Home » Vitamine » Drachenblut
Drachenblut und seine Wirkung bzw. Anwendung
Drachenblut und seine Wirkung bzw. Anwendung

Drachenblut

In den nachfolgenden Zeilen findest du alle wichtigen Informationen rund um das Thema Drachenblut. Finde heraus, was die positiven Effekte vom Drachenblut sind und wofür du es einsetzen kannst.

Das gesunde Superfood wird in Form von Harz aus den beliebten Drachenbäumen gewonnen. Diese können bis zu 20 Meter hoch werden und sind ausschließlich in den tropischen Gebieten Südamerikas beheimatet. Die meisten Bäume wachsen in den warmen Teilen Amazoniens. Der Baumstamm ist mit einer braun-grauen, glatten und gefleckten Rinde bedeckt. Die Blätter gleichen der Form eines Herzes und sind hellgrün. Auf den langen Stielen des Drachenbaumes sitzen zarte Blüten mit einer grün-weißen Farbkombination.

Sobald die Rinde abgerieben oder eingeschnitten wird, fließt ein saftartiges Harz in dunkelroter Farbe heraus. Dieses Harz, wird unteranderem auch als Drachenblut oder Sangre de Drago bezeichnet. In Südamerika wird das bekannte Heilmittel als traditionelles Allzweckmittel für die Naturheilkunde genutzt. Aber auch in Deutschland und anderen Ländern kommt das Drachenblut immer häufiger zum Einsatz. Die Anwendungsgebiete sind äußerst vielseitig, so kann es zum Beispiel bei Herpes, Magen-Darmproblemen oder bei Infektionen verwendet werden. Aber auch bei Darmbluten, Zahnfleischentzündungen, Hautirritationen oder vaginalen Infektionen kann das Superfood wahre Erfolge erzielen.

Drachenblut
By Andy Dingley (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Inhaltsstoffe von Drachenblut

Selbstverständlich verfügt das Superfood über zahlreiche Inhaltsstoffe. Aufgrund der hohen Anzahl können wir nicht jeden einzelnen Stoff in unserem Ratgeber behandeln. Nichtsdestotrotz werden wir sie in den nachfolgenden Zeilen kurz erläutern.

Hierzu gehören Folgende:

• Alpha-Calacoren, -Copaen, -Pinen, -Thujen
• Betain
• Beta-Caryopyllen
• Bincatriol
• Borneol
• Calamenen
• Catechine
• Camphen
• Cedrucin
• Crolechinisäure
• Cuparophenol
• Daucosterol
• D-Limonen
• Dihydrobenzofuran
• Dimethylcedrusin
• Dipenten
• Eugenol
• Euparophenol
• Gallocatechin
• Gamma-Terpineol, -Terpinen
• Hardwickiic-Säure
• Isoboldin
• B-Lignin
• Korberin-A
• Linalool
• Magnoflorin
• Myrcen
• Methylthymol
• Norisoboldin
• P-Cymen
• Procyanidine
• Proanthocyanidine
• Tannin
• Taspin
• Vanillin
• Terpinen 4-ol

All diese aufgelisteten Inhaltstoffe zählen zu den Bestandteilen des heilsamen Saftes. Verständlicherweise werden diese Bezeichnungen für die meisten Anwender und Interessenten etwas verwirrend wirken. Das ist allerdings überhaupt nicht tragisch, denn im Verlaufe des Ratgebers werden wir auf die wichtigsten Inhaltsstoffe des Drachenblutes eingehen.

Die wirksamsten Bestandteile

Betain

Durch die Oxidation von Cholin entsteht der wirksame Stoff Betain. Laut zahlreicher Studienergebnisse ist er in Zusammenarbeit mit anderen wichtigen Stoffen in der Lage dazu, den Homocysteingehalt im Blutkreislauf zu reduzieren. Ein zu hoher Homocysteinwert kann zur sogenannten Arteriosklerose-Erkrankung führen. Zudem lassen sich durch das Betain auch Begleiterscheinungen der Arteriosklerose lindern. Aber auch bei einer Fettleber kann das Betain positive Effekte erzielen.

Taspin

Bereits in den 80er Jahren stand das Taspin im Mittelpunkt zahlreicher Forschungen. Hierbei handelt es sich um ein seltenes Alkaloid. Forscher arbeiteten an einer Wirkung gegen Tumore und Herpesviren. Aber auch eine schnellere Wundheilung stand auf dem Programm.

Catechine

Catechine zählt zur Oberkategorie der sekundären Pflanzenstoffe. Dieser Bestandteil ist vor allem aufgrund seiner antioxidativen Wirkung bekannt und beliebt. Das bekannteste Catechine kommt im bekömmlichen Grün-Tee vor und wird Epigallocatechingallat genannt. Lediglich aufgrund des Catechinegehaltes ist der grüne Tee heute als gesunder Tee verbreitet. Im Labor wurde dieser Inhaltsstoff sogar gegen Krebszellen eingesetzt und als wirksam erwiesen. Dennoch erfordert die Krebsheilung noch zahlreiche Forschungen.

Die Wirkung von Drachenblut

Kauf eines Baumes oder doch Flüssigkeit?

Aktuell gibt es nur eine sinnvolle Möglichkeit, die einzigartige Wirkung in den eigenen Körper zu bringen und diese liegt darin sich das Drachenblut als hochdosiertes Extrakt zu erwerben. Natürlich ist auch der Gang ins Flugzeug eine erlebnisreiche Alternative, allerdings deutlich kostenintensiver. Bei Ergreifung dieser Möglichkeit kann das Harz vor Ort frisch gezapft werden. Das Einpflanzen eines Drachenbaumes ist nicht möglich, denn die Bäume wachsen und gedeihen ausschließlich in den Tropen Südamerikas. Des Weiteren gibt es bis heute keinerlei Pflanzen und Obstsorten, die diese Kombination und Stoffkonzentration liefern. In dieser gesunden und heilenden Inhaltsstoffkombination bleibt einem also nur das originale, tropische Drachenblut.

Nebenwirkungen?

Wie bei jedem Medikament, spielen die Nebenwirkungen auch hier eine wichtige sowie entscheidende Rolle. Interessierte Menschen stellen sich verständlicherweise die Frage nach möglichen Begleiterscheinungen. Doch klinische Studien beweisen, dass es sowohl bei der äußerlichen Anwendung als auch bei der direkten Einnahme von Drachenblut keinerlei Begleiterscheinungen in Form von Nebenwirkungen gibt. Der Beipackzettel weist somit keinerlei negative Erscheinungen auf. Lediglich schwangere und stillende Frauen sowie Kinder sollten von der Einnahme absehen, denn hierzu gibt es kein ausreichendes Studienmaterial.

Die Anwendungsgebiete von Drachenblut

Das rote Harz des Baumes ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum. Seit vielen Jahrhunderten gilt der Saft als wahrhaftes Heilmittel in Südamerika. Die ersten schriftlichen Erwähnungen über die heilende Wirkung stammen aus dem 17. Jahrhundert. Der spanische Naturforscher und Jesuit Herr Bernabe Cobo hat herausgefunden, dass die heilende Wirkung des Drachenblutes vor allem bei den Indianerstämmen bekannt war. Aber auch indigene Stämme Perus, Mexikos und des Ecuadors wussten von der Heilkraft des Baumes. Seit jeher wird das Elixier für viele verschiedene Krankheiten und Gesundheitsprobleme angewendet.

Hierzu zählen folgende Anwendungsbereiche:

Drachenblut bei Entzündungen und Wunden

Die Wundheilungswirkung von Drachenblut wurde erstmals im Jahre 1989 entdeckt. Hier wurde das Harz mit dem Taspine-Alkaloid in Verbindung gebracht. Kurz darauf konzentrierten sich die Studien in erster Linie auf die Anti-Tumor- und Wundheilungseigenschaften der wichtigen Taspine. Im Jahr 1993 wurde das sogenannte Lignan Dimethylcedrusin isoliert. Es spielte eine wichtige Rolle bei der positiven Wundheilungswirkung des Drachenblutes. Belgische Studien belegten, dass das Drachenblut die Kontraktion von offenen Wunden stimuliert. Dadurch wird die Bildung von Wundschorf unterstützt und die Haut kann sich schneller regenerieren. Aber auch die Bildung neuer Kollagen wird gefördert. Laut unzähliger Studien heilen Wunden durch das rote Harz bis zu 20-mal schneller als unbehandelte Verletzungen.

Natürlich bringt das Wundermittel auch bei Entzündungen positive Effekte mit sich. Aufgrund der Wundheilungswirkung ist es kein Wunder, dass das Superfood auch Entzündungen und offene Wunden im Mund heilt. Es wirkt unterstützend bei Zahnfleischentzündungen und stoppt damit verbundene Blutungen. Ergebnis hieraus ist, dass sich das Zahnfleisch schneller regenerieren kann.

Gegen Pigmentflecken und Pigmentstörungen

Laut zahlreicher Erfahrungsberichte unterschiedlicher Anwender bewirkt das rote Elixier auch positive Effekte bei unschönen Pigmentflecken. Die Inhaltsstoffe sorgen für ein Verblassen dunkler Pigmentflecken. Hierfür sollten die Flecken täglich mit einigen Tropfen Drachenblut eingerieben werden. Bei regelmäßiger Anwendung ist ein erstes sichtbares Ergebnis bereits nach einigen Monaten zu erkennen. Pigmentflecken und Pigmentstörungen gehören somit endlich der Vergangenheit an.

Bei  Pickel und Akne

Selbstverständlich kann das traditionelle Heilmittel auch bei Pickeln und Akne angewendet werden. Die eigentliche Anwendung gestaltet sich super einfach, denn es werden lediglich einige Tropfen Drachenblut auf die einzelnen Pickel getupft. Vor allem wunde Pickel heilen dadurch deutlich schneller ab. Die optimale Anwendungszeit ist abends vor dem Schlafengehen, denn so hat der Saft ausreichend Zeit, um tief in die Poren einzudringen.

Wahre Wunder bei Warzen

Das Drachenblut kann auch bei schmerzenden Warzen helfen. Wie auch bei Herpesbläschen werden die Warzen hierfür täglich mit einigen Tropfen eingerieben. Laut Erfahrungsberichte wirkt das Volksmittel bei allen gängigen Warzenarten und das innerhalb kürzester Zeit.

Drachenblut gegen unschöne Falten

Einige Untersuchungen ergaben hervorragende Wirkungen im kosmetischen Bereich. Die Entstehung von Falten wird dadurch verlangsamt. Das Drachenblut bildet aufgrund seiner Inhaltsstoffe einen wasserdichten Ölfilm auf der Haut. Dieser verhindert, dass das in der Haut enthaltene Wasser verdunstet. Es schützt daher nicht nur vor vorzeitigen Falten, sondern auch vor Dehnungsstreifen. All diese positiven Effekte werden auf natürlicher Basis geschaffen, ohne die Haut dabei zu belasten. Einige Bestandteile des roten Saftes sorgen zudem für eine Linderung von Schäden, die durch die schädlichen UVB-Strahlen verursacht wurden.

Das Harz lindert Narben

Häufig wird das Drachenblut auch zur Narbenverheilung eingesetzt. Zum einen beschleunigt es die Schließung offener Wunden und zum anderen sorgt es für eine zügigere Ausbildung des Grindes. Durch Kollagen regeneriert es die Haut und Narben bilden sich zurück.

Drachenblut gegen Herpesviren

Auch bei Herpesviren hilft das Drachenblut einwandfrei. Dies stellten belgische Wissenschaftler in einer Taspine Studie fest. Direkt nach dem Bemerken der Herpesbläschen, ist es empfehlenswert ein bis zwei Tropfen Drachenblut auf die Herpeswunden zu geben. In der Regel heilt der Herpes dank dieser Behandlungsmethode innerhalb weniger Tage vollständig ab.

Lindernd bei Insektenstichen

Der rote Saft sorgt für eine angenehme Linderung bei Schmerzen nach Insektenstichen. Bereits vor einigen Jahrhunderten wurden wissenschaftliche Tests mit speziellen Hautsalben absolviert. Die Grundlage der Produkte war das beliebte und heilende Drachenblut. Die Salben kamen häufiger zum Einsatz als Placebo Produkte. Anwender konnten dadurch Schmerzen, Juckreiz, Schwellungen und Rötungen lindern. Diese Beschwerden wurden durch Stiche von Mücken, Wespen, Ameisen und Bienen ausgelöst. Aber auch bei Allergien, Abschürfungen oder Schnitten wirkte das rote Harz schmerzlindernd.

Die Erfahrungsberichte der Menschen sowie weitere zahlreiche Studien führte zum Ergebnis, dass der Saft des Drachenbaumes die eigentlichen Schmerzempfindungen verhindert. Dies geschieht durch die Blockierung der Nervenfasern. Aufgrund der fehlenden Aktivierung werden die Schmerzsignale nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet.

Bei Magengeschwüren und Gastritis

Im Jahre 2000 wurde in einer Studie die Behandlung von Magengeschwüren und Darmstörungen unter die Lupe genommen. Die Forscher konnten die traditionelle Anwendung des Harzes und die damit verbundenen Erfahrungen der Volksmedizin bestätigen. Das rote Elixier sorgt für eine schnelle Abheilung von Geschwüren in der Magen- und Darmgegend. Aufgrund der antimikrobiellen sowie entzündungshemmenden Wirkungen zählt das Drachenblut heute auch zur kosteneffektiven Behandlung von Gastritis.

Lindernd bei Durchfall

Studien und Untersuchungen versichern auch eine lindernde Wirkung bei Durchfallerkrankungen. Das eingenommene Harz beruhigt den Darm und festigt den Stuhlgang.

 

Dosierung und Anwendung von Drachenblut

Für die äußerliche Anwendung sollte das Elixier mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Im Anschluss muss das Harz auf den jeweiligen Hautstellen antrocknen. Der Farbe des Harzes sollte Beachtung geschenkt werden, denn diese ist rot und färbt die in Berührung gekommene Kleidung dauerhaft ein. Unbedenklich ist die Verfärbung der Haut, denn die rotbraune Farbe lässt sich anschließend schnell und einfach wieder abwaschen.

Für die direkte Einnahme ist es empfehlenswert das Harz mit einer kleinen Menge Flüssigkeit einzunehmen. Hierfür eignen sich 1- bis 3-mal täglich rund 15 Tropfen.

Wie kommt das rote Harz auf den Markt?

Zahlreiche Menschen beschäftigen sich mit der Frage, wie das seltene Drachenblut auf den heutigen Markt kommt? Grundsätzlich gilt zu wissen, dass die Farbe der Handelsware variieren kann – diese reicht von dunkelrot bis rotbraun. Es kommt in Form von Pulver oder Flüssigkeit auf den Markt. In der Regel schmeckt es ein wenig bitter. Bei der Gewinnung ist es äußerst wichtig, dass der Saft schnell abgefüllt und luftdicht aufbewahrt wird, denn das Drachenblut kann schnell hart werden, wenn es an die Luft gelangt. Hierzu sollte man den Ursprung des roten Saftes kennen. Es dient nämlich der Wundschließung des Baumes. Beim Austreten erzeugt es in kürzester Zeit eine stabile Kruste, nur so kann es seiner eigentlichen Bestimmung gerecht werden. Diese Vorgehensweise ähnelt dem System des menschlichen Körpers, denn auch unser Blut muss an der Luft schnell trocknen, um offene Wunden sicher zu verschließen.

Fazit – ist der Kauf lohnenswert?

Das Drachenblut und einige seiner seltenen Inhaltsstoffe sind einfach einzigartig. Die vielseitigen Einsatzzwecke und die positiven Wirkungen laden zum Staunen ein. Doch das ist nicht alles, denn auch die moderne Medizin von heute ist von der sagenhaften Wirkung überzeugt. Aus diesem Grund wurden bereits einige Medikamente mit den Bestandteilen des Drachenblutes patentiert. Pharmakonzerne extrahieren das Drachenblut und verbessern dadurch ihre eigenen Arzneimittel. Die Wirkung des Harzes wurde bereits unzählige Male getestet und bestätigt. Aus diesem Grund lohnt sich der Kauf des Drachenblutes allemal.

Quellen und Studien zu Drachenblut

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

÷ 3 = 2