Finanzen

Britische Limited

Die britische Limted ( Ltd. ) als Rechtsform ist bei immer mehr Unternehmensgründungen die Alternative zur deutschen GmbH. Der wesentliche Vorteil der britischen Limited ( Ltd. ) ist eine Haftungsbegrenzung ohne die Notwendigkeit einer teuren Einlage. Auf was sie bei der British Limited ( Ltd. ) achten müssen und wann sich das lohht erfahren Sie hier.

Britische Limited ( Ltd. )

Die Limited ist das englische Gegenstück zur deutschen GmbH, also eine Unternehmensform mit begrenzter Haftung. Im Falle eines geschäftlichen Misserfolges Ihrer britischen Limited haften Sie alsonur mit Ihrer Firma, nicht aber mit Ihrem Privatvermögen.

Britische Limited ( Ltd. ) – EU – Rechtssprechung

Rechtsgrundlage für die britische Limited ( Ltd. ) ist die Niederlassungsfreiheit in der EU. Sie dürfen als EU Bürger eine Firma (nämlich die britische Limited) in England gründen und jede EU Firma (in diesem Fall Ihre Limited) darf in jedem EU -Land, also auch in Deutschland tätig sein.

Britische Limited ( Ltd. ) – Vorteile

Der wesentliche Vorteil der britischen Limited ( Ltd. ) sind die geringen Gründungskosten. Anstatt der für die GmbH anfallenden 25.000 € Haftungseinlage, reicht für die Limited ein einziges englisches Pfund. Dazu kommen die Einrichtungsgebühren für die Britische Limited ( Ltd. ) bei den englischen Registern und die Gebühren für einen Dienstleister der das handhabt. Ähnliche Gebühren würden allerdings für das Gründen einer GmbH auch anfallen. Hinzu kommen jährliche Gebühren für die Briefkasten-Adresse der Limited in England.

Britische Limited ( Ltd. ) – Für wen ?

Damit ist die britische Limited ( Ltd. ) besonders interessant für Kleinbetriebe oder Gründer deren Geschäfstätigkeit ein höheres Haftungsrisiko mit sich bringt denen aber die Mittel für die Gründung einer GmbH fehlen.

Britische Limited ( Ltd. ) – Nachteile

Viele Banken machen Probleme bei der Kontoeröffnung durch eine britische Limited ( Ltd. ) und verlangen ggfs. private Bürgschaften wenn Kredite aufgenommen werden sollen (was bei der GmbH allerdings auch zunehmend der Fall ist). Hier heisst es ein wenig suchen nach einer Limited- freundlichen Bank.

Manchmal sind auch Geschäftspartner skeptisch wenn sie sich einer britischen Limited ( Ltd. ) gegenübersehen, die ganz offensichtlich ein Friseursalon in Deutschland ist. Das Problem sollte sich aber durch ein wenig Aufklärungsarbeit lösen lassen.

Der wirkliche Unterschied der britischen Limited ( Ltd.) zur GmbH ist, dass die jährlichen Bilanzen in english und natürlich in England vorgelegt werden müssen. Hier fallen in der Regel Gebühren für Übersetzung und besondere steuerliche Betreuung der Limited an, die man vorher klären oder vereinbaren sollte.

Britische Limited ( Ltd. ) – Dienstleister

Wer nicht selbst laufend in England unterwegs ist und sich mit den englischen Gegebenheiten auskennt sollte einen Vermittler bei der Gründung der englischen Limited einsetzen. Dieser sollte einen auch in Zukunft bei den jährlichen Bilanzen zu fairen Konditionen betreuen können. Es macht also Sinn verschiedene Angebote gründlich zu vergleichen.

4 Kommentare

  • Bankkonto für ein britische Limited ist eigentlich kein Problem. Es müssen aller Papiere vorliegen inkl. Gesellschaftsbeschluß sowie ein Gewerbeanmeldung in Deutschland ….dann klappt es auch mit den Bankkonto !

  • Hallo,
    habe mich im Internet auch etwas zu diesem Thema umgehört – einen interessanten Vergleich habe ich auf der Website des Haufe Verlags gefunden. Lohnt sich vielleicht für den ein oder anderen mal reinzuschauen!
    http://www.haufe.de/limited
    Grüße,
    Karl

  • Vorratsgesellschaften in deutscher Rechtsform sind im praktischen Geschäftsleben der englischen Limited ( Ltd. ) der Vorzug zu geben. Leider hört man noch immer, daß die Hälfte der deutschen Banken einer Ltd. nicht ´mal ein Konto geben möchten. Kredite oder Beteiligungskapital ( ) können – von Einzelfällen abgesehen – mit der Ltd. schon gar nicht aufgenommen werden. Noch wird die Ltd. im bundesdeutschen Geschäfts- und Bankenverkehr diskriminiert. Dies hängt mit Verwertungs- und Sicherheitsaspekten als auch mit “Vorurteilen” zusammen. Umgekehrt: Versuchen Sie einmal mit einer GmbH oder KG bei einer Bank in England ein Konto zu eröffenen oder ein Darlehen zu beantragen. Die Chancen auf Erfolg sind genauso groß, wie der der Ltd. in Deutschland.

Kommentar abgeben