Viele Menschen haben den Traum, einen schönen Garten zu besitzen. Durch die Lockdowns in der COVID-19 Pandemie wurde dieser Wunsch sicherlich nochmal verstĂ€rkt. Leider hat nicht jeder Mensch die Möglichkeit, einen groĂen Garten zu gestalten. Aber auch kleine GĂ€rten lassen sich mit den richtigen Tipps zu WohlfĂŒhl-Oasen machen.
Zusammenfassung
- đł Auch kleine GĂ€rten werden zu WohlfĂŒhl-Oasen.
- đž Gartentypen reichen von naturnah bis akkurat gepflegt.
- đ„ Manche nutzen den Garten zur Selbstversorgung mit Obst und GemĂŒse.
- â° Pflanzen nach verfĂŒgbarer Pflegezeit auswĂ€hlen.
- đ GrĂŒne Oasen erholen Menschen und bieten Tieren Lebensraum.
Welche Arten von GĂ€rten gibt es?
Die verschiedenen Arten von GĂ€rten sind mindestens so vielfĂ€ltig wie die Besitzer. Im Grunde gibt es aber dennoch bestimmte Typen. WĂ€hrend einige Menschen viel Wert auf NatĂŒrlichkeit legen, möchten andere stets akkurat geschnittene StrĂ€ucher, einen top gepflegten Rasen oder exakt quadratische Hecken wie Kirschlorbeer oder Liguster.
Wieder andere möchten sich mithilfe des Gartens gerne selbst versorgen, bauen also alle Arten von Obst und GemĂŒse an oder halten sogar HĂŒhner. SelbstverstĂ€ndlich ist es möglich, die verschiedenen Gartentypen zu verbinden in dem man unterschiedliche, optisch getrennte Bereiche im Garten erschafft.
Wichtig ist, dass man je nach Zeit, die man investieren möchte, die richtigen Pflanzen auswĂ€hlt. Pflanzen, die viel Pflege benötigen, sind eher weniger etwas fĂŒr Leute, die im Alltag sehr eingespannt sind. Gerade in der heutigen Zeit, in der immer mehr FlĂ€chen versiegelt werden, sollte auf eine grĂŒne Oase geachtet werden. Diese wirkt nicht nur erholsam auf Menschen, sondern bietet auch Tieren allerlei Unterschlupf und Lebensraum. Wie wĂ€re es beispielsweise mit einem Teil bunter BlĂŒhwiese fĂŒr Bienen und andere Insekten, der nicht abgemĂ€ht wird? Oder mit kleinen Wasserstellen, an denen sich Vögel und Insekten versorgen können?
Gestaltungstipps fĂŒr den Garten

Bevor man anfĂ€ngt, einen Garten anzulegen, sollte man sich im Klaren darĂŒber sein, was man genau möchte. Dabei empfiehlt es sich, sich im Internet Beispiele anzusehen oder aber durch bestehende Siedlungen zu fahren und Ideen zu sammeln.
Bestenfalls wĂ€hlt man dafĂŒr keine frischen Neubausiedlungen, da sich bei diesen die GĂ€rten der HĂ€user erst noch entwickeln mĂŒssen. Als nĂ€chster Schritt sollte ein genauer Plan erstellt werden.
Dieser muss nicht nur fest installierte Dinge wie
- Terrassen
- Hochbeete
- Pflanzinseln umfassen, sondern auch genaue Pflanzenlisten. Diese Pflanzenliste kann am Ende auch praktisch fĂŒr den Einkauf der Pflanzen genutzt werden.
Es sollte darauf geachtet werden, keine BĂ€ume zu nah ans Haus zu pflanzen, die ein groĂes oder tiefes Wurzelwerk entwickeln. Dies könnte das Fundament des Hauses beschĂ€digen. Als Sichtschutz empfehlen sich immergrĂŒne Gehölze wie Kirschlorbeer– oder Ligusterarten. Als Tipp fĂŒr einen schnellen, gepflegten und deckenden Rasen gilt der Rollrasen. Dieser wird in bereits bewachsenen Rasenbahnen wie ein Teppich verlegt, im Gegensatz zum klassischen AussĂ€hen von Rasensamen.
Gerade in der Anfangszeit des Gartens sollte man auf regelmĂ€Ăige Wassergabe und ggf. DĂŒngung achten. Das gilt nicht nur fĂŒr RasenflĂ€chen, sondern fĂŒr alle Pflanzen, die erst anwachsen und krĂ€ftig werden mĂŒssen. Als aktueller Geheimtipp gilt der sogenannte „Klimabaum“. Dabei handelt es sich um Baumarten, die besonders schnellwĂŒchsig und sehr unempfindlich gegenĂŒber groĂer KĂ€lte oder Hitze sind.
Sichtschutz im Garten – Schutz vor ungewollten Blicken
FĂŒr viele bedeutet ein Garten auch, dass sie ungestört sein möchten. Deshalb kommt man meistens an einem zusĂ€tzlich installierten Sichtschutz nicht vorbei. Dieser kann aus klassischen undurchsichtigen ZĂ€unen bestehen oder auch aus einer Holzbeplankung. Eine optisch und ökologisch groĂartige Lösung ist jedoch eine Hecke. Diese bieten nicht nur Schutz vor ungebetenen Einblicken, sondern zudem noch Lebensraum fĂŒr Tiere alle Art sowie eine angenehm natĂŒrliche Optik. NatĂŒrlich sollte man sich vor dem Kauf einer Hecke immer vom Fachmann beraten lassen, denn je nach Bodenbeschaffenheit und Lage können andere Pflanzen empfehlenswert sein.
GĂ€ngige Pflanzen zur Heckenbildung sind unter anderem die Hainbuche, verschiedene Arten Liguster oder ein Kirschlorbeer. Gerade Liguster und Kirschlorbeer haben im Vergleich zu anderen Pflanzen den Bonus, dass es auch immergrĂŒne Sorten gibt. So muss man also auch im Herbst, Winter und frĂŒhen FrĂŒhling nicht auf eine grĂŒne Hecke verzichten.
Wichtig zu wissen ist, dass es einen Paragrafen zu Hecken im Bundesnaturschutzgesetz gibt. Dieser sagt aus, dass alle Art von Hecken und ZaunbegrĂŒnung zwischen dem 01. MĂ€rz und dem 30. September nicht abgeschnitten werden dĂŒrfen. Lediglich Pflegeschnitte sind zulĂ€ssig. Dies dient zum Schutz von Insekten, brĂŒtenden Vögeln und anderen Lebewesen, die in Hecken ein Zuhause gefunden haben.
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HĂ€ufig gestellte Fragen
Welche Arten von Gaerten gibt es laut dem Text?
Die Arten sind so vielfaeltig wie ihre Besitzer: Einige legen Wert auf Natuerlichkeit, andere auf akkurat geschnittene Straeucher und gepflegten Rasen, wieder andere moechten sich selbst versorgen. Verschiedene Gartentypen lassen sich in optisch getrennten Bereichen verbinden.
Was sollte man vor dem Anlegen eines Gartens tun?
Bevor man beginnt, sollte man sich im Klaren sein, was man genau moechte, und sich etwa im Internet oder in bestehenden Siedlungen Ideen holen. Als naechster Schritt sollte ein genauer Plan mit Pflanzenlisten erstellt werden.
Wie kann ein Garten auch Tieren nutzen?
Gerade weil immer mehr Flaechen versiegelt werden, bietet eine gruene Oase Tieren Unterschlupf und Lebensraum. Der Text nennt als Beispiel eine bunte Bluehwiese fuer Bienen und Insekten oder kleine Wasserstellen fuer Voegel und Insekten.

Wobei man anmerken muss, dass zum Beispiel die Kirschlorbeerhecke nicht unbedingt vorteilhaft fĂŒr die Gartenbevölkerung ist, da die Beeren giftig sind.. lieber auf andere wie Hainbuchen ausweichen