Wenn Sie einen Laserdrucker anschaffen wollen, ist guter Rat oft selten. Lesen Sie hier welche Arten von Laserdruckern vom einfachen Laserdrucker fĂr zuhause bis zum Abteilungsdrucker oder Farblaser es gibt, warum Sie auf den Tonerverbrauch und Ă€hnliches achten sollten und was Sie generell wissen sollten zum Thema Laserdrucker.
Zusammenfassung
- đšïž Laserdrucker haben ihren Namen von der Lasertechnik.
- đĄ Heute arbeiten sie auch mit LED oder LCD.
- đČ Sie liefern ein sehr scharfes und klares Druckbild.
- đŻ Im Schwarz-Weiss-Druck sind sie Tintenstrahldruckern ueberlegen.
- đ§° Herzstueck ist die Tonerkartusche mit Fotoleitertrommel.
Laserdrucker – Allgemein
Der Laserdrucker hat seinen Namen aufgrund der damalig ausschlieĂlich verwendeten Technik. FrĂŒher war ein Laserstrahl wesentlich dafĂŒr verantwortlich, dass der Toner seinen richtigen Platz auf dem Papier fand. Heute erledigen diese Aufgabe auch Lichtemitterdioden (LED) oder FlĂŒssigkeitskristalle (LCD). Deshalb findet man bei den Bezeichnungen der Laserdrucker auch oft den Hinweis, dass es sich um einen LED-Drucker oder auch LCD-Drucker handelt. Der Laserdrucker ist in der Regel ein kompletter kleiner Computer, der mit einem schnellen Prozessor die Bilder in einem Speicher vor dem Druck aufbaut.
Laserdrucker zeichnen sich vor allem durch ein sehr scharfes und klares Druckbild aus. Gerade im Schwarz-WeiĂ-Druck sind sie Nadel- oder Tintenstrahldruckern qualitativ deutlich ĂŒberlegen.
Laserdrucker – Drucktechnik
Das HerzstĂŒck eines Laserdruckers ist die Bildproduktionseinheit: Die Tonerkartusche. Dies ist auch gleich die Antwort auf die Frage, warum Tonerkartuschen so groĂ und kostspielig sind. In dieser befindet sich nicht nur der Toner, eine jeweils auf das entsprechende Druckermodell abgestimmte Mischung aus RuĂ und Schwermetallen wie Blei und Cadmium, sondern auch die Fotoleitertrommel und Walzen.
Wenn Sie einen Druckauftrag vom Computer zum Laserdrucker schicken, passiert in diesem folgendes:
Zuerst setzt sich eine Magnetwalze in Bewegung, die den Toner magnetisch anzieht. Der Toner ist also schon einmal bereit zur Verarbeitung. Die Fotoleitertrommel ist jetzt dafĂŒr verantwortlich, dass der Toner auf genau die Stelle des Blattes kommt, wo er laut Ihrem Druckauftrag auch hin soll. Die Fotoleitertrommel ist mit einem Material beschichtet, welches negativ aufgeladen werden kann. FĂ€llt aber Licht auf die Fotoleitertrommel, verliert diese jedoch wieder ihre Ladung. Ab hier unterscheiden sich nun die Arbeitsweisen von Laser- und LCD- bzw. LED-Druckern
Laserdrucker
Beim Laserdrucker zeichnet der Laserstrahl ein Bild auf die Fotoleitertrommel, welches Ihrem Ausdruck entspricht. An die Stellen, wo der Laserstrahl, also die Lichtquelle, auf die Fotoleitertrommel trifft, verliert diese ihre Ladung. Damit genĂŒgend Licht auf die Trommel fĂ€llt, ist auĂerdem noch ein Reflexionsspiegel notwendig.
LCD- bzw. LED-Drucker
Bei der Belichtung der Fotoleitertrommel ist hier im Gegensatz zur Belichtung mit einem Laser eine zusÀtzliche Lichtquelle nötig. Die LCD- oder LED-Zeilen lassen dann bei der Belichtung der Fotoleitertrommel nur so viel Licht durch, wie es das spÀtere Druckbild erfordert.
Jetzt ist der weitere Ablauf bei beiden Systemen wieder identisch:
Die so teilbelichtete Fotoleitertrommel, die jetzt mit einem Abbild Ihres Druckbildes versehen ist, nÀhert sich der Magnetwalze, auf der sich der Toner bereits befindet. Dieser wird von der Fotoleitertrommel angezogen und bleibt nur da hÀngen, wo die Trommel nicht mehr negativ geladen ist.
Jetzt wird der Toner von der Fotoleitertrommel auf das sich zwischenzeitlich unter ihr befindlichen Papier aufgepresst. Um ein DIN A4 Blatt vollstĂ€ndig zu bedrucken, muss dieser Vorgang in der Regel drei Mal ausgefĂŒhrt werden. Wenn sich nun der Toner auf dem Papier befindet, wird das Papier zur Fixiereinheit weitergeleitet, die den Toner nun aufbrennt.
Jetzt ist der Druck fertig und das Papier wird ausgegeben.
Laserdrucker – Farblaserdrucker
Laserdrucker können aber nicht nur Schwarz-WeiĂ-Drucke herstellen. Auch Farbdrucke sind mit speziellen Farblaserdruckern möglich. Diese besitzen vier Tonerkartuschen in den Farben Cyan, Magenta, Gelb Schwarz. So können Sie auch fĂŒr PrĂ€sentationen, CAD-Zeichnungen und Grafiken Ihre Ausdrucke mit der sehr guten LaserdruckerqualitĂ€t erhalten. FĂŒr Fotoausdrucke allerdings empfiehlt sich weiterhin der Einsatz von Tintenstrahldruckern.
Laserdrucker – Anschaffungskriterien
Pauschal lÀsst sich sagen, dass sich die Anschaffung eines Laserdruckers in der Regel dann lohnt, wenn Sie wöchentlich mehr als 100 Seiten Text ausdrucken. Auch wenn Sie hohen Wert auf die DruckqualitÀt legen, kann dies die höheren Anschaffungskosten ebenfalls rechtfertigen.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Woher hat der Laserdrucker seinen Namen?
Der Laserdrucker hat seinen Namen aufgrund der frĂŒher ausschlieĂlich verwendeten Technik. Damals war ein Laserstrahl dafĂŒr verantwortlich, dass der Toner seinen Platz auf dem Papier fand.
Wodurch zeichnen sich Laserdrucker aus?
Laserdrucker zeichnen sich vor allem durch ein sehr scharfes und klares Druckbild aus. Gerade im Schwarz-WeiĂ-Druck sind sie Nadel- oder Tintenstrahldruckern qualitativ deutlich ĂŒberlegen.
Was ist das HerzstĂŒck eines Laserdruckers?
Das HerzstĂŒck ist die Bildproduktionseinheit, die Tonerkartusche. In ihr befinden sich nicht nur der Toner, sondern auch die Fotoleitertrommel und Walzen.

Is hamma geil
Das ist komisch
Sie kÖnnen ruhig auch die AnschluĂleistung, Aufheizverhalten, und die niedrigen Blattkosten nennen. Besser nicht an USVanschlieĂen.
Guten Tag
ich vermisse bei den Tests der Laserdrucker die Bewertungen Über die Papierformate. Ich bedrucke oft Karton fÜr Postkarten Speisekarten usw. daher bin ich auf eine gerade PapierfÜhrung angewiesen. Auch das bedrucken von UmschlĂ€gen und Kleinformate bis DIN A7 sind interessant ebenso der Fotodruck von OKI Druckern.
MfG S.F.
Bitte Test
Laserdrucker