
Die beste To-do-App 2026 ist für die meisten Nutzer Todoist, weil es plattformübergreifend zuverlässig funktioniert, eine flache Lernkurve mit großem Funktionsumfang verbindet und auch in der kostenlosen Version brauchbar bleibt. Wer im Apple-Ökosystem lebt und Wert auf Design legt, ist mit Things 3 besser bedient; wer viele Funktionen gratis möchte, greift zu TickTick. Dieser Vergleich zeigt, welche App zu welchem Nutzertyp passt.
Auswahlkriterien
- Plattformabdeckung: Sind Apps für Windows, macOS, Android, iOS und Web vorhanden und wird zuverlässig synchronisiert?
- Bedienung: Wie schnell lassen sich Aufgaben erfassen, und wie gut funktioniert die Eingabe in natürlicher Sprache („morgen 17 Uhr“)?
- Funktionsumfang: Wiederkehrende Aufgaben, Unteraufgaben, Projekte, Labels, Erinnerungen und Kalenderintegration.
- Kostenloser Umfang: Wie viel bietet die Gratis-Version, und wo lohnt sich das Upgrade?
- Zusammenarbeit: Lassen sich Listen teilen und Aufgaben delegieren?
- Datenschutz und Standort des Anbieters: relevant für sensible Aufgabenlisten.
Die besten To-do-Apps 2026 im Überblick
| App | Plattformen | Gratis-Version | Preis (ca.) | Ideal für |
|---|---|---|---|---|
| Todoist | Alle | Umfangreich | ca. 4-5 €/Monat | Allrounder |
| TickTick | Alle | Sehr gut | ca. 3 €/Monat | Funktionsjunkies |
| Things 3 | Apple | Nein (Kauf) | einmalig ca. 10-80 € | Apple-Nutzer |
| Microsoft To Do | Alle | Komplett gratis | kostenlos | Microsoft-365-Nutzer |
| Google Tasks | Alle (Web/App) | Komplett gratis | kostenlos | Google-Nutzer |
| Apple Erinnerungen | Apple | Komplett gratis | kostenlos | Einsteiger im Apple-Ökosystem |
| Notion | Alle | Gut | ca. 10 €/Monat | Projekt- und Wissensmanagement |
Die To-do-Apps im Detail
Todoist
Todoist gilt seit Jahren als Maßstab für digitale Aufgabenlisten. Die App ist auf praktisch jeder Plattform verfügbar, synchronisiert zuverlässig und erkennt Eingaben in natürlicher Sprache besonders gut. Projekte, Labels, Filter und wiederkehrende Aufgaben decken auch anspruchsvolle Anforderungen ab.
- Vorteile: exzellente Bedienung, breite Plattformabdeckung, brauchbare Gratis-Version
- Nachteile: einige Kernfunktionen wie Erinnerungen erst im kostenpflichtigen Plan
TickTick
TickTick packt sehr viele Funktionen in eine App: Aufgaben, Kalenderansicht, Gewohnheiten-Tracker, Pomodoro-Timer und Notizen. Damit ist es besonders für Nutzer interessant, die möglichst viel in einem Werkzeug bündeln möchten, ohne mehrere Abos zu bezahlen.
- Vorteile: großer Funktionsumfang, guter Gratis-Tarif, integrierter Kalender
- Nachteile: Oberfläche wirkt teils überladen
Things 3
Things 3 ist die Referenz für Design und Ruhe im Apple-Ökosystem. Die App wird einmalig gekauft statt abonniert, läuft aber ausschließlich auf iPhone, iPad und Mac. Wer dort zu Hause ist und eine aufgeräumte, durchdachte Struktur schätzt, findet kaum eine bessere Wahl.
- Ideal für: Apple-Nutzer, die Wert auf Design und Einmalkauf statt Abo legen
Microsoft To Do
Microsoft To Do ist komplett kostenlos und integriert sich nahtlos in Outlook und Microsoft 365. Die „Mein Tag“-Ansicht hilft beim täglichen Fokus. Für Nutzer, die ohnehin im Microsoft-Kosmos arbeiten, ist es eine solide, kostenfreie Lösung.
- Vorteile: kostenlos, gute Outlook-Anbindung, einfach zu bedienen
- Nachteile: weniger mächtig bei Filtern und Automatisierung
Google Tasks
Google Tasks ist schlicht und direkt in Gmail und Google Kalender eingebettet. Es eignet sich für alle, die eine minimalistische Liste ohne Schnickschnack suchen und bereits Google-Dienste nutzen.
- Ideal für: Google-Nutzer, die eine einfache, kostenlose Liste möchten
Apple Erinnerungen
Die vorinstallierte App auf Apple-Geräten hat in den letzten Jahren stark aufgeholt: Smarte Listen, standort- und zeitbasierte Erinnerungen sowie Tags sind an Bord. Für Einsteiger im Apple-Ökosystem genügt sie oft völlig.
- Ideal für: Apple-Nutzer, die keine zusätzliche App installieren wollen
Notion
Notion ist streng genommen keine reine To-do-App, sondern ein flexibles Arbeitsbereich-Tool. Wer Aufgaben mit Notizen, Datenbanken und Projektmanagement verbinden möchte, kann sich hier ein maßgeschneidertes System bauen – allerdings mit höherem Einrichtungsaufwand.
- Vorteile: extrem flexibel, kombiniert Aufgaben mit Wissensmanagement
- Nachteile: keine reine Aufgaben-App, Einarbeitung nötig
Häufig gestellte Fragen
Welche To-do-App ist komplett kostenlos?
Microsoft To Do, Google Tasks und Apple Erinnerungen sind vollständig kostenlos. Auch Todoist und TickTick bieten brauchbare Gratis-Versionen, deren Funktionsumfang jedoch begrenzt ist.
Welche App eignet sich am besten für Apple-Nutzer?
Things 3 gilt als Referenz für Design und Bedienung auf Apple-Geräten. Wer nichts kaufen möchte, fährt mit den kostenlosen Apple Erinnerungen bereits gut.
Lohnt sich ein kostenpflichtiges Abo?
Ein Abo lohnt sich, wenn Sie Erinnerungen, viele Projekte, Kalenderintegration oder Zusammenarbeit benötigen. Für einfache Listen reicht meist die Gratis-Version.
Kann ich Aufgaben mit anderen teilen?
Ja. Todoist, TickTick, Microsoft To Do und Notion erlauben das Teilen von Listen und das Delegieren von Aufgaben. Der Umfang unterscheidet sich je nach Tarif.
Fazit
Unsere Empfehlung: Für die meisten Menschen ist Todoist die beste Wahl, weil es Bedienung, Plattformabdeckung und Funktionsumfang am besten ausbalanciert. Wer viele Funktionen gratis möchte, wählt TickTick; Apple-Fans greifen zu Things 3; und wer nichts ausgeben will, kommt mit Microsoft To Do, Google Tasks oder den Apple Erinnerungen weit.
» Zur Übersicht: Die besten Apps 2026 im Überblick
Stand: August 2026. Angaben zu Preisen und Funktionen können sich ändern.
