Die drei besten Tipps um Heizkosten zu sparen!

Eine Hand schreibt 'Heizkosten einsparen!' neben einer gezeichneten, bunten Energieskala in Form eines Hauses auf einer Tafel.

Richtig heizen hilft aktuell am besten gegen die steigenden Energiepreise. Und das Tolle daran ist, dass sich auch mit nur wenig Aufwand jede Menge Heizkosten sparen lassen. Und dabei spielt es keine Rolle, ob Sie zur Miete oder im Eigenheim wohnen. Denn mit unseren drei besten Expertentipps, senken Sie Ihre Energiekosten garantiert spürbar.

Tipp #1: Die richtige Temperatur wählen und ein Thermometer verwenden!

Einen Wohnraum weniger zu beheizen, spart ganz schön viel Energie. Ob es sich dabei aber tatsächlich um ein Ersparnis von 6 Prozent pro Grad handelt, sei dahingestellt. Dennoch gilt: Möchten Sie möglichst preiswert heizen, sollten Sie statt 25 Grad Celsius besser 20 Grad Celsius einstellen. Auf den meisten Thermostaten ist das die mittlere Stufe 3. Wer sich Sorgen, ums Frieren und Frösteln macht, kann beruhigt sein. Denn meist frieren wir nach einer kurzen Eingewöhnung meist weniger stark als bei höheren Raumtemperaturen.

Mindestens genauso wichtig wie das Einstellen der richtigen Temperatur, ist auch die Verwendung eines Thermometers. Denn auf gut Glück zu heizen, kann ganz schön ins Geld gehen. Machen Sie doch einfach mal den Test: Fragen Sie drei Ihrer Arbeitskollegen/ Arbeitskolleginnen, wie viel Grad es gerade im Büro hat. Vermutlich werden Sie drei unterschiedliche Antworten erhalten. Außerdem werden vermutlich alle drei das Gefühl haben, dass die beheizten Büroräume zu kalt sind. Doch besser als darüber zu spekulieren, ist die Nutzung eines Thermometers. Denn so kann sich jeder davon überzeugen, dass man auch bei 24 Grad Celsius frieren kann und man sich womöglich bei nur 20 Grad Celsius deutlich wohler fühlt.

Tipp #2: Verschiedene Wohnräume unterschiedlich stark beheizen und lieber etwas wärmer anziehen!

Es müssen nicht alle Wohnräume gleich warm sein. Hält sich die Familie überwiegend im Wohnzimmer auf, kann es hier ruhig kuschelig warm sein, während im Gegenzug andere Räume wie beispielsweise das Schlafzimmer weniger beheizt werden. Hier reichen 16 Grad Celsius meist völlig aus. Gänzlich auf das Heizen zu verzichten ist nicht zu empfehlen, denn dies könnte die Bildung von Schimmel begünstigen.

Und möchten Sie es doch lieber in allen Wohnräumen wohlig warm haben, dann sollten Sie sich statt zu heizen, besser einige Kleidungsstücke mehr anziehen. Vor allem die Füße sollten schön warm sein, denn kalte Füße sorgen dafür, dass der Kreislauf nicht so richtig in Schwung kommt. Kleiden Sie sich einfach im Zwiebelprinzip und mit dicken Wollsocken. Das schont nicht nur Ihre Heizkosten, sondern auch Ihre Gesundheit. Denn wer sich nicht ständig in überheizten Räumlichkeiten aufhält, bleibt auf Dauer gesünder.

Ein Thermostatventil an einem Heizkörper mit Ziffern und Symbolen zur Temperatureinstellung.

Wissenswert – Das bedeuten die Stufen eines klassischen Thermostates:

  • Stufe 1: ca. 12 Grad Celsius
  • Stufe 2: ca. 16 Grad Celsius
  • Stufe 3: ca. 20 Grad Celsius
  • Stufe 4: ca. 24 Grad Celsius
  • Stufe 5: ca. 28 Grad Celsius

Tipp #3: Stoßlüften und Fenster abdichten!

Nicht selten sind die Fenster dauerhaft gekippt, während die Heizkörper fleißig vor sich hin heizen. Die Idee dahinter ist plausibel, denn schließlich möchte man es neben der Zufuhr von Frischluft auch wohlig warm haben. Allerdings funktioniert das so nicht. Denn auf diese Weise kommt nur ein geringer Bruchteil an Frischluft in die Wohnung, während sie sich zugleich auch nicht optimal aufheizt. Deutlich besser ist es, wenn Sie die Fenster mehrmals täglich richtig weit öffnen und gezielt für einige Minuten lüften. Das nennt sich Stoßlüften und sorgt dafür, dass die Luft ausgetauscht wird, ohne dabei Wände, Möbel und Co. auszukühlen. Nach dem Stoßlüften ist es nur kurz kalt, denn die frische Luft wird schnell wieder angenehm warm. Mit dieser Vorgehensweise sparen Sie nicht nur Heizkosten, sondern verhindern auch das Risiko von Schimmelbildung.

Nehmen Sie bei geschlossenen Fenstern einen Windzug wahr. Sollten Sie sich die Fenster etwas genauer ansehen. Undichte Stellen gibt es nicht nur in Altbauten mit Holzfenstern, sondern hin und wieder auch in Neubauten mit schlechten Kunststofffenstern. Abhilfe schaffen Sie, indem Sie die Spalten der Fenster mit Schaumdichtungsband abdichten. Alternativ dazu können Sie auch die Gummidichtungen austauschen. So lassen sich jede Menge Heizkosten einsparen.

Weitere Tipps für weniger Heizkosten:

Neben den drei ebenerwähnten Expertentipps, gibt es noch weitere Maßnahmen, um Heizkosten einzusparen. Hierzu zählen Folgende:

  • Elektronische Thermostate verwenden: Womöglich ist Ihre Heizung dauerhaft im Betrieb? Verständlich, denn wer möchte in den frühen Morgenstunden nach dem Aufstehen schon frieren. Doch das muss auch gar nicht sein, denn mit programmierbaren Thermostaten können die Heizkörper optimal an den eigenen Bedarf angepasst werden. Im Gegensatz zu analogen Modelle lässt sich dadurch rund 10 Prozent Heizenergie einsparen.
  • Heizkörper entlüften: Gluckern Ihre Heizkörper hin und wieder und werden nicht so richtig warm? Dann kann es gut sein, dass sich Luft darin befindet. Ist dem so, sollten Sie Ihre Heizkörper zeitnah entlüften, denn jede einzelne Luftblase bedeutet unnötige Energieverschwendung. Durchschnittlich können Sie auf diese Weise rund 65 Euro an Heizkosten sparen (Einfamilienhaus). Doch auch in einer Mietwohnung sind es um die 35 Euro, die sie dadurch sparen.
  • Rollläden, Jalousien und Vorhänge nachts geschlossen halten: Gerade nachts ist es in den Wintermonaten ganz schön kalt und damit die Wärme nicht nach draußen gelangt, sollten Sie Ihre Rollläden, Jalousien und Vorhänge nachts stets geschlossen halten. Denn dadurch werden die Fenster von innen insoliert und es bleibt in Ihren Wohnräumen schön warm. In einem Einfamilienhaus sparen Sie dadurch rund 15 Euro an Heizkosten ein.
  • Heizkörper nicht zustellen: Wer an Heizkosten einsparen möchte, sollte nicht den Fehler machen und die Heizkörper zustellen. Denn so haben die Heizkörper keinerlei Chance, ihre Wärme in die jeweiligen Wohnräume anzugeben. Dasselbe gilt für Gardinen und Vorhänge. Auch diese sollten die Heizkörper besser nicht bedecken, denn nur so ist sichergestellt, dass die Wärme ungehindert in die Wohnräume strömen kann.

 

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