Jede Woche gefĂŒhlt ein neues Superfood und die Discounter-Regale fĂŒllen sich. Was mit Chiasamen und Chlorella begann, hat enorme AusmaĂe angenommen. Baobab, Acai-Beeren und vieles mehr können wir kaufen. Angeblich alles gesund und optimal fĂŒr unser Immunsystem. Je exotischer, desto besser – so der Anschein. Doch in den letzten Tagen wurde vermehrt gewarnt, dass Superfoods schĂ€dlich seien. Auch hier sollte das Schwarz-WeiĂ-Denken kurz pausieren, damit ein genaueres Hinterfragen möglich wird.
Zusammenfassung
- â ïž Superfoods koennen bei falscher Dosierung schaedlich sein.
- đ„ Massvoller Verzehr bringt viele gesundheitliche Vorteile.
- đ Verbraucher sollten Studien und Inhaltsstoffe selbst pruefen.
- đ·ïž Nicht alle Hersteller nennen Verzehrempfehlungen.
- đ Die Health-Claims-Verordnung begrenzt Werbeversprechen.
Camu Camu
Es bleibt dabei, dass der maĂvolle Verzehr von Superfoods viele gesundheitliche Vorteile bewirkt. Doch so manch einer unterschĂ€tzt eben, wie hoch die Dosierung tatsĂ€chlich sein sollte. Nicht alle Hersteller schreiben Verzehrempfehlungen auf ihre Verpackungen. Es liegt in der eigenen Verantwortung nachzuforschen. Studienergebnisse sowie Inhaltsstoffe prĂŒfen. Daraufhin die Einnahme individuell anpassen.
Auch sollte man die tollen Versprechungen auĂer Acht lassen. Laut der âHealth Claims Verordnungâ dĂŒrften die Werbetreibenden nicht das Blaue vom Himmel garantieren. Trotzdem finden sich immer wieder die verrĂŒcktesten Aussagen. Deshalb lieber auf wissenschaftliche Beweise vertrauen.
Wer dann schon am PC sitzt und recherchiert, sollte auch die Hersteller seiner Superfoods unter die Lupe nehmen. Wo und wie erfolgt der Anbau? Auf gewisse Standards sollte geachtet werden. Bspw. der vorsichtige Einsatz, besser noch Verzicht, von chemischen SchÀdlingsbekÀmpfungsmitteln.
Es gilt auch zu bedenken, dass es bei zeitgleicher Medikamenteneinnahme zu unerwĂŒnschten Wechselwirkungen mit den Superfoods kommen kann. Dahingehend wurden die meisten noch nicht hinreichend untersucht.
Die Dosis macht das Gift
Eine alte Weisheit, welche einmal mehr zutrifft. Oft genĂŒgen schon wenige Gramm eines Superfoods, um den Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu decken. Verzehrempfehlungen auf den Verpackungen, sofern vorhanden, sollten Verbraucher unbedingt beachten.
Zu viel Mangan bspw. und der Körper reagiert mit Vergiftungserscheinungen. Bei Chia-Samen raten Experten zu maximal 15 Gramm pro Tag. Nebenwirkungen sind bei Superfoods nicht immer ausgeschlossen.
âDu bist was du isstâ und genau darĂŒber sollten Konsumenten bestens Bescheid wissen. Wer sich sowieso schon mit gesunder ErnĂ€hrung auseinandersetzt, sollte den Elan besitzen, ein paar Studienergebnisse zu lesen. Völlig unbedarft und ohne vernĂŒnftiges MittelmaĂ, kann der Wille zur optimalen Gesundheit das Gegenteil bewirken.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Können Superfoods schÀdlich sein?
Laut Text bewirkt der maĂvolle Verzehr von Superfoods viele gesundheitliche Vorteile, doch wird oft die richtige Dosierung unterschĂ€tzt. Da nicht alle Hersteller Verzehrempfehlungen angeben, liegt es in der eigenen Verantwortung nachzuforschen.
Warum ist die Dosierung bei Superfoods so wichtig?
Oft genĂŒgen schon wenige Gramm, um den Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu decken. Zu viel Mangan zum Beispiel fĂŒhrt zu Vergiftungserscheinungen, und bei Chia-Samen raten Experten zu maximal 15 Gramm pro Tag.
Worauf sollte man neben der Dosierung noch achten?
Man sollte die Hersteller und den Anbau prĂŒfen und auf Standards wie den Verzicht auf chemische SchĂ€dlingsbekĂ€mpfungsmittel achten. Zudem kann es bei zeitgleicher Medikamenteneinnahme zu unerwĂŒnschten Wechselwirkungen kommen.

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