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Hämatit

Der Heilstein Hämatit ist auch als Eisenglanz bekannt, da er über eine sehr metallische Optik verfügt. Doch das sind noch lange nicht alle Namen, die ihm zur Verfügung stehen – Unzählige Synonyme betiteln den beliebten Edelstein, doch Näheres hierzu folgt im nachfolgenden Abschnitt. In unserem kommenden Ratgeber werden wir Sie natürlich nicht nur über die zahlreichen Bezeichnungen des Edelsteins aufklären, sondern auch über das Vorkommen, die Entstehung, die Anwendung und die Wirkung. Lesen Sie gespannt weiter und erfahren Sie all das, was Sie schon immer über den Hämatit wissen wollten!

Synonyme für den Hämatit

Der Hämatit bringt eine Reihe möglicher Synonyme mit sich – Demnach wird er auch gerne als Eisenglanz, Blutstein, Anhydroferrit, Flusseisenstein, Iserin, Roteisen, Glanzeisenerz, Roteisenerz, Roteisenrahm, Roteisenglanz, Roteisenstein, Roterz, Roter Eisenrahm, Rotstein, Rötel, Rotwerde, Schwarzer Diamant, Sanguin, Spiegeleisen, Specularit und Spiegelerz bezeichnet.

Das Vorkommen

Grundsätzlich gilt zu wissen, dass wir es hier mit einem Oxiden zu tun haben, der weltweit vorkommt. Das Eisenmineral Hämatit wird unter anderem auch hier bei uns in Deutschland, genauer gesagt in der Stadt Suhl im Thüringer Wald, abgebaut. Hier wurde bereits im frühen Mittelalter in regelmäßigen Abständen wertvolles Hämatit aus dem Berg gehoben. Aber auch das ukrainische Eisenerzbecken namens Krywyj Rih ist für ein großes Hämatit Vorkommen bekannt. Der Name „Hämatit“ leitet sich vom altgriechischen Wort „Haima“ ab – Es lässt sich mit Blut oder Blutvergießen übersetzen. Verständlicherweise verweist der Name des Gesteins also auf die rötliche Färbung, die der Stein häufig mit sich bringt.

Die Entstehung

Der Hämatit kommt besonders häufig als Mineral vor. Zudem gilt er als die häufigste natürlich auftretende Form des Eisenoxids. Grundsätzlich gilt zu wissen, dass er sich aus Magma bildet. Der Entstehungsprozess erfolgt durch die Verwitterung in der Oxidationszone oder aber durch Oxidation von Magnesit. Der Wasserverlust und das kontinuierliche Aushärten können sogar eine Umwandlung aus Limonit ermöglichen. Besonders wichtig zu wissen ist, dass Hämatit häufig mit anderen Eisenerzen auftritt. Hierzu zählen zum Beispiel Eisenspat, Limonit und Magnetit.

Die Eigenschaften – Farbe, Struktur, Schliff und Verarbeitung des Hämatit

In der Regel verfügt der Heilstein Hämatit über eine dunkelgraue bis nahezu schwarze Farbe – Hin und wieder kann er aber auch rotbraun oder silbern sein. Auf der Steinoberfläche sind manchmal kleine Kristalle in Würfelform zu erkennen. Zudem ist der Stein komplett undurchsichtig und seine Strichfarbe ist Blutrot. Der Hämatit verfügt über eine Härte von 5 bis 6 und seine Dichte liegt bei rund 5,26. Hin und wieder lassen sich Fremdbeimengungen durch Magnesium und Titan nachweisen.

Die Anwendung

Der Heilstein Hämatit kann laut zahlreicher Aussagen im Rahmen unterschiedlicher Anwendungen eine positive Wirkung auf den Körper und die Seele entfalten. Häufig wird er als Schmuckstück in Form eines Anhängers an Ketten und Armbändern getragen. Er kann aber auch als kleiner Glücksbringer in der Hosentasche getragen und bei Bedarf mit der Hand berührt werden. Ebenso lässt sich mit Hilfe des Heilsteins sogenanntes Edelsteinwasser herstellen. Hierfür wird der Hämatit Stein einfach in eine Glasschale mit Wasser gelegt. Angeblich gibt der Stein während diesem Vorgang seine gesamte Energie an die Flüssigkeit ab, sodass im Anschluss energetisch aufgeladenes Wasser zurückbleibt. Dieses kann nicht nur morgens zum Frühstück getrunken, sondern auch auf die Augenlider getropft werden – Hier soll es seine gesamte Wirkung entfalten.

Die Wirkung

Dem Heilstein wird nachgesagt, dass er für einen gleichmäßigen Energiefluss im menschlichen Körper sorgen kann. Ebenso soll er in der Lage dazu sein, geschwächte Stellen im Körper zu unterstützen und so für ein angenehmeres Körpergefühl zu sorgen. Zudem kann der Hämatit angeblich die Sehstärke unserer Augen sowie die Funktionsfähigkeit unseres Herzens stärken. Hinzukommt, dass er Menschen ein gutes Gefühl für genau die Dinge im Leben verleihen soll, die der eigenen Persönlichkeit Energie und Lebenskraft schenken. Dem Hämatit wird nachgesagt, dass er die gesamte Aufmerksamkeit auf Genüsse und Verwöhn Momente lenkt, sodass die eigenen Energiereserven bestmöglich aufgetankt werden können. Aber auch bei Bluthochdruck- oder-unterdruck soll der Stein in der Lage dazu sein, dem Körper zu einem besseren Blutfluss zu verhelfen. Was und ob tatsächlich etwas an diesen Aussagen dran ist, können wir Ihnen leider nicht zu hundert Prozent garantieren – Doch testen Sie es doch einfach selbst aus, indem Sie sich einen neuen Glücksbringer in Form eines Hämatit Steins zulegen.

Die Chakren- und Sternzeichenzuordnung

Der Hämatit sollt besonders gut auf dem sogenannten Wurzelchakra wirken. Ebenso stellt er einen wichtigen Hauptstein für das Sternzeichen Skorpion dar. Der prachtvolle Edelstein soll dem Skorpion nicht nur Gelassenheit, sondern auch Kompromissfähigkeit verleihen. Gleichzeitig gilt der Hämatit aber auch als ein wichtiger Nebenstein für die beiden Sternzeichen Jungfrau und Widder. Der Jungfrau soll er im Hinblick auf die positive Stressbewältigung helfen und der Widder soll durch ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

Alles rund um die Pflege, das Laden und das Entladen des Hämatit

Damit Sie lange Zeit Freude an Ihrem Hämatit haben, sollte Sie unbedingt einige wichtige Pflege- und Reinigungskriterien berücksichtigen. Bestenfalls wird der Stein nach jeder Anwendung mit einem weichen und trockenem Tuch gereinigt. Besonders achtsam sollten Sie mit Wasser vorgehen, denn der Hämatit darf aufgrund seiner Empfindlichkeit keinesfalls mit Wasser in Berührung kommen. Halten Sie Ihren Stein also unbedingt fern von sämtlichen Gewässern. Möchten Sie Ihren Hämatit komplett ent- und im Anschluss wieder vollständig aufladen, dann sollte dies ausschließlich mit einem Bergkristall erfolgen. Er ist in der Lage dazu den Hämatit Stein zu regenerieren, sodass er seine gesamte Kraft zurückerhält.