Kokosöl gegen Altersflecken
Kokosöl gegen Altersflecken

Kokosöl gegen Altersflecken?

Altersflecken sind ein allseits bekanntes Phänomen, welches nicht erst in sehr hohem Alter auftreten kann. Bereits ab einem durchschnittlichen Alter von 40 können erste Altersflecken auftreten und die Haut älter wirken lassen, als sie ist. Kokosöl kann nachweislich und sehr effektiv gegen diese Art von Hautstörungen vorgehen, indem sie diese verblassen lässt und aufhellt. Einen ebenso tollen Effekt erzielt das Kokosöl übrigens auch bei Falten und kann diese effektiv bekämpfen. Bei direkter Aufnahme führt Kokosöl zu einer gesteigerten Produktivität im Gehirn und auf geistiger Ebene. Kokosöl ist also das ideale Mittel gegen das älter werden oder auftretende Probleme während dessen.

Warum treten Altersflecken überhaupt auf?

Vor allem direkte Sonneneinstrahlungen und andere Umwelteinflüsse sorgen dafür, dass die Haut sehr belastet wird. Vor allem an Hautregionen, die sich nicht permanent schützen lassen. Oft werden die Hände beispielsweise im Sommer nicht mit Handschuhen geschützt, ebenso das Dekolleté und das Gesicht. In jungen Jahren bereits können die ersten Grundsteine für die spätere Entstehung für Altersflecken gelegt werden. Lange Besuche im Schwimmbad, unüberlegtes Sonnenbaden und andere Unachtsamkeiten aus jungen Jahren werden später mit hässlichen Altersflecken deklariert.

Die Haut vergisst nichts – Altersflecken sind Jugendsünden

Altersflecken haben in erster Linie etwas mit den freien Radikalen zu tun, welche die Haut dauerhaft schädigen. Wer jedoch Kokosöl verwendet oder über die Nahrung aufnimmt, der kann weitere Oxidationen im Körper unterdrücken und verhindern. Vor allem schon vorhandene Pigmentstörungen verblassen durch die äußerliche und innerliche Anwendung von Kokosöl enorm. Viel wichtiger sind allerding das richtige Vorbeugen und der Schutz für die Haut, sodass gar nicht erst solche Flecken entstehen können.

Kokosöl spendet extrem viel Feuchtigkeit und besitzt gleichzeitig einen Lichtschutzfaktor der Stufe 4. Dieser ist zwar nicht hoch und ersetzt eine gute Sonnencreme auch  nicht, zusätzlich oder nach dem Sonnenbaden ist das Öl jedoch sehr effektiv. UVA und UVB Strahlen haben es somit schwerer unter die Hautbarrieren zu gelangen und dort freie Radikale zu bilden. Außerdem sorgt das Kokosöl für mehr Elastizität, die Haut bleibt geschmeidig und fest, Falten werden gemildert und das Bindegewebe wird straffer. Ich habe das Kokosöl während der Schwangerschaft verwendet und es hat effektiv gegen die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen und Narben beigetragen. Kokosöl regeneriert auch bereits geschädigte Haut, weshalb auch Narben wunderbar behandelt werden können.

Altersflecken zum Schutz der Haut

Altersflecken haben eigentlich die Aufgabe, die Haut zu schützen und durch das braune Pigment Melanin vor Sonnen- und Solarienstrahlung zu schützen.  Genau aus diesem Grund leben in sehr sonnenstarken Ländern auch überwiegend dunkel pigmentierte Menschen. Sonnenbräune ist demnach eine Schutzfunktion und kein Beautyverwöhnprogramm der Haut. Durch ständiges Sonnenbaden wird die oberste Hautschicht dicker, das ausgeschüttete Melanin kann nicht mehr ausreichend abtransportiert werden und sammelt sich unter der Haut. So entstehen die Altersflecken, die uns eigentlich nur warnen und schützen möchten.

Altersflecken mit Kokosöl behandeln und neuen Flecken vorbeugen

Es ist also unabdingbar, dass wir uns nicht nur um die Bekämpfung der hässlichen Flecken kümmern, sondern auch vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Es nutzt nichts, wenn wir die einen Flecken mit Kokosöl behandeln, aber gleichzeitig für die Entstehung neuer sorgen. Wer wann und wie lange in der Sonne baden sollte, das kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Immerhin gibt es mehr oder weniger empfindliche Hauttypen. Die einen reagieren sehr sensibel auf die Sonne, bekommen einen schnellen Sonnenbrand und leiden damit auch schneller an Altersflecken. Andere werden schnell braun und bauen den natürlichen Schutz schneller auf.

Und dennoch ist es wichtig, dass ein Jeder seine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Haut viel der Sonne ausgesetzt ist. Nach dem Sonnenbaden kann das Öl beruhigend und für die Haut entspannend wirken. Gleichzeitig werden dunkle Flecken aufgehellt, die oberste Hautschicht wird weicher und kann das Melanin leichter abtransportieren.

Alles in allem ein sehr effektives und natürliches Produkt gegen sonnengeschädigte Haut und Altersflecken.

Maca Wurzel – Übersicht und Wirkung
Maca Wurzel – Übersicht und Wirkung

Maca Pulver – Ein Superfood mit besonderer Wirkung

Maca (lateinisch: Leipidium meyeni) gehört zu den Kresse-Gewächsen und stammt aus Peru. Maca wächst hier in den Anden oberhalb von 4.000 Metern Höhe. In den Regionen Puno und Maquegue wächst sie nicht nur wild, sondern wird auch kultiviert. Maca ist sehr robust, trotzt Wind und Kälte und übersteht auch die intensive UV-Strahlung, der sie in ihrem Heimatgebieten ausgesetzt ist.

Seit tausenden von Jahren wird die Maca-Wurzel von den Bewohnern der Anden als Nahrungsmittel genutzt. Doch auch als Heilmittel kommt sie zum Einsatz. So kannten schon die Inka die heilenden Wirkungen der Maca-Pflanze.

Wirkung von Maca-Pulver auf den Organismus des Menschen

In ihrer Heimat wird die Wurzel der Maca-Pflanze als Lebensmittel teilweise dreimal am Tag gegessen. In unseren Breiten wird vor allem Maca-Pulver verwendet, welches als alternatives Heilmittel zum Einsatz kommt.

Der Maca-Pflanze werden vielfältige Wirkungen auf den Körper des Menschen nachgesagt. Allen voran ist vitalisierende Wirkung sowie eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Dafür können sehr wahrscheinlich die in der Maca-Pflanze enthaltenen Nährstoffe verantwortlich gemacht werden. Diese sowie die Vitamine und Mineralien wirken sich positiv auf Körper und Geist aus und können so möglicherweise auch Müdigkeit und chronischer Erschöpfung vorbeugen.

Maca-Pulver für die Verbesserung der sportlichen Leistung

Im Rahmen einer kleinen Pilottudie über einen Zeitraum von 14 Tagen, an der trainierte Radfahrer teilnahmen, wurde das Maca-Pulver darauf getestet, wie es sich auf die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit auswirkt.

Über den gesamten Zeitraum nahmen die Radfahrer Maca täglich ein. Vor der Einnahme und auch zum Ende der Einnahmephase mussten sie eine Strecke von 40 Kilometern mit dem Rad zurücklegen. Unter der Einnahme von Maca-Pulver konnte diese Strecke von den Teilnehmern, die Maca-Pulver einnahmen, etwa eine Minute schneller gefahren werden, als von Teilnehmern, die Maca-Pulver nicht anwendeten. Auch wenn die Ergebnisse der Studie noch nicht sehr aussagekräftig sind, geben sie Anlass zu weiteren Untersuchungen. (1)

Maca-Pulver als Aphrodisiakum

Beworben wird Maca-Pulver vor allem im Zusammenhang mit der Libido sowie einer sexuellen, erektilen Dysfunktion. Es soll eine anregende Wirkung haben.

In mehreren klinischen Doppelblindstudien, die placebokontrolliert durchgeführt wurden, erfolgte die Untersuchung der Wirkung von Maca-Pulver bei gesunden Probanden sowie bei einer medikamentenverursachten sexuellen Dysfunktion. Zwar sind alle Studien durchaus gut, doch nicht jede weist eine hohe Qualität auf.

Eine qualitativ gute Studie stammt aus dem Jahr 2015. Hier wurden Frauen über einen Zeitraum von zwölf Wochen mit drei Gramm Maca pro Tag behandelt. Sie litten aufgrund von Serotoninwiederaufnahmehemmern und mangelnder sexueller Lust. Zur Einschätzung des Ausmaßes der sexuellen Dysfunktion wurden medizinisch etablierte Fragebögen nach ASEX und MGH-SFQ verwendet. Bei etwa doppelt so vielen mit Maca behandelten Frauen konnte die sexuelle Unlust im Vergleich zur Kontrollgruppe verbessert werden. Diese Verbesserung zeigte sich im Zusammenhang mit dem Anstieg des Testosterons. (2)

Auch im Rahmen eines klinischen Versuchs mit 50 männlichen Probanden im Durchschnittsalter von 36 Jahren mit mild ausgeprägter erektiler Dysfunktion kam es durch die Einnahme von Maca über einen Zeitraum von zwölf Wochen zu einer Verbesserung der Erektion sowie des sexuellen Wohlgefühls. Da es sich um jüngere Männer mit geringen Beschwerden handelt, ist aber offen, inwiefern sich Maca-Pulver auch bei älteren Männern mit stärkeren Beschwerden auswirkt. (3)

Wirkung von Maca-Pulver bei Wechseljahresbeschwerden

Während der Wechseljahre treten bei vielen Frauen immer wieder diverse Beschwerden auf. Frauen greifen dann entweder zu Hormontherapien oder zu Naturprodukten, in der Hoffnung diese Beschwerden damit bekämpfen zu können.

In klinischen Versuchen kam Maca-Pulver bei Frauen während sowie in der frühen und späten Postmenopause zum Einsatz.

In Australien wurde eine klinische Studie mit mehr als 160 Frauen in der frühen Postmenopause durchgeführt. Über einen Zeitraum von bis zu vier Monaten nahmen diese zwei Gramm Maca-Pulver pro Tag ein. Zu Studienbeginn zeigten sich erniedrigte Estradiol- und erhöhte FSH-Werte (folikelstimulierendes Hormon). Diese sind für die Menopause typisch. Durch Maca-Pulver wurde die Estradiol-Produktion angeregt, während die FSH-Werte verringert wurden. Mittels Fragebögen (GMS und KMI) wurde festgehalten, wie sich die Symptome wie Hitzewallungen oder auch Stimmungsschwankungen reduzierten. (4)

Ähnliche Ergebnisse ließen sich in einer etwas kleiner angelegten Studie mit Frauen, die sich in den frühen Wechseljahren befinden, feststellen. Auch hier erhöhte sich das Estradiol, während das FSH sich verringerte. (5)

Bei beiden Untersuchungen handelte es sich um durch ein Unternehmen gesponserte Studien. Zwar gibt dies zu denken, allerdings sollten die positiven Ergebnisse nicht automatisch in Frage gestellt werden.

Eine unabhängige klinische Studie, an der 14 Frauen teilnahmen, konnte hingegen keine hormonellen Veränderungen durch die Anwendung von Maca-Pulver über einen Zeitraum von sechs Wochen feststellen. Jedoch zeigte sich auch hier eine Linderung von psychologischen Symptomen während der Wechseljahre. (6)

Wirkung von Maca-Pulver auf die Gedächtnisleistung

In Tierversuchen erfolgten auch Untersuchungen zur Wirkung von Maca-Pulver auf die kognitive Leistung von Mäusen mit verminderter Gedächtnisleistung aufgrund von Alkoholkonsum. Die Tiere fanden nach der Verabreichung von Maca wesentlich leichter aus einem Labyrinth heraus, als Tiere, die kein Maca erhielten. Inwiefern sich diese Ergebnisse jedoch auf den Menschen übertragen lassen, ist noch nicht geklärt. (7)

 

Nachweise / Quellen:

(1) Stone M, Ibarra A, Roller M, Zangara A, Stevenson E. A pilot investigation into the effect of maca supplementation on physical activity and sexual desire in sportsmen. Journal of ethnopharmacology. 2009 Dec 10;126(3):574-6. PubMed PMID: 19781622.

(2) Dording CM, Schettler PJ, Dalton ED, Parkin SR, Walker RS, Fehling KB, et al. A double-blind placebo-controlled trial of maca root as treatment for antidepressant-induced sexual dysfunction in women. Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM. 2015;2015:949036. PubMed PMID: 25954318. Pubmed Central PMCID: 4411442.
(3) Zenico T, Cicero AF, Valmorri L, Mercuriali M, Bercovich E. Subjective effects of Lepidium meyenii (Maca) extract on well-being and sexual performances in patients with mild erectile dysfunction: a randomised, double-blind clinical trial. Andrologia. 2009 Apr;41(2):95-9. PubMed PMID: 19260845.

 

(4) Meissner HO, Mscisz A, Reich-Bilinska H, Kapczynski W, Mrozikiewicz P, Bobkiewicz-Kozlowska T, et al. Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (II) Physiological and Symptomatic Responses of Early-Postmenopausal Women to Standardized doses of Maca in Double Blind, Randomized, Placebo-Controlled, Multi-Centre Clinical Study. International journal of biomedical science : IJBS. 2006 Dec;2(4):360-74. PubMed PMID: 23675005. Pubmed Central PMCID: 3614647.

(5) Meissner HO, Mscisz A, Reich-Bilinska H, Mrozikiewicz P, Bobkiewicz-Kozlowska T, Kedzia B, et al. Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (III) Clinical responses of early-postmenopausal women to Maca in double blind, randomized, Placebo-controlled, crossover configuration, outpatient study. International journal of biomedical science : IJBS. 2006 Dec;2(4):375-94. PubMed PMID: 23675006. Pubmed Central PMCID: 3614644.

(6) Brooks NA, Wilcox G, Walker KZ, Ashton JF, Cox MB, Stojanovska L. Beneficial effects of Lepidium meyenii (Maca) on psychological symptoms and measures of sexual dysfunction in postmenopausal women are not related to estrogen or androgen content. Menopause. 2008 Nov-Dec;15(6):1157-62. PubMed PMID: 18784609.
(7) Rubio J, Yucra S, Gasco M, Gonzales GF. Dose-response effect of black maca (Lepidium meyenii) in mice with memory impairment induced by ethanol. Toxicology mechanisms and methods. 2011 Oct;21(8):628-34. PubMed PMID: 21780878.

Einnahme und Dosierung bei Chlorella und Spirulina
Einnahme und Dosierung bei Chlorella und Spirulina

Einnahme und Dosierung bei Chlorella und Spirulina

Der Mensch ist im Alltag von vielen giftigen Metallen umgeben, in Deodorants befindet sich Aluminium und in Zahnfüllungen Quecksilber. Selbst das Vorkommen von Schwermetallen (z. B. Blei, Aluminium, Kadmium, Arsen) in Trinkwasser ist durch die Industrialisierung deutlich gestiegen. Das Problem: Schmermetalle lassen sich nicht gänzlich meiden, eine Restbelastung bleibt immer. Und schon kleinste Mengen dieser Schwermetalle können sich negativ auf den menschlichen Organismus auswirken.

Mit natürlichen Methoden lassen sich diese Gifte aus dem Körper entfernen. Hierfür eignen sich einzellige Organismen, wie sie bei Chlorella- und Spirulina-Algen vorkommen. Die Mikroalgen, die schon seit Urzeiten auf der Erde leben, gelten schon lange als Superfoods und haben eine entgiftende Wirkung.

Doch wie sind Chlorella und Spirulina eigentlich einzunehmen.

Grundsätzlich gilt: Die richtige Menge ist entscheidend

Vor allem zur Entgiftung von Schmermetallen können Chlorella und Spirulina in hohen Mengen eingenommen werden. So können sie sehr wirksam viele Gifte aus dem Körper schwemmen. Zudem mildern die Algen auch die Nebenwirkungen der Entgiftung ab.

Die Dosierung ist natürlich immer vom gewünschten Effekt abhängig und lässt sich deshalb nicht pauschal benennen.

Einnahme und Dosierung von Chlorella-Algen

Chlorella, die Süßwasseralge, ist die Pflanze mit dem meisten Chlorophyll und enthält auch eine Menge weiterer hochwertiger Inhaltsstoffe. Ihre Einnahme kann in Form von Pulver, Kapseln oder auch Tabletten (Presslingen) erfolgen.

Chlorella-Pulver lässt sich in Wasser einrühren, kann aber auch mit Quark oder Smoothies verrührt werden. Die täglich empfohlene Menge liegt bei zwei Teelöffeln mit ausreichend Flüssigkeit.
Mit einer Kapsel erfolgt die Einnahme von etwa 320 Milligramm Chlorella. Die empfohlene Tagsdosis liegt bei zweimal täglich drei Kapseln, die mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Die Kapseln sind natürlich recht einfach anwendbar und geschmacksneutral.
Aus dem Chlorella-Pulver können auch Tabletten gepresst werden, die eine Alternative zum Pulver darstellen und meist aus 400 Milligramm Chlorella-Pulver bestehen. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei zweimal fünf Tabletten.

Welche Dosierung ist für Chlorella sinnvoll?

Für die richtige Tagesdosis sollten sich Anwender an den Beipackzettel des jeweiligen Produkts halten. Als Richtwert wird eine tägliche Einnahme von drei bis vier Gramm zur Bedarfsdeckung empfohlen. Menschen mit Nährstoffmangel wird sogar eine Menge von bis zu zehn Gramm Chlorella pro Tag empfohlen. Aufgrund unterschiedlicher möglicher Reaktionen auf die Chlorella-Alge sollte zunächst mit einer geringen Dosis begonnen werden. Wichtig ist außerdem, Chlorella immer mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen, um eine schnellere Aufnahme der Vitalstoffe und einen schnelleren Abtransport der gebundenen Toxine zu gewährleisten.

Auch schwangere Frauen dürfen Chlorella durchaus einnehmen, auch wenn eine Schwangerschaft gegen eine Entgiftung spricht. Doch hier dient die Mikroalge eher der Versorgung von Mutter und ungeborenem Kind mit hochwertigen Nährstoffen. Es wird schwangeren Frauen allerdings empfohlen, nicht mehr als drei Gramm Chlorella täglich zu sich zu nehmen.

Einnahme und Dosierung von Spirulina-Algen

Seit vielen Jahrtausenden ist die Blaualge Spirulina als Nahrungsmittel bekannt. Schon vor etwa 1.000 Jahren wurde sie erwiesenermaßen im Tschad in Form eines Kuchens gegessen. In unseren Breiten ist die Spirulina-Alge vor allem als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten und Kapseln sowie als Pulver erhältlich.

Tabletten oder auch Presslinge bestehen aus gepresstem Spirulina-Pulver und finden sich am häufigsten im Handel. Sie werden entweder geschluckt oder können auch auf der Zunge zergehen lassen werden. Empfohlen werden täglich dreimal fünf Presslinge, die jeweils etwa 500 Milligramm Spirulina enthalten und mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen sind.
Spirulina-Kapseln lassen sich, wie Tabletten, recht einfach und unkompliziert einnehmen und sind geschmacksneutral. Die Verzehrempfehlung liegt bei drei bis vier Kapseln vor jeder Mahlzeit, die mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden sollten.
Die Einnahme von Spirulina-Pulver ist mit ein wenig Aufwand verbunden, die Dosierung ist nicht ganz so einfach. Da das Pulver leicht verklumpt, kann es nur schwer in Wasser eingerührt werden. Aber es eignet sich durchaus zum Einrühren in Joghurt, Müsli oder auch Smoothies.

Welche Dosierung ist für Spirulina sinnvoll?

Welche Dosierung bei der Einnahme von Spirulina gewählt werden sollte, ist vorrangig vom gewünschten Effekt abhängig. Empfohlen werden meist zwischen ein und zehn Gramm Spirulina täglich, doch auch 50 Gramm pro Tag haben verschiedenen Untersuchungen zufolge keine negativen Auswirkungen.

Schwangere sowie stillende Frauen können Spirulina auch anwenden, denn die Blaualge hat einen positiven Nebeneffekt: Sie trägt dazu bei, dass Eisen besser gespeichert werden kann und so der Hämoglobingehalt während der Schwangerschaft und der Stillzeit höher ist.

Wirkungen der Schisandra-Beere
Wirkungen der Schisandra-Beere

Schisandra – Wirkungen und Nebenwirkungen der „Frucht der fünf Geschmäcker”

Die Schisandra-Beere, die im Chinesischen „Wu Wei Zi“ (Frucht der fünf Geschmäcker) heißt, wird bereits seit vielen Jahrtausenden im TCM (traditionelle chinesische Medizin) bei unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt. Sie soll dazu beitragen können, dem Körper mehr Vitalität und Stärke zu schenken und sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auszuwirken.

Schisandra gilt als Powerfrucht, die immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Verantwortlich dafür sind die hochwertigen Inhaltsstoffe wie Vitamine (A, B1, B2, B3, Provitamin A, C, E), Mineralstoffe (Eisen, Kalzium, Magnesium), Spurenelemente (Jod, Kalium, Kobalt, Natrium, Selen), Fettsäuren (Linolsäure, Linolensäure), Proteine, Lignane, Flavonoide, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. All diese Stoffe in der kleinen Wunderbeere, die zugleich süß, sauer, bitter, salzig und warm schmeckt, sollen für die positiven Wirkungen auf den menschlichen Organismus Einfluss nehmen können.

Die Wirkungen der Schisandra

Der Schisandra-Beeere werden die unterschiedlichsten Wirkungen nachgesagt. Sie soll

  • entzündungshemmend
  • immunstärkend
  • blutreinigend und entgiftend
  • stressmindernd und ausgleichend
  • krampflösend
  • adaptogen (anpassend)
  • regenerierend
  • cholesterinsenkend
  • aphrodisierend

wirken können. Ihr wird zudem nachgesagt, sie können Müdigkeit reduzieren und zudem zu einer Verbesserung der Ausdauer und Arbeitsfähigkeit führen. Eingesetzt wird sie aufgrund ihrer Eigenschaften auch zur Reduzierung von Heißhunger-Attacken sowie als Anti-Aging-Mittel und bei Problemen im Rahmen des Prämenstruellen Syndroms.

Auch einige Studien wurden zur Wirksamkeit der Schisandra-Beere schon durchgeführt:

Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit

In einigen Untersuchungen stellte sich heraus, dass das Extrakt der Schisandra-Beere auf die geistigen Fähigkeiten positive Effekte haben kann.

So zeigten sich sowohl bei dem alleinigen Verzehr als auch bei der Einnahme einer Kombination aus Schisandra mit Rhodiola rosea und sibirischem Ginseng in einer Untersuchung bei den Teilnehmern eine erhöhte Aufmerksamkeit, eine schnellere Auffassungsgabe sowie eine verbesserte Konzentration. (1)
Im Gegensatz zu Kaffee enthält se aber kein Koffein und wirkt auch nicht so, so dass Ruhelosigkeit, Nervosität und erhöhter Herzschlag ausbleiben.

Zusätzlich können Schisandra-Beeren auch beruhigend wirken, wodurch sie Erschöpfung sowie Müdigkeit mindern können. (2)

In einigen Studien konnte außerdem festgestellt werden, dass Schisandra auf psychische und auch neurologische Erkrankungen wie Depressionen, Alkoholismus, Alzheimer oder gar Schizophrenie eine vorbeugende Wirkung haben könnte. (3)

Entzündungshemmende Wirkung von Schisandra unter die Lupe genommen

In einigen Studien zeigte sich, dass Schisandra eine entzündungshemmende Wirkung zu haben scheint. (4, 5)

So deutete beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2013 auf diese Wirkung der kleinen Schisandra-Beere hin, welche im Fachmagazin „Environmental Toxicology and Pharmacology“ veröffentlicht wurde.
Untersucht wurden in dieser Studie die Effekte von Schisandra-Extrakten auf weiße Blutkörperchen, welche entzündet waren. Es zeigte sich, dass durch die Extrakte eine Ausbreitung der Entzündungen gehemmt werden konnte. (6)

Wirkung von Schisandra auch bei Hepatitis möglich?

In Untersuchungen zeigte sich, dass durch Extrakte der Schisandra-Beere eine Verringerung der Werte des Enzyms Alanin-Aminotransferase (ALAT) bei Personen mit Hepatitis erfolgte. Anhand dieser Werte lässt sich der Grad der Schädigung der Leber beurteilen. Je höher die Werte, umso höher auch die Schädigung. (7)
Zur genauen Wirkung gegen Hepatitis sind aber noch weitere Untersuchungen notwendig.

Weitere mögliche Wirkungen der Schisandra-Beere

Die traditionelle chinesische Medizin setzte Schisandra auch bei weiteren Beschwerden ein. Allerdings gibt es zu bestimmten Wirkungen bislang noch nicht ausreichend wissenschaftliche Belege:

  • Verbesserungen der physischen Leistungsfähigkeit sowie der Ausdauer und Koordination
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Kurzsichtigkeit
  • Lungenentzündung
  • Senkung der Intensität und Häufigkeit von Fieberanfällen im Rahmen des familiären Mittelmeerfiebers durch ein Kombinationsprodukt mit Schisandra

Schisandra-Beere – Nebenwirkungen sind möglich

Bislang sind keine Nebenwirkungen bekannt, die mit der Anwendung von Schisandra in Zusammenhang stehen. Allerdings wird empfohlen, die empfohlene Tagesdosis nicht zu überschreiten. So wurden beim Verzehr einer deutlich größeren Menge bereits Beschwerden im Magenbereich sowie eine Hemmung des Appetits beobachtet. Auch von Juckreiz und Ausschlag wurde berichtet.

Sofern die empfohlene Verzehrmenge für Schisandra aber eingehalten wird, gilt die Beere als sicher.

Da bereits festgestellt werden konnte, dass Schisandra zu Fehlgeburten führen kann, sollten schwangere Frauen Abstand von der kleinen Beere nehmen. Auch stillende Frauen sollten Schisandra besser meiden, da hier bislang noch keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Weiterhin raten verschiedene Experten von der Einnahme von Schisandra bei Epilepsie-Patienten ab. Zwar konnten die genauen Hintergründe dafür bislang nicht abschließend geklärt werden, jedoch liegt die mögliche Ursache in der stimulierenden Wirkung der Schisandra-Beere auf das zentrale Nervensystem.

Studien:
(1) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22039930
(2) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19500070
(3) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23333311
(4) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4285959/
(5) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18625216
(6) http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1382668913000884
(7) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22610748

Inhaltsstoffe und Nährwerte von Kurkuma
Inhaltsstoffe und Nährwerte von Kurkuma

Die gelbe Knolle: Inhaltsstoffe und Nährwerte von Kurkuma

Kurkuma ist auch als „Königin der Gewürze“ bekannt. In Curry ist es die wohl bekannteste Zutat, denn es verleiht der Curry-Mischung die typische gelbe Farbe. In Kurkuma sind viele hochwertige Nährstoffe enthalten, durch welche er auch als alternatives Heilmittel gern zum Einsatz kommt.

Aber welche Inhaltsstoffe und Nährwerte machen Kurkuma eigentlich so besonders?

Kurkuma – Inhaltsstoffe, die sich sehen lassen können

Kurkuma wird als gesund beschrieben – und das nicht erst seit gestern, sondern schon in der Antike war es für seine positiven Eigenschaften für die Gesundheit bekannt. Nachgesagt werden ihm die unterschiedlichsten Wirkungen von antioxidativ bis schmerzlindernd. Verantwortlich werden dafür die wertvollen Inhaltsstoffe gemacht.

Dazu gehört vor allem der Hauptwirkstoff Curcumin.
Es handelt sich dabei um einen natürlichen aber nicht lichtechten Farbstoff von intensiver orange-gelber Farbe, der auch unter der Lebensmittelzusatznummer E100 in Lebensmitteln zu finden ist. Zu finden ist Curcumin in der Wurzel der Kurkuma-Pflanze, kann aber auch synthetisch hergestellt werden. Der wichtige Inhaltsstoff Curcumin kommt beispielsweise in der Naturheilkunde bei der Behandlung von Entzündungen, Schmerzen oder auch Augenerkrankungen sowie neurologischen Problemen zum Einsatz, zudem wird es in einer Vielzahl von Studien untersucht.
Curcumin ist als Inhaltsstoff besonders interessant, da der gelbe Farbstoff eine antioxidative Wirkung besitzen soll.
Die Kurkuma-Pflanze produziert Curcumin im Übrigen zu ihrem eigenen Schutz. Er ist Wirksubstanz und Abwehrstoff gegen Fressfeinde, Krankheiten und auch Bakterien. Bei Curcumin handelt es sich um eine lipophile Substanz – in öligen Substanzen löst es sich gut auf, gleichzeitig gilt es als Fettlöser. In Wasser ist es allerdings unlöslich und kann in hohen Dosierungen auch Nebenwirkungen wie Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall und Darmbeschwerden verursachen.

Doch Kurkuma kann auch mit anderen hochwertigen Inhaltsstoffen punkten. Es konnten bislang insgesamt 90 unterschiedliche Inhaltsstoffe nachgewiesen werden, von denen allerdings noch nicht alle entschlüsselt sind. Zu den wichtigsten dieser Stoffe gehören:

  • die Vitamine A, B1, B2, B3, B6, C, E und K
  • die Mineralstoffe Chrom, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen und Zink
  • Kurkuminoide (neben Curcumin auch Desmethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin
  • ätherische Öle, in denen Terpene wie Borneol, Cineol und Phellandren enthalten sind
  • Carotinoide sowie Carotine und Xanthophylline
  • sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Alpha-Pinen, Alpha-Terpineol, Vanillinsäure, Beta-Carotin, Kaffeesäure, Limonen Eugenol, Zimtsäure, p-Cumarinsäure, Linalool, Borneol u. a.)
  • Resin (fettige Wurzelsubstanz, die in Äther löslisch ist)
  • COX-2 (natürliche Form von Schmerzmitteln)
  • Polysaccharide
  • Eiweiß und Stärke
  • Ballaststoffe

In getrockneter Kurkuma-Wurzel sind zudem wichtige Aminosäuren sowie Fettsäuren enthalten. Zu diesen zählen:

  • Aminosäuren: Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Cystin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin
  • Fettsäuren: Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Linolsäuren, Linolensäure, Myristinsäure, Ölsäure,Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure

Gesundes Kurkuma dank guter Wirkstoffzusammensetzung

Jeder der einzelnen Inhaltsstoffe für sich selbst betrachtet ist bereits gesund für den menschlichen Organismus. Doch die Kombination dieser hochwertigen Inhaltsstoffe in Kurkuma setzt einen durchaus messbaren Synergieeffekt frei. So glauben mittlerweile immer mehr Wissenschaftler, dass nicht nur Curcumin und ätherische Öle extrahiert werden sollten. Vielmehr gilt der gesamte Wirkstoffmix als sehr komplex und positiv für die Gesundheit.

Nährwerte von Kurkuma

Kurkuma weist eine komplexe Nährstoffdichte auf und liefert zahlreiche wichtige Proteine sowie verdauungsfördernde Ballaststoffe.

100 Gramm gemahlenes Kurkuma enthält ungefähr 354 Kalorien, die sich folgendermaßen aufteilen:

• 65 Gramm Kohlenhydrate
• 10 Gramm Fett
• 8 Gramm pflanzliches Protein
• 7 Gramm Ballaststoffe

Dabei ist Kurkuma praktisch frei von Cholesterin.

Drachenblut und seine Wirkung bzw. Anwendung
Drachenblut und seine Wirkung bzw. Anwendung

Drachenblut

In den nachfolgenden Zeilen findest du alle wichtigen Informationen rund um das Thema Drachenblut. Finde heraus, was die positiven Effekte vom Drachenblut sind und wofür du es einsetzen kannst.

Das gesunde Superfood wird in Form von Harz aus den beliebten Drachenbäumen gewonnen. Diese können bis zu 20 Meter hoch werden und sind ausschließlich in den tropischen Gebieten Südamerikas beheimatet. Die meisten Bäume wachsen in den warmen Teilen Amazoniens. Der Baumstamm ist mit einer braun-grauen, glatten und gefleckten Rinde bedeckt. Die Blätter gleichen der Form eines Herzes und sind hellgrün. Auf den langen Stielen des Drachenbaumes sitzen zarte Blüten mit einer grün-weißen Farbkombination.

Sobald die Rinde abgerieben oder eingeschnitten wird, fließt ein saftartiges Harz in dunkelroter Farbe heraus. Dieses Harz, wird unteranderem auch als Drachenblut oder Sangre de Drago bezeichnet. In Südamerika wird das bekannte Heilmittel als traditionelles Allzweckmittel für die Naturheilkunde genutzt. Aber auch in Deutschland und anderen Ländern kommt das Drachenblut immer häufiger zum Einsatz. Die Anwendungsgebiete sind äußerst vielseitig, so kann es zum Beispiel bei Herpes, Magen-Darmproblemen oder bei Infektionen verwendet werden. Aber auch bei Darmbluten, Zahnfleischentzündungen, Hautirritationen oder vaginalen Infektionen kann das Superfood wahre Erfolge erzielen.

Drachenblut
By Andy Dingley (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Inhaltsstoffe von Drachenblut

Selbstverständlich verfügt das Superfood über zahlreiche Inhaltsstoffe. Aufgrund der hohen Anzahl können wir nicht jeden einzelnen Stoff in unserem Ratgeber behandeln. Nichtsdestotrotz werden wir sie in den nachfolgenden Zeilen kurz erläutern.

Hierzu gehören Folgende:

• Alpha-Calacoren, -Copaen, -Pinen, -Thujen
• Betain
• Beta-Caryopyllen
• Bincatriol
• Borneol
• Calamenen
• Catechine
• Camphen
• Cedrucin
• Crolechinisäure
• Cuparophenol
• Daucosterol
• D-Limonen
• Dihydrobenzofuran
• Dimethylcedrusin
• Dipenten
• Eugenol
• Euparophenol
• Gallocatechin
• Gamma-Terpineol, -Terpinen
• Hardwickiic-Säure
• Isoboldin
• B-Lignin
• Korberin-A
• Linalool
• Magnoflorin
• Myrcen
• Methylthymol
• Norisoboldin
• P-Cymen
• Procyanidine
• Proanthocyanidine
• Tannin
• Taspin
• Vanillin
• Terpinen 4-ol

All diese aufgelisteten Inhaltstoffe zählen zu den Bestandteilen des heilsamen Saftes. Verständlicherweise werden diese Bezeichnungen für die meisten Anwender und Interessenten etwas verwirrend wirken. Das ist allerdings überhaupt nicht tragisch, denn im Verlaufe des Ratgebers werden wir auf die wichtigsten Inhaltsstoffe des Drachenblutes eingehen.

Die wirksamsten Bestandteile

Betain

Durch die Oxidation von Cholin entsteht der wirksame Stoff Betain. Laut zahlreicher Studienergebnisse ist er in Zusammenarbeit mit anderen wichtigen Stoffen in der Lage dazu, den Homocysteingehalt im Blutkreislauf zu reduzieren. Ein zu hoher Homocysteinwert kann zur sogenannten Arteriosklerose-Erkrankung führen. Zudem lassen sich durch das Betain auch Begleiterscheinungen der Arteriosklerose lindern. Aber auch bei einer Fettleber kann das Betain positive Effekte erzielen.

Taspin

Bereits in den 80er Jahren stand das Taspin im Mittelpunkt zahlreicher Forschungen. Hierbei handelt es sich um ein seltenes Alkaloid. Forscher arbeiteten an einer Wirkung gegen Tumore und Herpesviren. Aber auch eine schnellere Wundheilung stand auf dem Programm.

Catechine

Catechine zählt zur Oberkategorie der sekundären Pflanzenstoffe. Dieser Bestandteil ist vor allem aufgrund seiner antioxidativen Wirkung bekannt und beliebt. Das bekannteste Catechine kommt im bekömmlichen Grün-Tee vor und wird Epigallocatechingallat genannt. Lediglich aufgrund des Catechinegehaltes ist der grüne Tee heute als gesunder Tee verbreitet. Im Labor wurde dieser Inhaltsstoff sogar gegen Krebszellen eingesetzt und als wirksam erwiesen. Dennoch erfordert die Krebsheilung noch zahlreiche Forschungen.

Die Wirkung von Drachenblut

Kauf eines Baumes oder doch Flüssigkeit?

Aktuell gibt es nur eine sinnvolle Möglichkeit, die einzigartige Wirkung in den eigenen Körper zu bringen und diese liegt darin sich das Drachenblut als hochdosiertes Extrakt zu erwerben. Natürlich ist auch der Gang ins Flugzeug eine erlebnisreiche Alternative, allerdings deutlich kostenintensiver. Bei Ergreifung dieser Möglichkeit kann das Harz vor Ort frisch gezapft werden. Das Einpflanzen eines Drachenbaumes ist nicht möglich, denn die Bäume wachsen und gedeihen ausschließlich in den Tropen Südamerikas. Des Weiteren gibt es bis heute keinerlei Pflanzen und Obstsorten, die diese Kombination und Stoffkonzentration liefern. In dieser gesunden und heilenden Inhaltsstoffkombination bleibt einem also nur das originale, tropische Drachenblut.

Nebenwirkungen?

Wie bei jedem Medikament, spielen die Nebenwirkungen auch hier eine wichtige sowie entscheidende Rolle. Interessierte Menschen stellen sich verständlicherweise die Frage nach möglichen Begleiterscheinungen. Doch klinische Studien beweisen, dass es sowohl bei der äußerlichen Anwendung als auch bei der direkten Einnahme von Drachenblut keinerlei Begleiterscheinungen in Form von Nebenwirkungen gibt. Der Beipackzettel weist somit keinerlei negative Erscheinungen auf. Lediglich schwangere und stillende Frauen sowie Kinder sollten von der Einnahme absehen, denn hierzu gibt es kein ausreichendes Studienmaterial.

Die Anwendungsgebiete von Drachenblut

Das rote Harz des Baumes ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum. Seit vielen Jahrhunderten gilt der Saft als wahrhaftes Heilmittel in Südamerika. Die ersten schriftlichen Erwähnungen über die heilende Wirkung stammen aus dem 17. Jahrhundert. Der spanische Naturforscher und Jesuit Herr Bernabe Cobo hat herausgefunden, dass die heilende Wirkung des Drachenblutes vor allem bei den Indianerstämmen bekannt war. Aber auch indigene Stämme Perus, Mexikos und des Ecuadors wussten von der Heilkraft des Baumes. Seit jeher wird das Elixier für viele verschiedene Krankheiten und Gesundheitsprobleme angewendet.

Hierzu zählen folgende Anwendungsbereiche:

Drachenblut bei Entzündungen und Wunden

Die Wundheilungswirkung von Drachenblut wurde erstmals im Jahre 1989 entdeckt. Hier wurde das Harz mit dem Taspine-Alkaloid in Verbindung gebracht. Kurz darauf konzentrierten sich die Studien in erster Linie auf die Anti-Tumor- und Wundheilungseigenschaften der wichtigen Taspine. Im Jahr 1993 wurde das sogenannte Lignan Dimethylcedrusin isoliert. Es spielte eine wichtige Rolle bei der positiven Wundheilungswirkung des Drachenblutes. Belgische Studien belegten, dass das Drachenblut die Kontraktion von offenen Wunden stimuliert. Dadurch wird die Bildung von Wundschorf unterstützt und die Haut kann sich schneller regenerieren. Aber auch die Bildung neuer Kollagen wird gefördert. Laut unzähliger Studien heilen Wunden durch das rote Harz bis zu 20-mal schneller als unbehandelte Verletzungen.

Natürlich bringt das Wundermittel auch bei Entzündungen positive Effekte mit sich. Aufgrund der Wundheilungswirkung ist es kein Wunder, dass das Superfood auch Entzündungen und offene Wunden im Mund heilt. Es wirkt unterstützend bei Zahnfleischentzündungen und stoppt damit verbundene Blutungen. Ergebnis hieraus ist, dass sich das Zahnfleisch schneller regenerieren kann.

Gegen Pigmentflecken und Pigmentstörungen

Laut zahlreicher Erfahrungsberichte unterschiedlicher Anwender bewirkt das rote Elixier auch positive Effekte bei unschönen Pigmentflecken. Die Inhaltsstoffe sorgen für ein Verblassen dunkler Pigmentflecken. Hierfür sollten die Flecken täglich mit einigen Tropfen Drachenblut eingerieben werden. Bei regelmäßiger Anwendung ist ein erstes sichtbares Ergebnis bereits nach einigen Monaten zu erkennen. Pigmentflecken und Pigmentstörungen gehören somit endlich der Vergangenheit an.

Bei  Pickel und Akne

Selbstverständlich kann das traditionelle Heilmittel auch bei Pickeln und Akne angewendet werden. Die eigentliche Anwendung gestaltet sich super einfach, denn es werden lediglich einige Tropfen Drachenblut auf die einzelnen Pickel getupft. Vor allem wunde Pickel heilen dadurch deutlich schneller ab. Die optimale Anwendungszeit ist abends vor dem Schlafengehen, denn so hat der Saft ausreichend Zeit, um tief in die Poren einzudringen.

Wahre Wunder bei Warzen

Das Drachenblut kann auch bei schmerzenden Warzen helfen. Wie auch bei Herpesbläschen werden die Warzen hierfür täglich mit einigen Tropfen eingerieben. Laut Erfahrungsberichte wirkt das Volksmittel bei allen gängigen Warzenarten und das innerhalb kürzester Zeit.

Drachenblut gegen unschöne Falten

Einige Untersuchungen ergaben hervorragende Wirkungen im kosmetischen Bereich. Die Entstehung von Falten wird dadurch verlangsamt. Das Drachenblut bildet aufgrund seiner Inhaltsstoffe einen wasserdichten Ölfilm auf der Haut. Dieser verhindert, dass das in der Haut enthaltene Wasser verdunstet. Es schützt daher nicht nur vor vorzeitigen Falten, sondern auch vor Dehnungsstreifen. All diese positiven Effekte werden auf natürlicher Basis geschaffen, ohne die Haut dabei zu belasten. Einige Bestandteile des roten Saftes sorgen zudem für eine Linderung von Schäden, die durch die schädlichen UVB-Strahlen verursacht wurden.

Das Harz lindert Narben

Häufig wird das Drachenblut auch zur Narbenverheilung eingesetzt. Zum einen beschleunigt es die Schließung offener Wunden und zum anderen sorgt es für eine zügigere Ausbildung des Grindes. Durch Kollagen regeneriert es die Haut und Narben bilden sich zurück.

Drachenblut gegen Herpesviren

Auch bei Herpesviren hilft das Drachenblut einwandfrei. Dies stellten belgische Wissenschaftler in einer Taspine Studie fest. Direkt nach dem Bemerken der Herpesbläschen, ist es empfehlenswert ein bis zwei Tropfen Drachenblut auf die Herpeswunden zu geben. In der Regel heilt der Herpes dank dieser Behandlungsmethode innerhalb weniger Tage vollständig ab.

Lindernd bei Insektenstichen

Der rote Saft sorgt für eine angenehme Linderung bei Schmerzen nach Insektenstichen. Bereits vor einigen Jahrhunderten wurden wissenschaftliche Tests mit speziellen Hautsalben absolviert. Die Grundlage der Produkte war das beliebte und heilende Drachenblut. Die Salben kamen häufiger zum Einsatz als Placebo Produkte. Anwender konnten dadurch Schmerzen, Juckreiz, Schwellungen und Rötungen lindern. Diese Beschwerden wurden durch Stiche von Mücken, Wespen, Ameisen und Bienen ausgelöst. Aber auch bei Allergien, Abschürfungen oder Schnitten wirkte das rote Harz schmerzlindernd.

Die Erfahrungsberichte der Menschen sowie weitere zahlreiche Studien führte zum Ergebnis, dass der Saft des Drachenbaumes die eigentlichen Schmerzempfindungen verhindert. Dies geschieht durch die Blockierung der Nervenfasern. Aufgrund der fehlenden Aktivierung werden die Schmerzsignale nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet.

Bei Magengeschwüren und Gastritis

Im Jahre 2000 wurde in einer Studie die Behandlung von Magengeschwüren und Darmstörungen unter die Lupe genommen. Die Forscher konnten die traditionelle Anwendung des Harzes und die damit verbundenen Erfahrungen der Volksmedizin bestätigen. Das rote Elixier sorgt für eine schnelle Abheilung von Geschwüren in der Magen- und Darmgegend. Aufgrund der antimikrobiellen sowie entzündungshemmenden Wirkungen zählt das Drachenblut heute auch zur kosteneffektiven Behandlung von Gastritis.

Lindernd bei Durchfall

Studien und Untersuchungen versichern auch eine lindernde Wirkung bei Durchfallerkrankungen. Das eingenommene Harz beruhigt den Darm und festigt den Stuhlgang.

 

Dosierung und Anwendung von Drachenblut

Für die äußerliche Anwendung sollte das Elixier mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Im Anschluss muss das Harz auf den jeweiligen Hautstellen antrocknen. Der Farbe des Harzes sollte Beachtung geschenkt werden, denn diese ist rot und färbt die in Berührung gekommene Kleidung dauerhaft ein. Unbedenklich ist die Verfärbung der Haut, denn die rotbraune Farbe lässt sich anschließend schnell und einfach wieder abwaschen.

Für die direkte Einnahme ist es empfehlenswert das Harz mit einer kleinen Menge Flüssigkeit einzunehmen. Hierfür eignen sich 1- bis 3-mal täglich rund 15 Tropfen.

Wie kommt das rote Harz auf den Markt?

Zahlreiche Menschen beschäftigen sich mit der Frage, wie das seltene Drachenblut auf den heutigen Markt kommt? Grundsätzlich gilt zu wissen, dass die Farbe der Handelsware variieren kann – diese reicht von dunkelrot bis rotbraun. Es kommt in Form von Pulver oder Flüssigkeit auf den Markt. In der Regel schmeckt es ein wenig bitter. Bei der Gewinnung ist es äußerst wichtig, dass der Saft schnell abgefüllt und luftdicht aufbewahrt wird, denn das Drachenblut kann schnell hart werden, wenn es an die Luft gelangt. Hierzu sollte man den Ursprung des roten Saftes kennen. Es dient nämlich der Wundschließung des Baumes. Beim Austreten erzeugt es in kürzester Zeit eine stabile Kruste, nur so kann es seiner eigentlichen Bestimmung gerecht werden. Diese Vorgehensweise ähnelt dem System des menschlichen Körpers, denn auch unser Blut muss an der Luft schnell trocknen, um offene Wunden sicher zu verschließen.

Fazit – ist der Kauf lohnenswert?

Das Drachenblut und einige seiner seltenen Inhaltsstoffe sind einfach einzigartig. Die vielseitigen Einsatzzwecke und die positiven Wirkungen laden zum Staunen ein. Doch das ist nicht alles, denn auch die moderne Medizin von heute ist von der sagenhaften Wirkung überzeugt. Aus diesem Grund wurden bereits einige Medikamente mit den Bestandteilen des Drachenblutes patentiert. Pharmakonzerne extrahieren das Drachenblut und verbessern dadurch ihre eigenen Arzneimittel. Die Wirkung des Harzes wurde bereits unzählige Male getestet und bestätigt. Aus diesem Grund lohnt sich der Kauf des Drachenblutes allemal.

Quellen und Studien zu Drachenblut

Kokosöl gegen unreine Haut
Kokosöl gegen unreine Haut

Mit Kokosöl gegen unreine Haut vorgehen

Die Haut muss einiges aushalten und ist täglich den Umwelt- und Wettereinflüssen ausgesetzt. Dass sie deshalb besonders gepflegt werden muss, ist selbstverständlich. Denn nur so kann sie ihre Funktion, wie etwa den Temperaturhaushalt regulieren oder auch schädliche Einflüsse von außen zu blockieren, ordnungsgemäß durchführen. Insbesondere das Kokosöl ist hier ein wichtiger Helfer, der der Haut hilft, gesund zu bleiben. Doch das Öl hat noch viele weitere Vorteile. Denn zum einen ist Kokosöl gegen unreine Haut hervorragend und zum andern pflegt es die Haut und versorgt sie mit jeder Menge Feuchtigkeit und Vitaminen.

Wenn die Haut aus dem Gleichgewicht kommt

Die Haut, doch insbesondere unser Gesicht, ist auch die Seele des Körpers. Stimmt etwas nicht, tauchen aus dem Nichts Pickel, Allergien oder sonstige Hautkrankheiten auf. Natürlich sollte bei akuten Problemen ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären. Doch auch hierbei kann das Kokosöl gegen unreine Haut helfen und unterstützend wirken. Vor allem die falsche Ernährung, Stress oder auch ein übersäuerter Körper können zu Pickeln und Akne führen. Gerade Käse und Schokolade sind dafür bekannt, dass sie ganz gerne zu unreiner Haut führen. Dabei sind sie doch so lecker! Und viele Menschen haben auch gar keine Probleme damit. Nicht nach jedem Stück Schokolade muss mit Pickeln gerechnet werden, also darf man sich auch dies ab und zu gönnen!

Dennoch gibt es auch einige Personen, die nur an Schokolade denken und schon tauchen die Pickel oder auch ein Akneschub aus dem Nichts auf. Hier kann das Kokosöl gegen unreine Haut besonders helfen, da vor allem die Laurinsäure eine wichtige Fettsäure für die Haut ist. Sie wirkt nicht nur antibakteriell, sondern auch entzündungshemmend und kann so auch gleichzeitig Entzündungen vorbeugen, wie es bei Akne der Fall ist. Zudem kann das Kokosöl, wenn es regelmäßig angewendet wird, gegen unreine Haut vorbeugen. Dabei kann das Öl innerlich und äußerlich angewandt werden. Wer Kokosöl gegen unreine Haut verwenden möchte, sollte beim Kauf auf ein natives Kokosöl achten. Dieses kann zum Kochen und Backen wie auch als Hautpflege genutzt werden, und hat alle wichtigen Inhaltsstoffe vereint.

So nutzt man Kokosöl gegen unreine Haut vor

Zeigen sich, nach zu hohem Konsum von der ach so leckeren Schokolade, die ersten Pickelchen, sollten diese direkt mit dem Kokosöl betupft werden. Wem das zu anstrengend ist, kann natürlich auch das ganze Gesicht mit dem wertvollen Kokosöl cremen. Allerdings sollte vorher das Gesicht angefeuchtet werden, damit sich kein unschöner Fettfilm auf der Haut bildet. Auch ist es zu vermeiden mit den Händen in das Glas mit dem Kokosöl zu greifen. Besser eignet sich ein Spatel, der abwaschbar ist – also bitte nicht aus Holz, sondern besser aus Plastik!

Außerdem kann das Öl verzehrt werden. Es kann zum Kochen und Backen verwendet oder kann einfach in den warmen Tee eingerührt werden. So kann man gleich doppelt mit dem Kokosöl gegen unreine Haut vorgehen und dem Körper auch gleichzeitig Gutes tun. Wer bisher noch kein Kokosöl sein Eigen nennen konnte, sollte dies schnell nachholen. Denn das Multitalent Kokosöl ist für die ganze Familie gut!