Baccarat gehört zu den ältesten Kartenspielen Europas und entstand vermutlich im 15. Jahrhundert in Italien. Der Name leitet sich vom italienischen Wort für „Null“ ab, da Bildkarten in diesem Spiel keinen Punktwert besitzen. Casinos wie z.B. Casino Online Lolajack https://lolajack.com/at/ führen das Spiel in mehreren Varianten, wobei Punto Banco die weltweit häufigste Form darstellt. Die französische Aristokratie übernahm Baccarat im 19. Jahrhundert und formte das Regelwerk in die heute bekannte Struktur um. Historische Aufzeichnungen verweisen auf Felix Falguierein als möglichen Erfinder.
Key Takeaways
- 🎯 Ziel des Spiels: Die Hand mit dem Wert näher an 9 gewinnt.
- 🃏 Kartenwerte: Zehner und Bildkarten zählen 0 Punkte, Asse zählen 1, Karten 2–9 zählen ihren Nennwert.
- 🔢 Punkteberechnung: Übersteigt die Summe 9, zählt nur die letzte Stelle (z.B. 7+6=13 → 3 Punkte).
- 🏆 Natural: Erhält eine Hand mit zwei Karten genau 8 oder 9 Punkte, endet die Runde sofort.
- 📋 Dritte Karte: Der Spieler zieht bei 0–5 Punkten automatisch eine dritte Karte; die Bankregeln sind komplexer und abhängig vom Ergebnis des Spielers.
- 💰 Auszahlungen: Spieler- und Bankwetten zahlen 2:1; Unentschieden zahlt 8:1.
- ⚠️ Hausvorteile variieren: Die Bankwette hat den niedrigsten Hausvorteil; Unentschieden-Wetten sind langfristig ungünstig.
- 🎲 Varianten: Punto Banco, Chemin de Fer und Mini-Baccarat folgen denselben Grundregeln mit kleinen Unterschieden.
- 📊 Strategien: Das D’Alembert-System eignet sich für Einsteiger; Martingale ist bekannt, erfordert aber ein größeres Budget.
Was sind die Grundlagen der Baccarat Regeln?
Baccarat ist eines der ältesten Kasinospiele der Welt – Aufzeichnungen belegen seine Existenz in Europa seit dem 19. Jahrhundert. Das Spiel wirkt auf den ersten Blick einschüchternd, ist aber strukturell einfacher als Blackjack oder Poker.
Drei Wettoptionen stehen zur Verfügung:
| Wette | Beschreibung | Standardauszahlung |
|---|---|---|
| Spieler (Punto) | Die Spielerhand gewinnt | 2:1 |
| Bank (Banco) | Die Bankhand gewinnt | 2:1 |
| Unentschieden (Tie) | Beide Hände sind gleich | 8:1 |
Jede Runde beginnt damit, dass sowohl der Spieler als auch die Bank genau zwei Karten erhalten. Das Ziel ist es, mit maximal drei Karten so nah wie möglich an 9 Punkte zu kommen.
Wichtig: Der Begriff „Spieler“ und „Bank“ beschreibt lediglich die zwei Hände am Tisch – nicht die tatsächlichen Personen. Als Wetter können Sie auf jede der beiden Hände setzen, unabhängig davon, wer am Tisch sitzt.
Wie werden die Kartenwerte in Baccarat berechnet?
Die Kartenwerte sind das Herzstück der Baccarat Regeln und weichen von anderen Kartenspielen ab.
Kartenwerte im Überblick:
- Karten 2–9: Zählen ihren aufgedruckten Wert (eine 7 zählt 7 Punkte)
- Ass (Ace): Zählt 1 Punkt
- Zehner, Bube, Dame, König: Zählen jeweils 0 Punkte
Das Besondere: Wenn die Summe zweier Karten über 9 steigt, wird nur die letzte Stelle des Ergebnisses gewertet. Konkrete Beispiele:
- 7 + 5 = 12 → 2 Punkte
- 8 + 6 = 14 → 4 Punkte
- 9 + 4 = 13 → 3 Punkte
Diese Regel macht es unmöglich, sich zu „überkaufen“ wie beim Blackjack. Eine Hand kann also nie mehr als 9 Punkte wert sein.
Was bedeutet ein „Natural“ und wann endet die Runde sofort?
Ein Natural ist das stärkste Ergebnis in Baccarat und beendet die Runde ohne weitere Karten.
Erhält entweder der Spieler oder die Bank mit den ersten zwei Karten genau 8 oder 9 Punkte, wird dies als „Natural“ bezeichnet. Diese Hand gewinnt automatisch. Erzielen beide Seiten denselben Natural-Wert, gilt die Runde als Unentschieden.
Beispiel aus der Praxis: Ich erinnere mich an meine erste Runde in einem Kasino in Wien – der Dealer legte eine 5 und eine 4 auf den Tisch. Summe: 9. Die Runde war vorbei, bevor ich überhaupt verstanden hatte, was passiert war. Das ist ein Natural.
Kein Natural? Dann greifen die Ziehregeln für die dritte Karte.
Wann zieht der Spieler eine dritte Karte?
Die Ziehregel für den Spieler ist klar und einfach:
- 0–5 Punkte: Der Spieler zieht automatisch eine dritte Karte.
- 6 oder 7 Punkte: Der Spieler bleibt stehen (kein Zug).
- 8 oder 9 Punkte: Natural – die Runde endet sofort.
Diese Regel gilt immer, sofern kein Natural vorliegt. Der Spieler hat dabei keine Entscheidungsfreiheit – alles läuft nach festen Regeln ab, was Baccarat von anderen Kartenspielen unterscheidet.
Wann zieht die Bank eine dritte Karte?
Die Bankregeln sind etwas komplexer, da sie vom Ergebnis des Spielers abhängen. Hier gelten standardisierte Regeln, die in allen Kasinos weltweit identisch sind.
Grundregel: Hat die Bank 0, 1 oder 2 Punkte, zieht sie immer eine dritte Karte, unabhängig davon, was der Spieler hat.
Bei 3–6 Punkten der Bank hängt der Zug von der dritten Karte des Spielers ab:
| Bankpunkte | Bank zieht, wenn die dritte Karte des Spielers… |
|---|---|
| 3 Punkte | 0–7 ist (nicht bei 8) |
| 4 Punkte | 2–7 ist |
| 5 Punkte | 4–7 ist |
| 6 Punkte | 6 oder 7 ist |
| 7 Punkte | Bank bleibt immer stehen |
Hat der Spieler keine dritte Karte gezogen, zieht die Bank bei 0–5 Punkten und bleibt bei 6–7 Punkten stehen.
Häufiger Fehler: Viele Einsteiger versuchen, diese Tabelle auswendig zu lernen. Das ist nicht nötig – im Kasino führt der Dealer alle Züge automatisch aus. Es reicht, die Grundstruktur zu verstehen.
Wie sehen die Auszahlungen und der Hausvorteil aus?
Die Auszahlungen bei Baccarat sind klar strukturiert, aber der Hausvorteil variiert je nach Wetttyp erheblich.
Standardauszahlungen:
- Spielerwette: 2:1 (gewinnt man 10 €, erhält man 10 € Gewinn)
- Bankwette: 2:1, jedoch wird in den meisten Kasinos eine 5% Provision auf Bankgewinne erhoben
- Unentschieden: 8:1
Die Bankwette hat trotz der Provision den niedrigsten Hausvorteil und gilt daher langfristig als die günstigste Wette. Unentschieden-Wetten klingen verlockend wegen der hohen Auszahlung, haben aber einen deutlich höheren Hausvorteil – sie sind für regelmäßige Spieler weniger empfehlenswert.
Variante Super Six / Punto 2000: In dieser Variante wird die Auszahlung auf Bankgewinne mit exakt 6 Punkten auf 50% des Einsatzes reduziert. Das erhöht den Hausvorteil auf etwa 1,5%.
Welche Varianten der Baccarat Regeln gibt es?
Die bekanntesten Baccarat-Varianten folgen denselben Grundregeln, unterscheiden sich aber in Details:
Punto Banco ist die am weitesten verbreitete Form in europäischen und amerikanischen Kasinos. Alle Entscheidungen laufen automatisch nach festen Regeln ab – der Spieler trifft keine aktiven Spielentscheidungen.
Chemin de Fer ist die klassische europäische Variante, bei der Spieler abwechselnd die Rolle der Bank übernehmen können. Hier gibt es etwas mehr Entscheidungsfreiheit.
Mini-Baccarat läuft nach denselben Regeln wie Punto Banco, aber an einem kleineren Tisch mit niedrigeren Einsatzlimits. Ideal für Einsteiger.
Wählen Sie Punto Banco oder Mini-Baccarat, wenn Sie die Baccarat Regeln gerade erst lernen. Chemin de Fer eignet sich besser, wenn Sie bereits Erfahrung haben und aktiver am Spielgeschehen teilnehmen möchten.
Welche Strategien funktionieren bei Baccarat?
Baccarat ist ein Glücksspiel – keine Strategie garantiert Gewinne. Dennoch helfen Wettsysteme dabei, das Budget zu verwalten.
D’Alembert-System – empfohlen für Einsteiger: Bei einem Verlust erhöht man den Einsatz um eine Einheit, bei einem Gewinn senkt man ihn um eine Einheit. Die Schwankungen bleiben gering, was dieses System für neue Spieler besonders geeignet macht.
Martingale-System: Nach jedem Verlust verdoppelt man den Einsatz. Das System ist einfach und aus anderen Kasinospielen bekannt, erfordert aber ein deutlich größeres Budget, um Verlustserien zu überstehen
Fibonacci-System: Die Einsätze folgen der Fibonacci-Zahlenfolge (1, 1, 2, 3, 5, 8…). Moderater als Martingale, aber ebenfalls mit Risiko bei langen Verlustserien.
Mein persönlicher Tipp: Legen Sie vor dem Spiel ein festes Budget fest und halten Sie sich daran. Kein Wettsystem ändert die mathematischen Grundlagen des Spiels – aber ein klarer Budgetplan schützt vor impulsiven Entscheidungen.
Schritt-für-Schritt: So läuft eine Baccarat-Runde ab
- Einsatz platzieren: Setzen Sie auf Spieler, Bank oder Unentschieden.
- Karten austeilen: Spieler und Bank erhalten je zwei verdeckte Karten.
- Karten aufdecken: Beide Hände werden aufgedeckt und die Punkte berechnet.
- Natural prüfen: Hat eine Hand 8 oder 9 Punkte? Runde endet sofort.
- Dritte Karte Spieler: Bei 0–5 Punkten zieht der Spieler automatisch.
- Dritte Karte Bank: Die Bank zieht oder bleibt gemäß der Banktabelle.
- Gewinner ermitteln: Die Hand näher an 9 gewinnt.
- Auszahlung: Gewinner erhalten ihre Auszahlung; bei Bankgewinn wird die 5%-Provision abgezogen.
Fazit und nächste Schritte
Die Baccarat Regeln sind schnell gelernt: Setzen, Karten austeilen, nächste Hand gewinnt mit dem Wert näher an 9. Was das Spiel besonders macht, ist die Tatsache, dass Spieler keine aktiven Entscheidungen treffen müssen – alles läuft nach festen Regeln ab. Das macht Baccarat zu einem der zugänglichsten Kasinospiele überhaupt.
Ihre nächsten Schritte:
- Kostenlos üben: Viele Online-Kasinos bieten Baccarat in einer kostenlosen Demo-Version an. Nutzen Sie diese, um die Kartenwerte und den Spielablauf zu verinnerlichen.
- Bankwette bevorzugen: Wenn Sie mit echtem Geld spielen, bietet die Bankwette langfristig den niedrigsten Hausvorteil.
- Budget festlegen: Bestimmen Sie vor dem Spiel einen festen Betrag und spielen Sie nicht darüber hinaus.
- Variante wählen: Starten Sie mit Mini-Baccarat oder Punto Banco, bevor Sie zu komplexeren Varianten wechseln.
- Strategie testen: Probieren Sie das D’Alembert-System in der Demo-Version aus, bevor Sie es mit echtem Geld einsetzen.
Baccarat ist kein Spiel, das Expertenwissen verlangt – aber wer die Regeln kennt und diszipliniert spielt, hat die beste Ausgangslage.
FAQ
Ist Baccarat schwer zu lernen?
Nein. Die Baccarat Regeln gehören zu den einfachsten im Kasino. Spieler treffen keine aktiven Spielentscheidungen – alles läuft automatisch nach festen Regeln ab.
Welche Wette hat den niedrigsten Hausvorteil?
Die Bankwette hat den niedrigsten Hausvorteil, auch nach Abzug der 5%-Provision auf Gewinne. Sie ist langfristig die günstigste Option.
Was bedeutet „Natural“ bei Baccarat?
Ein Natural ist eine Zwei-Karten-Hand mit exakt 8 oder 9 Punkten. Diese Hand gewinnt sofort, ohne dass weitere Karten gezogen werden.
Kann ich als Spieler entscheiden, ob ich eine dritte Karte ziehe?
Nein. In Punto Banco und Mini-Baccarat sind alle Ziehentscheidungen durch feste Regeln vorgegeben. Der Dealer führt alles automatisch aus.
Was passiert bei einem Unentschieden?
Bei einem Tie erhalten Spieler, die auf Unentschieden gesetzt haben, das 8-fache ihres Einsatzes. Wetten auf Spieler oder Bank werden in der Regel zurückgegeben oder bleiben für die nächste Runde bestehen, je nach Kasino.
Wie unterscheidet sich Baccarat von Blackjack?
Bei Blackjack treffen Spieler aktive Entscheidungen (ziehen, stehen, verdoppeln). Bei Baccarat laufen alle Entscheidungen automatisch ab. Baccarat ist dadurch einfacher, bietet aber weniger Einfluss auf das Ergebnis.
Ist die Unentschieden-Wette empfehlenswert?
Trotz der attraktiven 8:1-Auszahlung hat die Tie-Wette einen deutlich höheren Hausvorteil als Spieler- oder Bankwetten. Für regelmäßige Spieler ist sie langfristig ungünstig.
Welche Baccarat-Variante eignet sich für Anfänger?
Mini-Baccarat und Punto Banco sind ideal für Einsteiger. Die Tische sind übersichtlicher, die Einsatzlimits oft niedriger, und die Regeln sind identisch mit dem klassischen Baccarat.
Kann ich Baccarat online spielen?
Ja. Die meisten seriösen Online-Kasinos bieten Baccarat in verschiedenen Varianten an, darunter auch Live-Baccarat mit echten Dealern per Video-Stream.
Was ist die Super Six-Variante?
Bei Super Six wird eine Bankwette, die mit genau 6 Punkten gewinnt, nur zur Hälfte ausgezahlt. Das erhöht den Hausvorteil leicht und ist für Spieler weniger vorteilhaft als die Standardregeln.

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