Granatapfelsaft: Das rote Lebenselixier

Granatapfelsaft
Granatapfelsaft

Kaum eine andere Frucht hat so viele positive Eigenschaften in gesundheitlicher Hinsicht wie der Granatapfel. Der Granatapfel, dessen medizinische Verwendung eine jahrtausend alte Tradition hat, wird immer beliebter als Frucht und als Gesundheitsprodukt.

Zusammenfassung

  • 🍎 Der Granatapfel hat eine jahrtausendealte medizinische Tradition.
  • 🔬 Über 250 Studien belegen seine schĂŒtzenden Substanzen.
  • đŸ«€ Polyphenole schĂŒtzen Herz-Kreislauf und Nervensystem.
  • đŸ›Ąïž Antioxidantien wirken gegen oxidativen Stress.
  • đŸŽ—ïž Studien zeigen Schutz vor bestimmten Krebsarten.

Dieser Trend kommt nicht von ungefĂ€hr, denn ĂŒber 250 wissenschaftliche Studien, die in den letzten Jahren durchgefĂŒhrt wurden, haben gezeigt, dass die Substanzen, die im Granatapfel enthalten sind, vor oxidativem Stress, Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz, ĂŒbermĂ€ĂŸigen EntzĂŒndungsreaktionen und Krebs schĂŒtzen können. Der Granatapfel enthĂ€lt eine große Menge an Polyphenolen (Tannine, Flavonoide). Granatapfelsaft-Polyphenole haben eine Vielfalt an Schutzfaktoren. Es sind insbesondere die antioxidativen Schutzstoffe.

Die Granatapfel-Polyphenole haben wissenschaftlich ihre vorteilhafte Wirkung in den folgenden Bereichen gezeigt:

  • Herz- Kreislaufschutz : Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen
  • Schutz des zentralen Nervensystems : Demenz/Alzheimer, Multiple Sklerose, Parkinson
  • Schutz vor EntzĂŒndungen : Chronische EntzĂŒndungsprozesse, Arthritis, Virusinfektionen (Grippe)
  • Krebsschutz (Prostata- und Brustkrebs usw.)

Wirkung als Antioxidant

Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Zellalterung sind die Folgen von oxidativem Stress. Dieser Stress wird durch eine Unausgewogenheit zwischen der Produktion freier Radikaler und ihrer Neutralisierung durch unsere oxidationshemmenden Abwehrsysteme verursacht. Ein Exzess freier Radikale bewirkt SchÀden an Zellen unseres Organismus. Man vergleicht sie oft mit oxidiertem Silber oder verrostetem Eisen.

Granatapfel-Polyphenole verhalten sich wie ein „Rostschutz“, indem sie die Abwehrsysteme unseres Organismus stĂ€rken. In einer Studie wurde festgestellt, dass die oxidationshemmende Wirkung des Granatapfelsaftes mit Abstand höher ist als jener, von anderen bekannten Produkten, wie zum Beispiel Rotwein, GrĂŒntee, Heidelbeeren, Acaisaft und Cranbeerysaft, welche schon fĂŒr ihre Antioxidantien bekannt sind. Die oxidationshemmende FĂ€higkeit des frischen Granatapfelsaftes ist 3 bis 4 Mal höher als jene des Rotweins und des GrĂŒntees.

Eine spezielle Anmerkung ist fĂŒr das Granatapfel-Elixier reserviert, welches Polyphenole enthĂ€lt, die durch eine bioaktive Verfahrensweise fermentiert sind: Das Granatapfel-Elixier hat die Wirkung der oxidationshemmenden Aktion, welche 75 Mal höher als jene des Rotweins und des GrĂŒntees, enthĂŒllt.

Granatapfel als EntzĂŒndungshemmer

Die entzĂŒndlichen VorgĂ€nge stehen eng mit der ĂŒbermĂ€ĂŸigen Oxidation in Zusammenhang. Die EntzĂŒndung verursacht in der Tat einen Oxidationsstress, der unsere Antioxidationsmittelreserven mit der Zeit erschöpfen. Granatapfel-Polyphenole erlauben, nicht nur wirksam gegen freie Radikale zu kĂ€mpfen, sondern auch den entzĂŒndlichen Vorgang zu hemmen.

Die Wirkung des Granatapfelsaftes erklĂ€rt sich insbesondere durch ihre entzĂŒndungshemmende Aktion, welche durch mehrere Faktoren verantwortlich ist:

  • Hemmung der pro-entzĂŒndlichen Proteine NF-kappa-B und TNF-alpha, dass das Aufkommen von PhĂ€nomenen wie EntzĂŒndungen, auto-immune Krankheiten und der Entwicklung einiger Krebsarten verursacht
  • Hemmung des pro-entzĂŒndlichen Enzyms COX-2

Granatapfel als Herz-Kreislaufschutz

Eine der Hauptursachen der Herz- Kreislauferkrankungen ist die Atherosklerose. Es handelt sich um ein PhĂ€nomen, dass durch die LDL-Cholesterinablagerung auf den GefĂ€ĂŸwĂ€nden verursacht wird. Es vermindert die ElastizitĂ€t der Adern und verengt den Durchfluss des Blutes. Wenn dieses nicht behandelt wird, kann es zu Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Gehirnschlag kommen. Es wurde gezeigt, dass der Granatapfelsaft einen wichtigen Schutzeffekt auf kardiovaskulĂ€ren Niveau hat:

  • Senkung Herzinfarkt-Risiko
  • Senkung der Atherosklerose-EventualitĂ€t
  • Senkung des Bluthochdrucks
  • Senkung der Oxidation von LDL-Cholesterin

Eine Studie mit Patienten mit verengter Halsschlagader hat gezeigt, dass nach einem Jahr Granatapfelsaftkonzentratverzehr (50 ml / Tag) die Ablagerungen in der Halsschlagader sich um 35 % reduziert haben, der Blutdruck um 12 % und die Oxidation des LDL-Cholesterins um 90 % gesunken ist.

Granatapfel gegen Krebs

Zahlreiche Studien zeigen eine eindeutige Wirksamkeit des Granatapfels im Kampf gegen Krebs. Es scheint, dass Granatapfel-Polyphenole die Entwicklung mehrerer Krebsarten wie Prostata-, Brust-, Lungen-, Darm- und Hautkrebs hemmen können.

Prostatakrebs

Unter den Nahrungsmittelempfehlungen, welche sich an Patienten mit Prostatakrebs richten, ist der Granatapfel die Frucht, welche die besten Ergebnisse in der Vorbeugung und in der Begleitung der Behandlung erzielt. Eine klinische Studie, die bei Patienten mit einem RĂŒckfall des Prostatakrebs, Chemotherapie oder einer Operation durchgefĂŒhrt wurde, zeigt, dass die Patienten, welche Granatapfelsaft (240 ml/jour) eingenommen haben, ihren PSA-Satz (ein wichtiger Marker in dieser Krebsart) stabilisiert oder sogar reduziert sahen.

Angesichts der ermutigenden Ergebnisse ist eine andere Studie ĂŒber 6 Jahre durchgefĂŒhrt worden. Bei Patienten, die Granatapfelsaft eingenommen haben (570 mg an Polyphenolen), konnten keine Metastasen entdeckt werden. In der Studie war der Zeitraum, in dem sich der PSA-Wert verdoppelt, durchschnittlich um die vierfache Zeit verlĂ€ngert. Auch stieg die PSA-Verdoppelungszeit sogar von 15 Monaten auf 60 Monate. Der mittlere PSA-Anstieg sank um 60 %.

Weitere Krebsarten

Brustkrebs

Fermentierte Granatapfelsaft-Polyphenole können dem Brustkrebs vorbeugen und stimulieren die Therapie. Eine durchgefĂŒhrte Studie ĂŒber Zellen, die durch diese Erkrankung betroffen wurden, zeigt, das fermentierte Granatapfelsaft-Polyphenole eine Hemmung des Wachstums der Geschwulst von 80 % bewirkte, ohne jedoch negative Wirkungen auf normale Zellen auszuĂŒben. Diese Studie hat ebenfalls bewiesen, das Polyphenole, die aus fermentierten GranatapfelsĂ€ften stammen, zweimal wirksamer sind als jene, die aus frischen GranatapfelsĂ€ften gewonnen werden können.

LeukÀmie

Eine durchgefĂŒhrte Studie ĂŒber Zellen, die durch diese Erkrankung betroffen wurden, zeigt, das fermentierte Granatapfelsaft-Polyphenole eine RĂŒckkehr zum gesunden Stand kranker Zellen erlauben und das sie eine Apoptose (natĂŒrlicher Tod) dieser Zellen begĂŒnstigen. Auch die Streuung des Tumors (Hemmung der Angiogenese) konnte in entsprechenden Studien verhindert oder zumindest eingeschrĂ€nkt werden.

Lungenkrebs

In zwei durchgefĂŒhrten Studien an MĂ€usen, die an Lungenkrebs erkrankt waren, hat der gefriergetrocknete Granatapfelsaft bewirkt, die Geschwulstmasse um 62 % (nach 140 Tagen) und um 66 % (nach 240 Tagen) zu reduzieren, gegenĂŒber der kontrollierten Gruppe. Man hat außerdem Ă€hnliche Wirkungen auf menschliche krebsartige Lungenzellen ohne negative Wirkungen auf die gesunden Zellen festgestellt.

Sonstige Erkrankungen, gegen die der Granatapfel bzw. Granatapfelsaft wirksam sein kann

Alzheimer

Der Granatapfelsaft zum Schutz des Gehirns und des Nervensystems. Die entzĂŒndungshemmenden und antioxidierenden Eigenschaften der Granatapfelsaft-Polyphenole schĂŒtzen auch das Gehirn und das zentrale Nervensystem. Zwei durchgefĂŒhrte Studien an MĂ€usen haben ergeben, dass der Granatapfelsaft einen Nervenschutzeffekt haben könnte: Der Granatapfelsaft verringert die Ablagerung des Beta-Amyloid-Proteins im Gehirn um die HĂ€lfte, welches der Marker des Aufkommens der Alzheimerkrankheit ist. Der tĂ€gliche Konsum von Granatapfelsaft wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit der Maus reduziert die Auswirkungen der Gehirnverletzung um 60 %, die mit dem Mangel an Sauerstoff zusammenhĂ€ngen.

Diese Studien zeigen eine vielversprechende Wirkung in der VerhĂŒtung von Krankheiten wie Alzheimer und Apoplexiekriesen. Sie mĂŒssen beim Menschen allerdings noch rechtsgĂŒltig erklĂ€rt werden.

Arthritis

Aktuelle Studien zeigen, dass Granatapfel-Polyphenole eine Verlangsamung der Zerstörung des Gelenkknorpels bei rheumatoiden GelenkentzĂŒndungen bewirken können.

Virusinfektionen

Diese antientzĂŒndlichen Effekte der Polyphenole spielen auch eine sehr wichtige Rolle bei einer Infektion. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Granatapfel-Polyphenole sogar Influenza-A-Grippeviren abtöten, sowie deren Vermehrung hemmen und eine Behandlung mit Oseltamivir (Tamiflu) unterstĂŒtzen.

Andere Studien zeigen markante Effekte gegen:

  • Virus HIV – 1
  • Malaria-Erreger
  • Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken, Shigella, Salmonellen und Eschericha coli

Wichtig: Auf QualitÀt achten!

Der Granatapfelsaft ist in verschiedenen Formen erhÀltlich. Um von allen Wirkungen profitieren zu können, ist es wichtig, den Gehalt an Polyphenolen und ihre BiodisponibilitÀt im Produkt zu kennen. Die QualitÀtsprodukte des Granatapfels in Form von Kapseln aus stark konzentriertem Granatapfelsaft, GranatapfelsÀften und Extrakten die durch gefriergetrocknete, bioaktive Verfahrensweise gegoren sind, leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt Ihrer Gesundheit.

In einer Studie, die in Deutschland durchgefĂŒhrt und die durch eine Zeitung, welche auf den Bereich ErnĂ€hrung spezialisiert ist, veröffentlicht wurde, zeigten sich große Unterschiede, was die QualitĂ€t und den Gehhalt an Polyphenolen der verschiedenen Granatapfelprodukte anbelangte. Daher ist es immens wichtig, die richtigen Produkte zu wĂ€hlen und auf die Zusammensetzung bzw. die enthaltenen Mengen der wichtigen Inhaltsstoffe zu achten.

Granatapfelsaft: Frisch oder in Form von Konzentrat

Die frischen GranatapfelsĂ€fte und Granatapfelsirupe haben einen guten Geschmack und eigenen sich vor allem dazu, z. B. in Cocktails eingesetzt zu werden. Allerdings werden diese Produkte wenig Wirkung auf die Gesundheit haben, denn ihr Gehalt an Polyphenolen ist vergleichsweise gering. Ein Indiz dafĂŒr, dass der betreffende Granatapfelsaft von einer guten QualitĂ€t ist, ist sein Geschmack – er muss bitter, fruchtig, zusammenziehend und evtl. auch etwas unangenehm im Abgang sein.

Der Gehalt an Polyphenolen unterscheidet sich bei den verschiedenen Saftformen des Granatapfelsaftes wie folgt:

  • FĂŒr die frischen SĂ€fte (gepresst) variiert der Gehalt an Polyphenolen zwischen 904 und 2067 mg/L (Durchschnitt 1409 mg/L).
  • FĂŒr die SĂ€fte aus Konzentrat sind die Gehalte an Polyphenole höher, aber variieren stark zwischen 897 und 4265 mg/L (Durchschnitt 2288 mg/L).

Gewisse GranatapfelsĂ€fte – wie zum Beispiel das Elixier von Dr Jacobs – enthalten bis zu 33 Mal mehr Polyphenole als die frischen GranatapfelsĂ€fte. Der Gehalt an Polyphenolen des deutschen Granatapfel- Elixiers ist mit ungefĂ€hr 30 000mg/L getestet worden.

Achtung vor verfĂ€lschten SĂ€ften! Diese SĂ€fte haben eine sehr schwache QualitĂ€t. Der Granatapfel ist eine kostenaufwĂ€ndige Frucht. Um Herstellungskosten einzusparen, werden einige GranatapfelsĂ€fte zu einem großen Teil mit anderen, in der Herstellung billigen Elementen wie Zucker, Farbstoffen und anderen FruchtsĂ€ften vermischt.

Fermentiertes Granatapfel-Elixier: Ein Geheimtipp!

Einige Studien zeigen, dass der Granatapfelsaft nicht die gleichen Effekte auf Jedermann hat. Um von den Wirkungen dieser Frucht zu profitieren, ist die individuelle QualitĂ€t der Darmflora entscheidend. Falls Sie feststellen, dass herkömmlicher Granatapfelsaft bei Ihnen nicht die gewĂŒnschten Wirkungen zeigt, könnte eine besondere Variante besser fĂŒr Sie geeignet sein. Der Rede ist von einem Herstellungsverfahren wie das patentierte bioaktive GĂ€rungsverfahren von Dr. Jacob. Dieses ist das Resultat einer 7-jĂ€hrigen Forschung, welches die BiodisponibilitĂ€t der Polyphenole verbessert. Besonders ausgewĂ€hlte Mikroorganismen (Probiotika) wirken auf die Granatapfel-Polyphenole, indem sie den natĂŒrlichen Zersetzungsvorgang wie in unserem Verdauungstrakt, wiedergeben. Um eine Verbesserung der BioaktivitĂ€t und Aufnahme der Polyphenole zu erlangen, zersetzt die Fermentation den Fruchtzucker und erlaubt somit die Konsumation fĂŒr Diabetiker.

Saft und Extrakt in Kapseln

Viele auf dem Markt existierende Kapseln zeigen einen großen QualitĂ€tsunterschied. Produkte, welche die standardisierten Granatapfelextrakte von 40 % an EllagsĂ€ure angeben, sind meistens durch EllagsĂ€urezusatz erhöht, der aus Hölzern (oft importiert aus China) stammt.

Die Mehrzahl der im Handel angebotenen SĂ€fte und Extrakte enthĂ€lt einen starken Anteil an PresseabfĂ€llen (Fruchtrinde) und wird durch heiße Trocknung hergestellt. Dieses billige Fertigungsverfahren erzeugt ein Granatapfelpulver mit schwacher QualitĂ€t, denn die Polyphenole wurden oxidiert und stellen keinen wirklichen Gewinn mehr fĂŒr die Gesundheit dar. Die Kapselextrakte von QualitĂ€tssĂ€ften (welche bei den meisten der hier angesprochenen Studien benutzt wurden) sind Produkte, die durch die Gefriertrocknung (Lyophilisation) bei niedriger Temperatur hergestellt wurden. Sie tragen zur verbesserten Aufnahme der aktiven Substanzen bei und sollten daher bevorzugt gewĂ€hlt werden, wenn man den Saft zur Förderung der Gesundheit einsetzen möchte.

HĂ€ufig gestellte Fragen

Welche gesundheitlichen Wirkungen werden dem Granatapfel zugeschrieben?

Laut dem Text zeigten ĂŒber 250 wissenschaftliche Studien, dass die Substanzen im Granatapfel vor oxidativem Stress, Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz, ĂŒbermĂ€ĂŸigen EntzĂŒndungsreaktionen und Krebs schĂŒtzen können.

Welche Inhaltsstoffe machen den Granatapfel besonders?

Der Granatapfel enthĂ€lt eine große Menge an Polyphenolen wie Tannine und Flavonoide. Diese wirken vor allem als antioxidative Schutzstoffe.

Wie stark ist die antioxidative Wirkung von Granatapfelsaft?

Die oxidationshemmende FĂ€higkeit des frischen Granatapfelsaftes ist laut Text 3 bis 4 Mal höher als jene von Rotwein und GrĂŒntee. Das fermentierte Granatapfel-Elixier erreicht sogar eine 75 Mal höhere Wirkung.

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