
Die besten Parkplatz-Apps im Vergleich zeigen, dass Apps wie Park Now (JustPark), EasyPark, Parkopedia und Cleverpärken je nach Nutzungsszenario unterschiedlich stark abschneiden. Wer regelmäßig in deutschen Großstädten parkt, profitiert am meisten von einer App mit Echtzeit-Verfügbarkeit, Vorausbuchung und integrierter Zahlfunktion. Die Wahl der richtigen App hängt vor allem davon ab, ob man täglich pendelt, gelegentlich in fremden Städten parkt oder gezielt günstige Alternativen zu Parkhäusern sucht.
Key Takeaways
- Parkplatz-Apps zeigen freie Stellplätze in Echtzeit, ermöglichen Reservierungen und wickeln die Zahlung direkt im Smartphone ab.
- Die meisten Apps sind kostenlos zum Download, erheben aber Servicegebühren pro Buchung oder Parkvorgang.
- EasyPark, Park Now und Parkopedia gehören 2026 zu den meistgenutzten Parkplatz-Apps in Deutschland.
- Berufspendler profitieren besonders von Abo-Modellen und Vorausbuchungsfunktionen.
- GPS-Probleme lassen sich in vielen Apps durch manuelles Eintippen der Adresse umgehen.
- Offline-Funktionen sind begrenzt: Die meisten Apps benötigen eine aktive Internetverbindung für Echtzeit-Daten.
- Datenschutz ist ein relevantes Thema: Standortdaten werden von den meisten Anbietern gespeichert und teilweise für Werbezwecke genutzt.
- Google Maps und Apple Maps bieten grundlegende Parkplatz-Hinweise, ersetzen aber keine spezialisierte Parkplatz-App.
- Anfänger unterschätzen häufig versteckte Gebühren und vergessen, die Parkzeit rechtzeitig zu verlängern.
- Eine einzige App reicht selten für alle Städte: In manchen Regionen dominieren lokale Anbieter.
Was ist eine Parkplatz-App und wie funktioniert sie?
Eine Parkplatz-App ist eine Smartphone-Anwendung, die Fahrern hilft, freie Parkplätze in der Nähe zu finden, diese zu reservieren und die Parkgebühr digital zu bezahlen. Die App nutzt GPS, um den aktuellen Standort zu bestimmen, und greift auf eine Datenbank von Parkhäusern, Tiefgaragen und öffentlichen Stellplätzen zurück.
So funktioniert der typische Ablauf:
- Standort ermitteln: Die App erkennt automatisch, wo man sich befindet, oder man gibt eine Zieladresse ein.
- Verfügbarkeit prüfen: Echtzeit-Daten zeigen, welche Parkplätze frei sind und was sie kosten.
- Reservieren oder direkt hinfahren: Je nach App kann man einen Stellplatz im Voraus buchen oder einfach losfahren.
- Einparken und Parkzeit starten: Manche Apps starten die Parkzeit automatisch per Geofencing, andere erfordern eine manuelle Bestätigung.
- Bezahlen: Die Abrechnung erfolgt direkt über die App, per Kreditkarte, PayPal oder Lastschrift.
Der entscheidende Vorteil gegenüber klassischen Parkuhren: Man zahlt nur für die tatsächlich genutzte Zeit und kann die Parkzeit per App verlängern, ohne zum Auto zurückzulaufen.
Welche Parkplatz-Apps gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind 2026 mehrere gut etablierte Parkplatz-Apps verfügbar, die sich in Abdeckung, Funktionsumfang und Preismodell unterscheiden. Die wichtigsten Anbieter im Überblick:
| App | Besonderheit | Kostenlos? | Reservierung |
|---|---|---|---|
| EasyPark | Breite Abdeckung, automatische Parkzeiterfassung | Download kostenlos | Ja |
| Park Now / JustPark | Starke Integration mit BMW-Fahrzeugen | Download kostenlos | Ja |
| Parkopedia | Größte Parkplatzdatenbank weltweit | Ja, vollständig | Eingeschränkt |
| Cleverpärken | Fokus auf private Stellplätze und Garagen | Download kostenlos | Ja |
| Parkster | Beliebt in Skandinavien, wächst in DE | Download kostenlos | Ja |
| Apcoa Flow | Starker Fokus auf Parkhäuser und Airports | Download kostenlos | Ja |
Regionale Unterschiede beachten: In manchen deutschen Städten, zum Beispiel in München oder Hamburg, sind bestimmte Apps besser integriert als in kleineren Kommunen. Wer häufig in verschiedenen Städten parkt, sollte zwei Apps parallel nutzen.
Parkplatz-App kostenlos vs. bezahlt: Was ist der Unterschied?
Kostenlose Parkplatz-Apps zeigen Standorte und Preise an, erheben aber in der Regel eine Servicegebühr pro Buchung. Bezahlte Abonnements oder Premium-Funktionen bieten dagegen Vorteile wie unbegrenzte Reservierungen, reduzierte Gebühren oder erweiterte Filteroptionen.
Die wichtigsten Unterschiede:
- Kostenlose Basisversion: Parkplätze finden, Preise vergleichen, Navigation starten. Zahlung per App möglich, aber mit Servicegebühr (oft 0,25 bis 0,50 Euro pro Vorgang, je nach Anbieter und Stadt).
- Premium-Abo: Reduzierte oder keine Servicegebühren, Vorausbuchung bevorzugter Stellplätze, Parkhistorie und Rechnungsexport für die Steuererklärung.
- Unternehmenskonten: EasyPark und Park Now bieten Business-Tarife für Firmenwagen-Flotten an, mit zentraler Abrechnung.
Faustregel: Wer weniger als fünfmal pro Monat parkt, fährt mit der kostenlosen Version gut. Wer täglich pendelt und in Parkhäusern parkt, rechnet ein Premium-Abo oft nach wenigen Wochen heraus.
Welche Parkplatz-App passt zu mir?
Die richtige App hängt von drei Faktoren ab: wie oft man parkt, wo man parkt und ob man Komfort oder Kostenersparnis priorisiert.
Wähle EasyPark, wenn:
- Du täglich in deutschen Großstädten parkst und eine automatische Parkzeiterfassung willst.
- Du Firmenwagen fährst und eine zentrale Abrechnung brauchst.
Wähle Parkopedia, wenn:
- Du hauptsächlich Informationen über Parkplätze suchst, ohne zwingend zu buchen.
- Du international reist und eine einheitliche App für viele Länder bevorzugst.
Wähle Cleverpärken, wenn:
- Du günstige private Stellplätze suchst, zum Beispiel in Wohngebieten nahe dem Stadtzentrum.
- Du längerfristig (tage- oder wochenweise) parken möchtest.
Wähle Park Now / JustPark, wenn:
- Du ein BMW-Fahrzeug fährst, da die App direkt ins Fahrzeug-Infotainment integriert ist.
- Du Parkhäuser in Innenstädten bevorzugst.
Ein persönliches Beispiel: Ich nutze selbst EasyPark für Alltagsfahrten in der Stadt und Parkopedia, wenn ich in einer unbekannten Stadt unterwegs bin und zuerst die Preise vergleichen möchte, bevor ich mich festlege. Diese Kombination funktioniert für die meisten Gelegenheitsfahrer gut.
Parkplatz-App offline: Funktioniert das?
Die meisten Parkplatz-Apps benötigen eine aktive Internetverbindung, um Echtzeit-Verfügbarkeit, aktuelle Preise und GPS-Daten abzurufen. Eine vollständige Offline-Nutzung ist bei keiner der führenden deutschen Apps möglich.
Was offline funktioniert:
- Gespeicherte Favoriten und zuletzt besuchte Parkplätze anzeigen.
- Bereits gebuchte Reservierungen einsehen (sofern vorher geladen).
- In manchen Apps: gespeicherte Karten für bekannte Stadtgebiete.
Was offline nicht funktioniert:
- Echtzeit-Verfügbarkeit prüfen.
- Neue Buchungen starten oder Parkzeit verlängern.
- Bezahlen.
Praktischer Tipp: Wer weiß, dass er in einem Gebiet mit schlechtem Empfang parken wird, sollte die Reservierung vorab abschließen und den Bestätigungscode oder das Ticket als Screenshot speichern.
Parkplatz-App: Reservierung im Voraus möglich?
Ja, Vorausbuchungen sind bei EasyPark, Park Now, Cleverpärken und Apcoa Flow möglich. Die Verfügbarkeit hängt jedoch vom jeweiligen Parkhaus oder Betreiber ab.
So funktioniert eine Vorausbuchung typischerweise:
- Zielort und gewünschten Zeitraum in der App eingeben.
- Verfügbare Stellplätze mit Preisvergleich anzeigen lassen.
- Stellplatz auswählen und Buchung bestätigen.
- Bestätigung per E-Mail oder In-App-Nachricht erhalten.
- Am Einfahrtstag einfach einfahren: Schranken öffnen sich per App oder QR-Code.
Vorteil der Vorausbuchung: Besonders bei Veranstaltungen, Flughäfen oder belebten Innenstadtlagen spart man Zeit und vermeidet Stress. Apcoa Flow ist hier besonders stark, da viele deutsche Flughafen-Parkhäuser über diesen Anbieter buchbar sind.
Einschränkung: Vorausbuchungen sind oft teurer als das spontane Parken vor Ort, weil ein Reservierungszuschlag anfällt. Wer flexibel ist, zahlt manchmal weniger, wenn er direkt einfahrt.
Parkplatz-App Gebühren: Wie viel kostet das wirklich?
Die eigentlichen Parkgebühren entsprechen den vor Ort geltenden Tarifen. Zusätzlich erheben App-Anbieter Servicegebühren, die sich je nach Anbieter und Nutzungsmodell unterscheiden.
Typische Kostenpunkte (Schätzwerte auf Basis öffentlich verfügbarer Anbieterinformationen, Stand 2026):
- Servicegebühr pro Parkvorgang: 0,20 bis 0,50 Euro bei kostenlosen Accounts.
- Monatliches Premium-Abo: Zwischen 2 und 5 Euro pro Monat, je nach Anbieter.
- Buchungsgebühr für Vorausbuchungen: Oft 0,50 bis 1,50 Euro zusätzlich zum Parkpreis.
- Unternehmenskonten: Individuelle Preise, meist günstiger bei hohem Volumen.
Versteckte Kosten, die Anfänger übersehen:
- Automatische Verlängerung der Parkzeit, wenn man vergisst, die Session zu beenden.
- Unterschiedliche Tarife für Tagesparken vs. Stundenparken in derselben App.
- Währungsumrechnung bei Nutzung im Ausland.
Mein Rat: Immer die Gesamtkosten (Parkgebühr plus Servicegebühr) vor der Buchung prüfen. Manche Apps zeigen den Endpreis erst auf der letzten Bestätigungsseite.
Parkplatz-App: GPS funktioniert nicht, was tun?
GPS-Probleme sind der häufigste technische Fehler bei Parkplatz-Apps. Sie entstehen meistens durch schlechten Satellitenempfang in Tiefgaragen, Tunneln oder dicht bebauten Innenstädten.
Schritt-für-Schritt-Lösung:
- App-Berechtigungen prüfen: Einstellungen des Smartphones öffnen und sicherstellen, dass die App dauerhaft auf den Standort zugreifen darf.
- WLAN und Mobilfunk aktivieren: Viele Apps nutzen neben GPS auch WLAN-Ortung und Mobilfunkmasten zur Standortbestimmung.
- Adresse manuell eingeben: Fast alle Apps erlauben die manuelle Eingabe einer Adresse als Alternative zur automatischen Ortung.
- App neu starten: Schließt die App vollständig und öffnet sie erneut. In vielen Fällen löst das GPS-Freeze-Probleme.
- Smartphone-GPS zurücksetzen: Unter Android: Einstellungen > Standort > GPS-Kalibrierung. Unter iOS: Einstellungen > Datenschutz > Ortungsdienste.
Wenn nichts hilft: Den Parkplatz manuell über die Suchfunktion der App eingeben oder den Kundendienst des Anbieters kontaktieren. EasyPark und Park Now haben beide einen 24/7-Telefon-Support für technische Probleme.

Parkplatz-App Alternativen: Google Maps und Apple Maps
Google Maps und Apple Maps bieten grundlegende Parkplatz-Hinweise, sind aber kein vollwertiger Ersatz für spezialisierte Parkplatz-Apps. Sie eignen sich gut als erste Orientierung, nicht aber für Buchung oder Zahlung.
Was Google Maps und Apple Maps können:
- Parkhäuser und öffentliche Parkplätze auf der Karte anzeigen.
- Ungefähre Preisangaben (nicht immer aktuell).
- Navigation direkt zum Parkplatz.
- In Google Maps: Hinweis auf Parkplatzschwierigkeit in bestimmten Stadtvierteln.
Was sie nicht können:
- Echtzeit-Verfügbarkeit anzeigen.
- Stellplätze reservieren.
- Parkgebühren direkt bezahlen.
- Parkzeit verwalten oder verlängern.
Wann Google Maps ausreicht: Wenn man in einer unbekannten Stadt ein Parkhaus sucht und danach zu Fuß weitergeht, reicht Google Maps völlig. Wer aber Zeit sparen und sicher einen Platz haben will, braucht eine spezialisierte App.
Für wen sind Parkplatz-Apps sinnvoll: Berufspendler oder Privatnutzer?
Parkplatz-Apps lohnen sich für beide Gruppen, aber aus unterschiedlichen Gründen. Berufspendler profitieren vor allem von Zeitersparnis und Kostenübersicht, Privatnutzer von Flexibilität und Stressreduktion.
Berufspendler:
- Tägliches Parken in der Innenstadt oder am Bahnhof macht ein Abo wirtschaftlich sinnvoll.
- Rechnungsexport erleichtert die Reisekostenabrechnung beim Arbeitgeber.
- Vorausbuchung sichert den Stellplatz auch an vollen Tagen.
Privatnutzer:
- Gelegentliches Parken beim Einkaufen, beim Arzt oder bei Veranstaltungen.
- Kostenlose Basisversion reicht in den meisten Fällen aus.
- Stressreduktion: Kein Suchen nach Kleingeld, keine Parkuhr-Angst.
Für wen es sich weniger lohnt: Wer hauptsächlich in ländlichen Gebieten fährt, wo Parkplätze kostenlos und immer verfügbar sind, braucht keine Parkplatz-App. Auch wer ein Monatsticket für eine feste Garage hat, profitiert kaum.
Häufige Fehler, die Anfänger mit Parkplatz-Apps machen
Die meisten Probleme entstehen nicht durch die Technik, sondern durch Missverständnisse beim ersten Gebrauch.
Fehler 1: Parkzeit nicht beenden
Die App läuft weiter, auch wenn man längst weg ist. Ergebnis: unnötige Kosten. Lösung: Push-Benachrichtigungen aktivieren, die an das Ende der Parkzeit erinnern.
Fehler 2: Falsche Zone eingeben
Viele Städte haben nummerierte Parkzonen. Wer die falsche Zone eingibt, zahlt zwar, ist aber nicht korrekt registriert und riskiert ein Knöllchen. Lösung: Immer das Zonenzeichen am nächsten Parkschild ablesen.
Fehler 3: Servicegebühren ignorieren
Der angezeigte Preis ist oft der Netto-Parkpreis ohne Servicegebühr. Die Gesamtkosten stehen erst auf der Bestätigungsseite. Lösung: Vor dem Abschluss der Buchung den Endbetrag prüfen.
Fehler 4: App-Konto nicht verifiziert
Manche Apps sperren Zahlungsfunktionen, bis die E-Mail-Adresse bestätigt wurde. Lösung: Direkt nach der Registrierung die Bestätigungs-E-Mail öffnen.
Fehler 5: Auf eine einzige App verlassen
In bestimmten Städten oder Parkhäusern ist nur ein bestimmter Anbieter akzeptiert. Lösung: Mindestens zwei Apps installiert haben.
Parkplatz-App in mehreren Städten nutzbar?
Ja, die meisten großen Parkplatz-Apps funktionieren bundesweit und teilweise europaweit. EasyPark ist in über 20 europäischen Ländern aktiv, Parkopedia deckt global über 90 Länder ab (laut Unternehmensangaben, Stand 2025).
Innerhalb Deutschlands:
- EasyPark und Park Now sind in den meisten Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt) gut abgedeckt.
- In mittelgroßen Städten (unter 100.000 Einwohner) ist die Abdeckung lückenhafter.
- Kleinstädte und ländliche Gebiete: Kaum digitale Parkinfrastruktur, Apps wenig hilfreich.
Praxistipp: Vor einer Reise in eine unbekannte Stadt kurz prüfen, welche App dort am besten funktioniert. Einfach in der App-Suche den Städtenamen eingeben und schauen, wie viele Parkplätze angezeigt werden.
Datenschutz und Sicherheit bei Parkplatz-Apps
Parkplatz-Apps sammeln Standortdaten, Zahlungsinformationen und Nutzungsverhalten. Das ist für die Funktion notwendig, birgt aber Datenschutzrisiken, die man kennen sollte.
Typische Datenpunkte, die Apps erfassen:
- Genaue GPS-Position bei jeder Nutzung.
- Parkdauer und Häufigkeit.
- Zahlungsdaten (meist verschlüsselt über externe Zahlungsanbieter).
- Geräteinformationen und App-Nutzungsverhalten.
Was die DSGVO vorschreibt: Alle in Deutschland tätigen Anbieter müssen die Datenschutz-Grundverordnung einhalten. Das bedeutet: klare Information über Datenspeicherung, Recht auf Löschung und keine Weitergabe an Dritte ohne Einwilligung.
Praktische Schutzmaßnahmen:
- Standortzugriff nur „während der App-Nutzung“ erlauben, nicht dauerhaft.
- Datenschutzerklärung des Anbieters lesen, besonders den Abschnitt zur Datenweitergabe.
- Starkes, einzigartiges Passwort für das App-Konto nutzen.
- Zahlungsdaten regelmäßig auf unbekannte Abbuchungen prüfen.
Kritischer Punkt: Einige Anbieter geben anonymisierte Standortdaten an Stadtplaner oder Werbepartner weiter. Wer das nicht möchte, sollte in den App-Einstellungen unter „Datenschutz“ oder „Marketing“ die entsprechenden Optionen deaktivieren.
Nutzerbewertungen und Erfahrungen mit Parkplatz-Apps
Nutzerbewertungen in den App-Stores zeigen ein differenziertes Bild. Die meisten positiven Bewertungen loben Zeitersparnis und einfache Bedienung, negative Bewertungen betreffen vor allem technische Fehler und unerwartete Gebühren.
EasyPark (Google Play, Stand 2025): Durchschnittlich 4,2 von 5 Sternen. Häufiges Lob: automatische Parkzeiterfassung. Häufige Kritik: Servicegebühren nicht transparent genug.
Parkopedia (App Store, Stand 2025): Durchschnittlich 4,0 von 5 Sternen. Häufiges Lob: große Datenbankabdeckung. Häufige Kritik: veraltete Preisinformationen in Randgebieten.
Park Now / JustPark (Google Play, Stand 2025): Durchschnittlich 3,8 von 5 Sternen. Häufiges Lob: gute BMW-Integration. Häufige Kritik: App-Abstürze nach Updates.
Was Nutzererfahrungen zeigen: Keine App ist fehlerfrei. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man die App regelmäßig aktualisiert, Bewertungen in der eigenen Stadt liest und bei technischen Problemen den Kundendienst kontaktiert statt die App sofort zu wechseln.
Die besten Parkplatz-Apps im Vergleich: Unser abschließendes Urteil
Wer die besten Parkplatz-Apps im Vergleich sucht, findet 2026 eine reife Auswahl an Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse. EasyPark überzeugt durch breite Abdeckung und automatische Zeiterfassung, Parkopedia durch die schiere Größe seiner Datenbank, und Cleverpärken durch den Zugang zu privaten Stellplätzen.
Kurze Entscheidungshilfe:
- Täglich pendeln, Großstadt: EasyPark Premium
- Gelegentlich parken, Kostenlos-Option bevorzugt: Parkopedia
- Günstige Langzeitstellplätze suchen: Cleverpärken
- BMW-Fahrer mit Infotainment-Integration: Park Now
- Flughafen und Veranstaltungsparken: Apcoa Flow
FAQ: Parkplatz-Apps in Deutschland
Welche Parkplatz-App ist die beste in Deutschland?
EasyPark gilt 2026 als eine der meistgenutzten und gut bewerteten Parkplatz-Apps in Deutschland, besonders für Stadtfahrer. Für reine Informationssuche ohne Buchung ist Parkopedia oft die erste Wahl.
Kann ich mit einer Parkplatz-App ein Knöllchen vermeiden?
Ja, wenn die App korrekt genutzt wird und die Parkzone stimmt. Die digitale Registrierung ersetzt in den meisten Städten den klassischen Parkschein. Trotzdem: Immer die korrekte Zone eingeben.
Sind Parkplatz-Apps in Deutschland rechtlich anerkannt?
Ja. In Städten, die digitales Parken unterstützen, ist die App-Registrierung rechtlich gleichwertig mit einem Parkschein. Nicht alle Städte und Parkplätze akzeptieren jedoch digitales Parken.
Was kostet EasyPark pro Monat?
EasyPark bietet eine kostenlose Basisversion mit Servicegebühren pro Vorgang. Premium-Optionen sind verfügbar, die genauen Preise variieren nach Region und Tarif. Aktuelle Preise immer direkt in der App oder auf der EasyPark-Website prüfen.
Funktioniert eine Parkplatz-App auch im Ausland?
EasyPark und Parkopedia funktionieren in vielen europäischen Ländern. Vor der Reise prüfen, ob der jeweilige Anbieter im Zielland aktiv ist.
Wie verlängere ich die Parkzeit per App?
In der App die aktive Parksession öffnen und auf „Parkzeit verlängern“ tippen. Bei EasyPark und Park Now ist das ohne Aufpreis möglich, solange der Parkplatz verfügbar ist.
Was passiert, wenn ich vergesse, die Parkzeit zu beenden?
Die meisten Apps berechnen weiter, bis man die Session manuell beendet oder eine maximale Parkdauer erreicht ist. Einige Apps senden Push-Benachrichtigungen als Erinnerung. Immer Push-Benachrichtigungen aktivieren.
Kann ich Parkgebühren über die App für die Steuer abrechnen?
Ja, EasyPark und Park Now bieten eine Parkhistorie mit Rechnungsexport an. Das ist besonders für Selbstständige und Arbeitnehmer mit Reisekostenabrechnung praktisch.
Welche App funktioniert am besten für private Stellplätze?
Cleverpärken ist auf private Stellplätze spezialisiert und bietet oft günstigere Alternativen zu kommerziellen Parkhäusern, besonders in Wohngebieten nahe dem Stadtzentrum.
Wie sicher sind meine Zahlungsdaten in einer Parkplatz-App?
Seriöse Anbieter nutzen verschlüsselte Zahlungsabwicklung über externe Zahlungsdienstleister und sind DSGVO-konform. Trotzdem: starkes Passwort nutzen und Kontoauszüge regelmäßig prüfen.
Fazit: Die richtige Parkplatz-App finden und sofort loslegen
Die besten Parkplatz-Apps im Vergleich zeigen klar: Es gibt keine einzige App, die für jeden Fahrer und jede Stadt ideal ist. Wer regelmäßig in deutschen Großstädten unterwegs ist, sollte EasyPark als Hauptlösung testen und Parkopedia als Ergänzung installieren. Wer günstige Stellplätze abseits der Parkhäuser sucht, findet bei Cleverpärken oft bessere Angebote.
Konkrete nächste Schritte:
- EasyPark und Parkopedia kostenlos herunterladen und beide einmal testen.
- Standortberechtigungen korrekt setzen („nur während der Nutzung“).
- Beim ersten Parkvorgang die Gesamtkosten inklusive Servicegebühr prüfen.
- Push-Benachrichtigungen aktivieren, damit die Parkzeit nicht vergessen wird.
- Nach vier Wochen entscheiden, ob ein Premium-Abo wirtschaftlich sinnvoll ist.
Wer diese Schritte befolgt, spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch Geld, weil teure Knöllchen durch abgelaufene Parkzeit der Vergangenheit angehören.
Quellen
- Parkopedia: Unternehmenswebsite, Abdeckungsangaben. https://www.parkopedia.de (2025)
- EasyPark Group: Produktinformationen und Länderabdeckung. https://www.easypark.de (2025)
- Google Play Store: Nutzerbewertungen EasyPark, Park Now, Parkopedia (2025)
- Apple App Store: Nutzerbewertungen Parkopedia (2025)
- Bundesdatenschutzbeauftragter: DSGVO-Grundlagen für App-Anbieter. https://www.bfdi.bund.de (2023)

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