Gesichtsserum oder Creme – warum die Kombination oft am sinnvollsten ist

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Wenn du deine Freundinnen fragst, werden die einen auf Seren schwören und die anderen Cremes bevorzugen. Wusstest du, dass sich die beiden Produkte gar nicht gegenseitig ersetzen müssen? Sie können unterschiedliche Aufgaben übernehmen und sich dabei sogar ergänzend. Wichtig ist immer, welche Bedürfnisse deine Haut hat und welche Inhaltsstoffe dafür geeignet sind.

Seren als Ergänzung mit leichter Konsistenz

Gesichtsseren sind für ihre leichte und schnell einziehende Konsistenz beliebt. Du kannst sie unkompliziert verteilen und deine Haut je nach Produkt mit ausgewählten Pflegewirkstoffen versorgen. Das ist spannend, wenn du deine Gesichtscreme zwar gut verträgst, sie dich aber nicht optimal pflegt.

Neigt deine Haut zum Beispiel zu Spannungsgefühlen oder trockenen Stellen, kann ein Feuchtigkeitsserum in deiner täglichen Routine hilfreich sein. Inhaltsstoffe wie Glycerin oder Hyaluronsäure helfen dir, Wasser in der obersten Hautschicht zu binden.

Deine Gesichtscreme hingegen hat andere Aufgaben. Sie enthält in der Regel rückfettende Bestandteile und trägt damit dazu bei, dass deine Haut ihre Feuchtigkeit halten kann. Somit ergänzt sich die Kombi, denn das Serum sorgt für die Bindung von Wasser und die Creme sorgt für weniger Verlust.

Diese Hautbedürfnisse kannst du direkt ansprechen 

Es gibt eine große Auswahl an Seren mit verschiedenen Zielen. Manche Produkte konzentrieren sich eher auf Feuchtigkeit, andere auf ein gleichmäßigeres Hautbild oder die Pflege reifer haut.

Bei trockener Haut sind feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe besonders interessant. Wenn du deinen Teint lieber ebenmäßiger erscheinen lassen möchtest, sind Vitamin-C-Seren eine mögliche Wahl. Niacinamid findest du wiederum in Produkten für die Hautbarriere.

Achte aber nicht nur auf die einzelnen Wirkstoffe, viel wichtiger ist die gesamte Zusammensetzung. Ein bekannter Inhaltsstoff gibt dir keine Garantie, dass das Produkt für dich auch wirklich funktioniert.

Deine individuelle Verträglichkeit entscheidet mit darüber, welches Serum zu dir passt. Neigst du zu empfindlicher Haut, sind Duftstoffe oder sehr konzentrierte Inhaltsstoffe schnell reizend.

Tipp: Bei neuen Hautveränderungen geht es um deine Gesundheit. Suche einmal deinen Hautarzt auf, wenn sich etwas sehr schnell und neu verändert hat.

Serum und Creme haben zwei Aufgaben für dein Wohlbefinden

Das Serum ist nicht unbedingt wirksamer als die Creme, nur weil es stärker konzentriert ist. Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der Formulierung und der Konsistenz, aber auch bei den verwendeten Inhaltsstoffen.

Während du ein leichtes Serum morgens schnell aufträgst und es einziehen lässt, braucht die Creme länger. Sie enthält pflegende Fette und nährt trockene Haut. Hast du es eilig, kann genau das aber stören, denn Cremes brauchen länger bis sie einziehen. Die Kombination aus morgens Serum und abends Creme ist praktisch, wenn du früh wenig Zeit hast.

Neigst du zu trockener Haut, kannst du die beiden Produkte kombinieren, musst aber nicht. Wenn du mit deiner Creme zufrieden bist, brauchst du nicht zwingend ein neues Serum.

So gehört dein Serum in die Routine

Morgens wenig Zeit und viel Stress? Dann ist eine möglichst unkomplizierte Gesichtspflege wichtig. Reinige deine Haut zunächst mit einem milden Produkte und trage anschließend das Serum auf. Danach kannst du deine gewohnte Creme verwenden, wie du es kennst.

Vergiss morgens den Sonnenschutz nicht, denn UV-Strahlung gibt es nicht nur im Sommer, sondern auch im Frühjahr, Herbst und Winter. Sonnencreme brauchst du unabhängig davon, ob du ein Serum nutzt oder nicht. Unser Tipp zum Schluss: Fange klein an und probiere an einer unauffälligen Hautstelle, ob du den Inhaltsstoff verträgst. Ein hochwertiges Serum sollte so konzentriert und aufgebaut sein, dass es deiner Haut gut tut und i

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