Neues Superfood: Hast du schon Pandan probiert?

Neues Superfood: Hast du schon Pandan probiert?

Superfoods liefern meist eine sehr krÀftige Farbe in dein Essen. Leider ist ihr Geschmack hÀufig nicht der Beste. Bei Pandan musst du dir keine Sorgen machen. Diese exotische Frucht schmeckt sehr lecker und liefert viele Vitalstoffe. Kein Wunder also, dass Pandan derzeit seinen eigenen Superfood-Hype erlebt.

Zusammenfassung

  • 🌿 Pandan erlebt derzeit einen eigenen Superfood-Hype.
  • 😋 Anders als viele Superfoods schmeckt es sehr lecker.
  • 🟱 Die jungen Blaetter faerben Speisen giftgruen.
  • 🍚 In Suedostasien umhuellen sie Speisen beim Garen.
  • 🍩 Der Geschmack liegt zwischen nussig und vanilleaehnlich.

Frische BlÀtter statt schnödem Pulver

Neues Superfood: Hast du schon Pandan probiert?

Auf den Bildern hier siehst du den Pandan-Baum, wobei es uns dabei nicht um dessen FrĂŒchte geht. In der sĂŒdostasiatischen KĂŒche verwendet man die jungen BlĂ€tter. Dadurch erhalten Speisen eine giftgrĂŒne Farbe. Es liegt nahe die BlĂ€tter zu trocknen und als feines Pulver fĂŒr WĂŒrzungen zu nutzen. Jedoch verliert Pandan bei diesem Prozess den Großteil seiner Aromen. Deshalb legt man die BlĂ€tter zumeist direkt ins kochende Wasser. Alternativ werden Essenzen daraus hergestellt.

Geschmacklich wird Pandan zwischen leicht nussig und vanilleÀhnlich eingeordnet.

In seiner Heimat werden die Pandan-BlĂ€tter auch als HĂŒlle fĂŒr die eigentlichen Speisen genutzt. Beim DĂ€mpfen und Frittieren ĂŒbertragen sich die Aromen auf das Essen. So erhĂ€lt bspw. Reis einen ganz besonderen Geschmack.

ImmergrĂŒne Palme aus SĂŒdostasien

Sie wird bis zu 80 cm groß und zĂ€hlt zu den SchraubenbaumgewĂ€chsen. In der Fachsprache heißt sie Pandanus amaryllifolius und ist fĂŒr ihr giftgrĂŒnes Extrakt aus deren BlĂ€ttern bekannt. Wer Urlaub in Thailand oder Indonesien macht, kommt an dieser Zutat kaum vorbei. Dort trĂ€gt Pandan auch andere Namen, bspw. Kue oder Klepon.

Dass hier frische BlĂ€tter statt Pulver genutzt werden, ist Ă€ußerst ungewöhnlich. Leider erhĂ€lt Pandan damit einen sehr exklusiven Status und kann kaum eingekauft werden. Typischer Weise frieren Produzenten die BlĂ€tter ein und schicken sie so nach Europa. Sie landen dann in asiatischen GeschĂ€ften und im virtuellen Handel.

Wer sich die Zubereitung sparen möchte, kann auch fertige Pandan-Paste zum WĂŒrzen kaufen.

Warum ist Pandan so gesund?

Doch eben weil Pandan erst jetzt an Beliebtheit gewinnt, gibt es bislang kaum aussagekrÀftige Studien. Erfahrungen und erste Erkenntnisse deuten auf folgende Vorteile hin:

  • Antibakterielle Wirkung durch eine gewisse Konzentration an Saponinen, welche zugleich entzĂŒndungshemmend fungieren.
  • Hohes Maß an antioxidativen Flavonoiden, zum Schutz vor einem Übermaß an freien Radikalen.
  • Ebenso sagt man Pandan eine blutdrucksenkende Wirkung nach und unser Stoffwechsel soll vom Chlorophyll der BlĂ€tter profitieren.
  • Manch einer macht sich daraus sogar Shampoos und Cremes zur Ă€ußeren Anwendung.

HĂ€ufig gestellte Fragen

Welche Teile der Pandan-Pflanze werden verwendet?

Laut Text nutzt die suedostasiatische Kueche die jungen Blaetter, die Speisen eine giftgruene Farbe geben. Sie werden meist direkt ins kochende Wasser gelegt oder zu Essenzen verarbeitet, nicht die Fruechte.

Wie schmeckt Pandan?

Geschmacklich wird Pandan zwischen leicht nussig und vanillaehnlich eingeordnet. Beim Daempfen und Frittieren uebertragen sich die Aromen auf das Essen, sodass etwa Reis einen besonderen Geschmack erhaelt.

Warum gibt es zu Pandan bislang kaum Studien?

Weil Pandan erst jetzt an Beliebtheit gewinnt, gibt es bislang kaum aussagekraeftige Studien. Erste Erkenntnisse deuten auf eine antibakterielle, entzuendungshemmende sowie blutdrucksenkende Wirkung hin.

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