Der Schulsport belĂ€uft sich auf nur wenige Stunden in der Woche. Zwischen Lernen und dem Treffen mit Freunden, fĂ€llt ein ausreichendes Bewegungsprogramm meist hinten runter. Es wird von den Kids schlichtweg nicht daran gedacht. Hier sind abermals die Eltern gefragt. Selbst wenn ihr Nachwuchs ein totaler BĂŒcherwurm oder Technik-Nerd sein sollte, darf es an körperlicher AktivitĂ€t nicht fehlen. Die Frage ist nur: Wie stellen dies Mama und Papa am besten an?
Zusammenfassung
- đ Schulsport allein reicht fuer ausreichende Bewegung nicht aus.
- đȘ Eltern sind beim Sport die besten Vorbilder.
- đȘ Sport staerkt Selbstbewusstsein, Immunsystem und Koerpergewicht.
- đ Kinder ahmen sportliche Eltern und Geschwister gerne nach.
- đ€ž Die passende Sportart haengt vom einzelnen Kind ab.
Eltern als Vorbilder
Am einfachsten lĂ€sst sich die Begeisterung fĂŒr Sport entfachen, wenn die Eltern selbst regelmĂ€Ăig dabei sind. Sei es in einem Verein, eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder durch das Training in den eigenen vier WĂ€nden. Wenn Kinder Mama oder Papa beim Sport beobachten, fĂ€llt es ihnen leichter, aktiver zu sein. Der Wunsch der Nachahmung entsteht schnell. Je frĂŒher, desto besser.
Sport fördert nĂ€mlich nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern stĂ€rkt ebenso das Selbstbewusstsein. Er hilft zudem dabei, ein gesundes Körpergewicht zu halten und das Immunsystem zu stĂ€rken. Eltern sowie Ă€ltere Geschwister sind hierfĂŒr die besten Vorbilder, weil Kinder mit ihnen die meiste Zeit verbringen.
So wichtig die Auseinandersetzung mit BĂŒchern und neuen Medien auch sein mag: Sport sollte keinesfalls zu kurz kommen!
Welche Sportart ist fĂŒr ein Kind am besten geeignet?
Diese Frage verdient keine pauschale Antwort. Zwar besteht der Bewegungsdrang bei jedem Kind, doch er wird individuell ausgelebt. In jungen Jahren ĂŒberwiegt die reine Neugierde, ohne konkrete Orientierung. Deshalb ist als Eltern wichtig, möglichst viel anzubieten. Dabei kommt es durchaus vor, dass der Einstieg ĂŒber FuĂball gefunden wird. Um dann wenig spĂ€ter zum Reiten oder Tennis zu wechseln. Manche Kids sind geborene Wasserratten und fĂŒhlen sich beim Schwimmen am wohlsten.
Egal ob Teamsport oder Individualsport, ob Ballsport oder Kampfsport: Es ist empfehlenswert, alles wenigstens ein halbes Jahr zu testen. Selbst wenn das Training nicht immer den gröĂten SpaĂ bringt. Doch wie bei uns Erwachsenen, lehrt dieser Anspruch ein gewisses Durchhaltevermögen sowie Disziplin. Wichtige Eigenschaften fĂŒr die Schule und das spĂ€tere Berufsleben.
Abgesehen davon, sollten Mama und Papa frei von Vorurteilen sein. Ebenso wenig funktioniert es, wenn die eigenen Vorstellungen auf das Kind projiziert werden. Nur weil der Vater frĂŒher intensiv FuĂball gespielt hat, ist dieser Werdegang nicht automatisch fĂŒr den Nachwuchs vorprogrammiert. Deshalb ist das erwĂ€hnte Ausprobieren sehr wichtig. Man selbst achtet lediglich darauf, wo sich die wahre Leidenschaft versteckt. Was ganz einfach an der Begeisterung zu erkennen ist. Bspw. an der Vorfreude auf die nĂ€chste Trainingseinheit und weil abseits des Sports viel darĂŒber gesprochen wird.
Sport, Schule & Freizeit in Balance
Am Ende stehen Eltern und Kind vor der Herausforderung, alles in Einklang zu bringen. SpĂ€testens nach der Einschulung ist gutes Zeitmanagement gefragt. Vor allem mit ausreichenden Pausen dazwischen. Damit sich Mama und Papa nicht irgendwann dabei erwischen, dass ihr Sohne oder ihre Tochter nur noch von einem Termin zum nĂ€chste jagen. Die Balance zwischen Schule, Sport und Freizeit mit Freunden zu finden, gilt als gröĂte Herausforderung.
Einerseits möchte man sein Kind fördern, andererseits nicht ĂŒberfordern. Deshalb ist es ratsam, klein anzufangen. Neben den zwei bis vier Stunden Schulsport pro Woche, können es ein bis zwei Einheiten extra sein. Es ist dabei stets auf den eigenen SchĂŒtzling zu achten, ob er sich weiterhin mit allem wohlfĂŒhlt.
Ebenso ist der Wille des Kindes zu akzeptieren, wenn es sich nach einem Wechsel der Sportart sehnt. SpaĂ, Begeisterung und die persönliche Entwicklung auf spielerische Weise sollten im Mittelpunkt stehen. Nur wenige Kinder tendieren dazu, spĂ€ter einmal Leistungssportler zu werden. Dies kristallisiert sich von allein heraus. Umso besser, wenn das Training von einem erfahrenen Coach begleitet wird.
Hilfe mein Kind ist ein Sportmuffel!
Dann gibt es noch Kinder, denen sagt so gar keine Sportart zu und das ist vollkommen in Ordnung. Oft sind es die festen Trainingstage, die notwendige AusrĂŒstung oder weil sie sich mit keiner Sportart identifizieren können. Die beste Alternative hierfĂŒr stellt das regelmĂ€Ăige Wandern dar. Denn die Bewegung an der frischen Luft bietet ebenso viele Vorteile.
Raus aus dem Alltag, setzt das freie und kreative Denken ein. Es entwickeln sich die tollsten GesprĂ€che zwischen Eltern und Kind. Die Abenteuerlust steigt und mangelnde Neugierde ist beim Nachwuchs selten ein Problem. Oben drauf powern sich die Kids aus, wenn es ĂŒber Stock und Stein geht. Ganz zu schweige von der innigen Verbindung zwischen GroĂ und Klein, welche allen Beteiligte gut tut.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Warum sind Eltern beim Sport wichtige Vorbilder fĂŒr Kinder?
Wenn Kinder Mama oder Papa beim Sport beobachten, fÀllt es ihnen leichter, selbst aktiver zu sein, da schnell der Wunsch der Nachahmung entsteht. Eltern und Àltere Geschwister sind die besten Vorbilder.
Welche Sportart ist fĂŒr ein Kind am besten geeignet?
Diese Frage verdient laut Beitrag keine pauschale Antwort, da jedes Kind seinen Bewegungsdrang individuell auslebt. Eltern sollten möglichst viel anbieten und jede Sportart wenigstens ein halbes Jahr testen.
Welche Vorteile hat Sport fĂŒr Kinder ĂŒber die körperliche Entwicklung hinaus?
Sport stÀrkt neben der körperlichen Entwicklung auch das Selbstbewusstsein und das Immunsystem und hilft, ein gesundes Körpergewicht zu halten. Zudem lehrt er Durchhaltevermögen und Disziplin.

Vielen Dank fĂŒr diesen Blogbeitrag. Eine Möglichkeit, Kinder fĂŒr Sport und Wandern zu begeistern, ist, es zu einer FamilienaktivitĂ€t zu machen. Gemeinsame Wanderungen sind eine tolle Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen und die Natur zu erkunden.
Eine andere Möglichkeit, Kinder fĂŒr Sport und Wandern zu begeistern, ist, AktivitĂ€ten zu finden, die altersgerecht sind. JĂŒngere Kinder spielen zum Beispiel gerne Fangen oder gehen auf Schnitzeljagd, wĂ€hrend Ă€ltere Kinder vielleicht gerne auf anspruchsvolleren Wander- oder Radwegen unterwegs sind.