Chakra

So öffnest du das Herzchakra

Anahata - das Herzchakra

Das Herzchakra liegt als viertes Haupt-Chakra in der Mitte unserer Brust auf Höhe des Herzens und befasst sich mit den Themen rund um die Liebe, das Vertrauen, die Hingabe, den Schmerz, die Trauer, die Vergebung sowie das Karma. Doch wie kannst du das Herzchakra öffnen? Welche Techniken und Ansätze sind bei der Öffnung des Herzchakras wirklich wichtig und zugleich auch hilfreich? Wir verraten es dir! Lese hierfür einfach gespannt und aufmerksam weiter!

Das Herzchakra – Kurze Zusammenfassung der Bedeutung!

Bevor wir uns an das „Öffnen“ machen können, möchten wir dir nochmal kurz die Bedeutung des Herzchakras näherbringen. Das Herzchakra nimmt einen besonders hohen Stellenwert im Chakra-System ein, denn es stellt den Übergang bzw. das Zentrum zwischen den unteren und höheren Chakren dar. Außerdem gilt das Herzchakra als sogenannter Heiler unter den vielen anderen Chakren, denn es ermöglicht eine besonders intensive Verbindung zur Seele und zum Universum. Die Herzöffnung stellt daher eine unerlässliche Vorgehensweise zu wirklich tiefer und vor allem nachhaltiger Selbstheilung dar. Demnach nimmt die Öffnung des Herzchakras eine zentrale Rolle in vielen spirituellen Traditionen ein, denn genau dort zählen die möglichen Erfahrungen wie bedingungslose Liebe, Verbundenheit und Mitgefühl zu den hoch geachtetsten spirituellen Tugenden.

Der Öffnungsvorgang des Herzchakras

Wer sich mit der Öffnung des Herzchakras beschäftigt, sollte bedenken, dass es sich hierbei nicht um einen einmaligen und plötzlichen Vorgang handelt. Vielmehr haben wir es hier mit einer allmählichen Entwicklung zu tun. Damit wir dir die Frage „Wie öffnet man das Herzchakra?“ bestmöglich beantworten können, sollten wir dir vorab einen kleinen Ausblick ermöglichen, sodass du mehr über den inneren Prozess dieser Öffnung erfährst.

Viele nehmen zwar an, dass die verschiedenen Chakren komplett verschlossen sind, doch dem ist nicht so, denn auch verschlossen geglaubte Chakren übernehmen nahezu immer eine energetische Minimalfunktion. Ist allerdings selbst diese Funktion gestört, dann kann es zu schweren Krankheiten kommen.

Spirituelle Arbeitstechniken sorgen dafür, dass das Herzchakra zunehmend energetisiert wird – Demnach beginnt es von Zeit zu Zeit mehr Energie zu verarbeiten. Es expandiert förmlich und leitet immer stärkere Energie an den eigenen Körper weiter. In diesem Zusammenhang spricht man in der Spiritualität häufig von der Aktivierung des Herzchakras. Während diesem Entwicklungsprozess erreicht das Herzchakra nach einer unvorhersehbaren Zeit letztendlich ein optimales Funktionsniveau – Ab diesem Zeitpunkt kann man davon sprechen, dass das Herzchakra geöffnet sei.

Die 3 Öffnungsphasen

Während der Öffnung des Herzchakras erschließen sich Stück für Stück immer tiefere Ebenen. Hier spricht man häufig auch von den 3 großen Öffnungsphasen. Was es mit diesen auf sich hat, das verraten wir dir jetzt:

Phase 1 – Das Erwachen des Herzens

Unser Herz verbindet unseren Verstand mit den Gefühlen unserer Seele. Doch die meisten Menschen versuchen allerdings auf Biegen und Brechen die natürliche Sensitivität des Herzens zu behüten. Genau dieses Verhalten sorgt für die Entstehung regelrechter Schutzmauern. Natürlich mag das zwar vor einigen Schmerzen bewahren, doch bedauerlicherweise geschieht dies zu einem harten Preis. Durch diese Vorgehensweise verlieren wir nämlich nicht nur die Verbindung zu unserem innersten Fühlen und unserer Sensitivität, sondern auch unsere bedingungslose Liebe.

Mittels liebevoller Selbstannahme, Vergebung und energetischer Arbeit können wir diesen bestehenden Schutzpanzer wieder zum Schmelzen bringen. Die Öffnung des eigenen Herzens bedeutet in der Regel eine Hinwendung zu den innersten Gefühlen, ein Wiederentdecken der Berührbarkeit unseres Herzens, eine Öffnung der Schutzbarriere zu unserer Trauer, den Schmerzen und den Tränen, die wir vielleicht lange Zeit verdrängt haben. Durch das Arbeiten an unserer eigenen Persönlichkeit sowie an unseren tiefsten Gefühlen, können wir den natürlichen energetischen Fluss des Herzchakras wieder zum Leben erwecken. Das menschliche Herz hat sich endlich geöffnet und ist wieder erwacht.

Phase 2 – Das energetische Herz

Durch das Herz betreten wir unseren ganz individuellen Raum der Verbundenheit, denn es sorgt dafür, dass wir uns mit der fühlenden Essenz unserer Seele verbinden. Das Erwachen des energetischen Herzens eröffnet uns komplett neue Erfahrungen. Während dieser Phase können wir das Herzchakra in nahezu jeder Situation spüren – In ihm erwachen Wärme, Sanftheit und Sensitivität. Zudem können wir eine immer stärker werdende Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen feststellen.

In diesem Prozess verbindet das Herz unseren Verstand und unserer Seele immer mehr miteinander, sodass wir in der Lage dazu sind, mit dem Herzen zu empfangen und unsere Gefühle mittels unserer Persönlichkeit auszudrücken. Wir finden heraus, dass das Herz als Quelle der Selbstliebe dient. Dieser heilige Ort der absoluten Einheit versetzt uns in die Lage, eine weit tiefere Ebene als die der oberflächlichen Emotionen zu erreichen. Von diesem „Ort“ aus kann Heilung aufgrund unserer eigenen Liebe zunehmend leichter geschehen.

Phase 3 – Das göttliche Herz

Haben wir Phase 2 überwunden, dann erreichen wir nun das wahre Mysterium des Herzens, nämlich das göttliche, universelle Herz. Haben wir unser Herz zuvor wahrgenommen und entdeckt, dann findet nun eine Gewahrseinsverschmelzung mit dem Herzen statt. Ab diesem Zeitpunkt eröffnet sich ein Zugang zu einer intimen Verbindung mit genau dem, was wir je nach Situation als Universum, Gott oder Kosmos bezeichnen können. Unserem geöffnetem göttlichen Herzen entspringen von nun an Gefühle, wie die bedingungslose Liebe zu Allem, Einheit und tiefe existenzielle Weisheit.