Wie Schüco Kunststofffenster die deutschen Klimaziele unterstützen

PVC Fenster

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) nimmt die deutsche Bau- und Immobilienwirtschaft so hart in die Pflicht wie nie zuvor. Das Ziel der Bundesregierung steht fest: Bis 2045 soll der gesamte Gebäudebestand im Land praktisch klimaneutral betrieben werden. Wer heute Wohn- oder Gewerbeobjekte plant, baut oder umfassend saniert, muss an etlichen Stellschrauben drehen. Die Gebäudehülle ist dabei der Dreh- und Angelpunkt.

Über veraltete oder schlecht isolierte Fensterflächen geht nach wie vor ein riesiger Teil der erzeugten Raumwärme ungenutzt flöten. Wer die geforderten Effizienzklassen erreichen will, darf sich an dieser Stelle schlichtweg keine energetischen Schwachstellen mehr erlauben.

Moderne PVC-Profilsysteme als Antwort auf das GEG

Genau an diesem Punkt setzen moderne fenster PVC aus dem Hause Schüco an. Für Architekten, Bauträger und Generalunternehmer im Großprojektgeschäft sind diese Profilsysteme eine äußerst verlässliche Kalkulationsgrundlage. Sie bringen extrem niedrige Wärmedurchgangskoeffizienten mit einer Wirtschaftlichkeit zusammen, die gerade bei größeren Objekten den Ausschlag gibt. Hinter den Systemen steckt jahrzehntelange Entwicklungsarbeit: Mehrkammer-Profilgeometrien, durchdachte Isoliersteg-Konzepte und mehrstufige Dichtungsebenen sorgen dafür, dass die Transmissionswärmeverluste auf ein absolutes Minimum sinken. Für B2B-Kunden bedeutet das in aller erster Linie handfeste Planungssicherheit bei der Nachweisführung für KfW-Standards oder gesetzliche Vorgaben.

Technische Stellschrauben: Die U-Werte im harten Praxistest

Ob ein Fenstersystem auf dem Papier und im fertigen Bauwerk überzeugt, entscheidet am Ende der Wärmedurchgangskoeffizient des Gesamtsystems (der sogenannte Uw-Wert). Schüco PVC fenster decken ein breites Leistungsspektrum ab, das sich je nach Verglasung und Profilaufbau exakt im Bereich zwischen 0,74 und 0,95 W/(m²K) bewegt. Damit unterbieten diese Systeme selbst die strengsten Obergrenzen des GEG problemlos.

  • Uw-Werte von 0,85 bis 0,95 W/(m²K): Diese Profile spielen ihre Stärken vor allem in der anspruchsvollen Bestandssanierung sowie im klassischen Geschosswohnungsbau aus. Sie schaffen den perfekten Spagat zwischen überschaubaren Investitionskosten und einer spürbaren Einhaltung moderner Energiestandards.
  • Uw-Werte von 0,74 bis 0,80 W/(m²K): Wird das Rahmensystem mit einer modernen 3-fach-Isolierverglasung kombiniert, erreichen die Bauteile echte Passivhaustauglichkeit. Das ist die Grundvoraussetzung für hochgeförderte KfW-Effizienzhäuser (wie etwa den EH 40 Standard oder das Siegel Klimafreundlicher Neubau KFN), bei denen jedes einzelne Zehntel in der Primärenergiebilanz zählt.
EffizienzklasseUw-Wert in W/(m²K)Empfohlenes Einsatzgebiet im Objektbau
Standard-Effizienz0,85 – 0,95Energetische Sanierung, GEG-Standardneubau
Passivhaus-Niveau0,74 – 0,80KfW 40, KFN-Neubauförderung, Passivhäuser

Zahlen aus der Praxis: Tauscht man bei einem Projekt ältere Isolierfenster mit einem typischen Uw-Wert von 1,3 W/(m²K) gegen moderne Systeme mit 0,74 W/(m²K) aus, senkt das die Lüftungs- und Transmissionsverluste über die Fensterfronten um stolze 40 Prozent.

Graue Energie und Rezyklat: Nachhaltigkeit im gewerblichen Maßstab

Die Debatte um klimagerechtes Bauen hat sich in den letzten Jahren spürbar verschoben. Es geht im gewerblichen Bereich längst nicht mehr nur um die Heizkosten im laufenden Betrieb. Projektentwickler und institutionelle Investoren schauen immer genauer auf die sogenannte graue Energie – also den gesamten CO₂-Fußabdruck, der bei der Materialgewinnung, der Fertigung und dem späteren Rückbau entsteht.

Schüco setzt hier konsequent auf geschlossene Werkstoffkreisläufe. Die hochwertigen PVC‑Fenster lassen sich nach ihrer jahrzehntelangen Nutzungsdauer wieder komplett in ihre Sorten zerlegen. Der Kunststoff wird aufbereitet und wandert als Rezyklat direkt wieder in den Innenkern neuer Profile. Das drückt die CO₂-Emissionen bei der Herstellung gewaltig, ohne dass B2B-Kunden irgendwelche Abstriche bei der Statik, der Verwindungssteifigkeit oder dem Schallschutz machen müssen. Dank lückenloser EPDs (Umweltproduktdeklarationen) bringen diese Fenster zudem wertvolle Punkte bei der Gebäudezertifizierung nach DGNB, LEED oder BREEAM.

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