
Beinahe tĂ€glich gibt es ein neues Superfood. Meistens exotischer Natur, stellenweise aber auch in unserer Region zu finden. Ideal um eine gesunde ErnĂ€hrung zu optimieren. Doch viel zu teuer fĂŒr den gutbĂŒrgerlichen Geldbeutel. AuĂerdem gar nicht so super, wie es die tolle Werbung immer behauptet. Was stimmt denn nun? Wir greifen einmal vier der beliebtesten Superfood-Vorurteile auf.
Zusammenfassung
- đ Superfoods sind oft exotisch, teils aber auch heimisch.
- đ·ïž Eine feste Definition fuer Superfood gibt es nicht.
- đ Camu Camu enthaelt bis zu 60-mal mehr Vitamin C als eine Orange.
- đ° Importierte Superfoods lassen sich besser verkaufen.
- â Der Artikel widerlegt vier gaengige Superfood-Vorurteile.
Pauschalisieren ist nicht möglich
Von den hier erhĂ€ltlichen Leinsamen, bis zur Acai-Beere liegen sehr viele Kilometer. Trotzdem scheint es so, als könne man importierte Superfoods deutlich besser verkaufen. Ihre Namen klingen ja auch so schön. Da erhĂ€lt die Chlorella-Alge den Vorzug, statt heimische BlĂŒtenpollen zu sammeln. Doch ein Pauschalisieren ist angesichts des steigenden Angebots nicht möglich.
1.) Alles nur Werbung – Superfoods gibt es gar nicht
Fest steht, dass es keine feste Definition dafĂŒr gibt, was so ein Superfood tatsĂ€chlich ausmacht. Also ist es am Ende doch nur ein Trick von Marketing und Werbung? Weit verfehlt, sofern man sich etwas intensiver mit der Materie beschĂ€ftigt. Superfoods als Begriff soll lediglich verdeutlichen, dass es Lebensmittel mit hoher Vitalstoff-Konzentration zu kaufen gibt. Wissenschaftlich ist bspw. belegt, dass die Camu Camu bis zu 60-mal mehr Vitamin C als eine Orange enthĂ€lt. Das ist wirklich super.
2.) Superfoods sind extrem teuer
Zugegeben, die Lebensmittelindustrie schlachtet diese SuperfrĂŒchte bestens aus. Mit umfangreichen Marketing-Kampagnen werden tausende von Konsumenten gelockt. Gesundheit per Knopfdruck. Als ausgepresster Saft, Pulver oder in Kapseln. Und wo viel geworben wird, muss der Endverbraucher auch entsprechend mehr dafĂŒr zahlen. Noch dazu mĂŒssen die exotischen Superfoods meist unter schwierigen Bedingungen angebaut werden, um dann eine weite Reise auf sich zu nehmen. Das treibt den Preis mit nach oben.
3.) Superfoods werden stets importiert
Allerdings sorgt das immense Marketing dafĂŒr, dass wir den Fokus verlieren. Denn auch in unseren Gefilden gibt es sie, die Superfoods. Ok, die klingen dann nicht so toll. Da greift man lieber zur Maca als zum GrĂŒnkohl. Goji-Beeren lassen sich ĂŒbrigens im eigenen Garten oder GewĂ€chshaus zĂŒchten. Auch die recht teure Physalis schafft es bei uns FrĂŒchte zu bilden. Sie braucht es nur ausreichend sonnig zu haben.
Gemeint ist damit, dass wir nicht unbedingt dem folgen sollten, was uns via Werbung am meisten angepriesen wird.
4.) Superfoods sind schwer zu finden
Gut, diese Ausrede hört man in den letzten Jahren immer seltener. Was den wachsenden âBio-Eckenâ in den SupermĂ€rkten zu verdanken ist. Auch das Online-Angebot wĂ€chst stetig. Sowohl durch die groĂen VersandhĂ€user, als auch jene Online Shops welche sich auf Superfoods spezialisiert haben.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Gibt es eine feste Definition fĂŒr Superfoods?
Laut Text gibt es keine feste Definition dafĂŒr, was ein Superfood ausmacht. Der Begriff soll lediglich verdeutlichen, dass es Lebensmittel mit hoher Vitalstoff-Konzentration zu kaufen gibt.
Warum sind exotische Superfoods oft teuer?
Die Lebensmittelindustrie bewirbt die SuperfrĂŒchte mit umfangreichen Marketing-Kampagnen, was den Preis erhöht. Zudem werden sie meist unter schwierigen Bedingungen angebaut und legen eine weite Reise zurĂŒck.
Werden Superfoods immer importiert?
Nein, auch in unseren Gefilden gibt es Superfoods. Als Beispiele nennt der Text Goji-Beeren, die sich im eigenen Garten oder GewĂ€chshaus zĂŒchten lassen, sowie die Physalis.

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