
RollstĂŒhle sind fĂŒr kranke und behinderte Menschen unverzichtbare Helfer geworden, die es ihnen erlauben, ihre MobilitĂ€t wieder zurĂŒck zu gewinnen bzw. diese zu erhalten. RollstĂŒhle gibt es fĂŒr jeden Anspruch und fĂŒr verschiedene Behinderungsgrade. Hierbei finden sich erhebliche Unterschiede bei den RollstĂŒhlen, die mit Bedacht ausgesucht werden sollten, um eine wirkliche Erleichterung bei der BewĂ€ltigung des Alltags darstellen zu können.
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Zusammenfassung
- âż Geben kranken und behinderten Menschen MobilitĂ€t zurĂŒck.
- đȘ GreifreifenrollstĂŒhle werden per Muskelkraft bewegt.
- đ FaltrollstĂŒhle lassen sich fĂŒr den Transport zusammenklappen.
- đȘ¶ AktivrollstĂŒhle aus Carbon oder Titan wiegen nur circa 9 kg.
- đŻ Auswahl sollte zu Anspruch und Behinderungsgrad passen.
Rollstuhl – Greifreifenrollstuhl
Die GreifreifenrollstĂŒhle zĂ€hlen zu den StandardrollstĂŒhlen. Sie bestehen in der Regel aus Stahlrohr, welches auch farblich lackiert sein kann und wiegen ca. 20 kg. Die GreifreifenrollstĂŒhle werden durch eigene Muskelkraft mit Hilfe der HĂ€nde und Arme fortbewegt, indem diese durch das Vor- bzw. ZurĂŒckschieben der hinteren Greifreifen ins Rollen gebracht werden. Viele GreifreifenrollstĂŒhle verfĂŒgen noch ĂŒber die Eigenschaft, dass diese zusammengefaltet werden können. Dies ist vor allem fĂŒr den Transport in einem Fahrzeug sehr wichtig. Diese RollstĂŒhle werden als FaltrollstĂŒhle bezeichnet.
Zu den StandardrollstĂŒhlen zĂ€hlen des Weiteren noch der
Aktivrollstuhl
Der Aktivrollstuhl wird aus leichtem Carbon, Titan oder Àhnlichem Material gearbeitet und hat ein Gewicht von ca. 9 kg. Dieser Rollstuhl ist so konstruiert worden, dass er gerade im Oberkörperbereich sehr viel Bewegungsfreiheit zulÀsst.
Leichtgewichtrollstuhl
Dieser Leichtgewichtrollstuhl ist trotz seines Namens mit einem Gesamtgewicht von ca. 15 kg noch etwas schwerer als der Aktivrollstuhl. Hergestellt werden diese RollstĂŒhle aus Leichtmetallen.
Rennrollstuhl
Diese RollstĂŒhle sind fĂŒr sehr aktive Benutzer konzipiert worden. Sie erlauben vor allem fĂŒr sportliche BetĂ€tigungen eingesetzt, bei denen es vor allem auf eine hohe Fortbewegungsgeschwindigkeit ankommt.
Sportrollstuhl
SportrollstĂŒhle sind vor allem sehr wendig und erfĂŒllen alle Anforderungen, die an RollstĂŒhle gestellt werden, um diese beispielsweise beim Rollstuhltennis oder Rollstuhlbasketball einsetzen zu können.
Rollstuhl – Standardrollstuhl mit Zusatzantrieb
StandardrollstĂŒhle mit Zusatzantrieb haben einen Elektromotor integriert, der sich bei Bedarf einschalten lĂ€sst. Es gibt auch Modelle, die ĂŒber eine Automatik verfĂŒgt. Ein empfindlicher Sensor misst hier unentwegt die Kraft, die der Rollstuhlfahrer aufbringen muss, um sich selbst fortzubewegen. Reicht diese nicht mehr aus, schaltet sich der Motor automatisch dazu. Dies gilt ebenfalls fĂŒr den Bremsvorgang.
Rollstuhl – ElektrorollstĂŒhle
ElektrorollstĂŒhle eigenen sich vor allem fĂŒr Behinderte und Kranke, die sich mit eigenen Muskelkraft nicht mehr selbst fortbewegen können. In diesen ElektrorollstĂŒhlen sind kleine Elektromotoren eingebaut worden, die mit Hilfe der Hand oder auch mit dem Mund gesteuert werden können.
Vor der Benutzung eines Elektrorollstuhls sollte hier aber beachtet werden, dass diese auch der StraĂenverkehrsordnung unterliegen. Sie dĂŒrfen lediglich bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 6 km/h ohne FĂŒhrerschein gefahren werden.
Rollstuhl – Pflegerollstuhl
Ein Pflegerollstuhl kommt immer dann zum Einsatz, wo ein Standardrollstuhl zur Fortbewegung des behinderten Menschen nicht ausreicht. Diese RollstĂŒhle besitzen zahlreiche Verstell- und Variationsmöglichkeiten, um auch Schwerstbehinderte darin bequem fahren zu können.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Welche Rollstuhlarten gibt es?
Der Text nennt unter anderem den Greifreifenrollstuhl, den Aktivrollstuhl und den Leichtgewichtrollstuhl. Der Greifreifenrollstuhl zĂ€hlt zu den StandardrollstĂŒhlen.
Wie wird ein Greifreifenrollstuhl fortbewegt?
GreifreifenrollstĂŒhle werden durch eigene Muskelkraft mit Hilfe der HĂ€nde und Arme fortbewegt. Dabei werden die hinteren Greifreifen vor- beziehungsweise zurĂŒckgeschoben, um den Rollstuhl ins Rollen zu bringen.
Was zeichnet den Aktivrollstuhl aus?
Der Aktivrollstuhl wird aus leichtem Carbon, Titan oder Àhnlichem Material gefertigt und wiegt etwa 9 kg. Er ist so konstruiert, dass er im Oberkörperbereich sehr viel Bewegungsfreiheit zulÀsst.

Hallo,
Nicole hat gefragt: kann mir bitte jemand helfen? ich suche für meine beinamputierte mutter einen schmalen rolli, der bei 60 cm türstockbreite für sie selbst zu fahren sein soll.
Natürlich gibt es solche Rollstühle, die Frage ist ob ihrer Mutter dann auch rein passt oder nicht.
Der Rolli muss doch am Rollstuhlfahrer angepasst werden.
Gruß Mike.
https://rollstuhl24.blogspot.com/
Hallo Leute!
Ich suche solch ein Rollstuhl,
wie ihn Jake Sully in Avatar fährt.
Hab schon gegoogelt und bei ebay geschaut, aber bis jetzt keine richtigen Treffer…
Kennt sich da einer von euch aus?
vg Tom
Falls jemand einen Elektrischen Zusatzantrieb für seinen Rollstuhl sucht: Die Ulrich Alber GmbH bietet eine Vielzahl solcher an. Auch Schiebehilfen und Anschubverstärker gibt es zur Auswahl.
Kann ich nur empfehlen.
Viele Grüße,
elweite
Ich fand das Orthopoint Mobilitäts – und Rollstuhltraining sehr gut, weil es in Modulen aufgebaut ist und die Zusammensetzung der Seminare homogen ist. Mehr Infos findet man auf der Orthopoint Website:
Immer wieder wird berichtet, dass dieser Rollstuhl ohne Hilfsmittelgebrauchschulung ausgeliefert wird – doch was nützt ein Rolli, wenn man nicht weiß, wie man damit fährt? Hier können Mobilitätstrainingskurse helfen!
Auch 2009 gibt es wieder Mobilitätstrainingskurse für Kinder und Erwachsene im Rollstuhl, die vom ASBH und dem DRS gemeinsam veranstaltet werden. Bei diesen Kursen fahren die Betroffenen gemeinsam mit Eltern/Familie für 5 bis 7 Tage in einen hübschen Ort und treffen dort auf die anderen Teilnehmer und Übungsleiter. Das Trainerteam besteht aus erfahrenen Rollifahrern, Pflegekräften, Praktikanten, Insider-Eltern und eben erfahrenen Rehasportübungsleiterin. Das Programm reicht vom spielerischen Üben elementaren Fahrtechniken wie Bremsen, Kippeln und Rückwärtsfahren, über das Ausprobieren verschiedener Sportarten, zu elementaren Dingen wie An- und Ausziehen, Umsetzen etc. – je nach Wunsch und Interessen der Teilnehmer. Natürlich stehen auch Spielabende, Ausflüge und Events auf dem Plan. Ganz wichtig ist jedoch der Austausch und das persönliche Gespräch über positive wie negative Erfahrungen im Alltag. Für mich waren diese Wochen immer das Highlight des Sommers und der Kontakt zu anderen Rollifahrern hat mir in einem weitgehend „rollifeindlichen“ Umfeld wie dem Pfälzer Wald geholfen, meinen Weg zu finden und meine Selbstbestimmtheit zu entwickeln. Deswegen fände ich es super, wenn möglichst viele Betroffene heute von dem einzigartigen Angebot erfahren würden.
Beim Thema Rollstuhltraining ist vielleicht mitzuberücksichtigen, dass die gesetzlichen Krankenkassen bzw. die Leistungserbringer bei der Auslieferung eines Hilfsmittels zu einer Hilfsmittelgebrauchsschulung verpflichtet sind. Da aber in der Regel die meisten Rehaberater gar nicht selbst Rollifahren können, wird der Rolli häufig „im Karton vor die Tür gestellt“. Diese Lücke kann ein Mobilitätstrainingskurs füllen, trotzdem werden die Kosten immer seltener von der Kasse übernommen – weder bei Kindern noch bei Erwachsenen. Doch mit der Beherrschung des Rollis, fängt jede Selbstständigeit ja erst mal an!
Ich als langjährige Rollifahrerin kann die Kurse nur wärmstens empfehlen. Zur Internetrecherche gehtâs unter: http://www.rollstuhl-fahren-lernen.de
Die auf Ihrer Webseite vorgestellten Erklärungen sind teilweise leider unrichtig. Es wird empfohlen, die „Rollstuhlauswahl“ auf der Webseite des Forschungsinstitutes für Orthopädietechnik in Wien zu besuchen. Dort wird neben einer Hilfe zur Auswahl des richtigen Rollstuhltyps auch jede menge Wissenswertes über diese Hilfsmittel gegeben.
Liebe Grüße an alle Leser,
Johann Ziegler
Gibt es eine Einrichtung, damit der Rollstuhl auf einer schiefen Farhbahn nicht zieht?