Sie nennt sich Kokuwa, Kiwai, Nergi oder ganz simpel: Kiwibeere. In den Supermarktregalen ist sie immer hĂ€ufiger anzutreffen. Sie zĂ€hlt zwar zu den exotischen FrĂŒchten, kann aber auch in unseren klimatischen Bedingungen gedeihen. Nach dem Aufschneiden erstrahlt das dunkelgrĂŒne Fruchtfleisch. Aufgrund ihres Kernmusters, weiĂ jeder sofort, warum man sie als Kiwibeere bezeichnet.
Zusammenfassung
- đ„ Die Kiwibeere heisst auch Kokuwa, Kiwai oder Nergi.
- đĄïž Sie gedeiht auch in unseren klimatischen Bedingungen.
- đą Aufgeschnitten zeigt sich dunkelgruenes Fruchtfleisch.
- đ Sie enthaelt mehr Vitamin C als eine Zitrone.
- đ 100 Gramm decken fast den Tagesbedarf an Vitamin C.
Fast wie eine Kiwi, aber eben nur fast

Es bestĂŒnde beinahe Verwechslungsgefahr, wenn nicht dank der Schale die Unterschiede klar erkennbar wĂ€ren. AuĂerdem ist sie deutlich kleiner im Durchmesser. Sozusagen ein Kind der Kiwi in Form einer Beere.
Und was macht sie zum neuen Superfood? Laut einer Auswertung vom Bundeszentrum fĂŒr ErnĂ€hrung enthĂ€lt die Frucht viel Vitamin C und E. 100 Gramm des geschĂ€lten Lebensmittels decken fast den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C. Plus 44 Prozent vom Vitamin E. Aus der Analyse geht hervor, dass die Kiwibeere mehr Vitamin C als eine Zitrone enthĂ€lt.
Abgesehen davon, bringt die Kiwibeere noch einen Schwung an Ballaststoffen mit. 100 Gramm von ihr enthalten nur 52 Kilokalorien. Eine normale Kiwi besitzt etwa 70 Kilokalorien.
Wie schmeckt das kleine Wunderwerk der Natur? Erfahrungen besagen, dass ihr die SĂ€ure der Kiwi fehlt. Sie ist milder im Geschmack, ja schon sĂŒĂlich und sehr intensiv. Wobei ihre Schale mit verzehrt werden darf, nachdem man sie gereinigt hat. Sie verzichtet auf die feinen HĂ€rchen der Kiwi und ist leicht zu kauen. Wenn sich die Haut leicht abziehen lĂ€sst, gilt sie als reif.
Ein Fund aus SĂŒd-Ostasien
Kiwibeeren, auch Nergi genannt, sind in SĂŒd-Ostasien beheimatet. Dort betrachtete man sie ĂŒber Jahrhunderte hinweg als Wildpflanze. An eine Kultivierung und den gezielten Massenanbau wird erst seit den 1990er Jahren gedacht. Da kreuzten neuseelĂ€ndische Botaniker die wilde Kiwibeere mit der bekannten Kiwi. Dadurch entstand eine lĂ€nger haltbare Version.
In Deutschland findet man sie ab Mitte August bis Anfang November. FĂŒr die 12 bis 15 FrĂŒchte pro Schale legt der Verbraucher an die 3 Euro hin. Wer mag, kann sie aber auch im eigenen Garten anbauen. Dabei muss eine mĂ€nnliche Pflanze vorhanden sein, um die weibliche Pflanze bestĂ€uben zu können. Oder HobbygĂ€rtner greifen gleich zur âIssaiâ-Sorte. Diese wĂ€chst selbstbefruchtend. Mit der ersten Ernte ist ab dem dritten Jahr zu rechnen.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Was macht die Kiwibeere zu einem Superfood?
Laut einer Auswertung des Bundeszentrums fĂŒr ErnĂ€hrung enthĂ€lt die Kiwibeere viel Vitamin C und E. 100 Gramm decken fast den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C und 44 Prozent des Vitamin E.
Wie unterscheidet sich die Kiwibeere von einer normalen Kiwi?
Die Kiwibeere ist deutlich kleiner im Durchmesser und milder, sĂŒĂlicher im Geschmack. Ihre Schale darf nach dem Reinigen mitgegessen werden und 100 Gramm enthalten nur 52 Kilokalorien gegenĂŒber etwa 70 bei einer Kiwi.
Wann ist die Kiwibeere in Deutschland erhÀltlich?
In Deutschland findet man die Kiwibeere ab Mitte August bis Anfang November. FĂŒr 12 bis 15 FrĂŒchte pro Schale zahlt der Verbraucher etwa 3 Euro.

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