Wir lieben Superfoods! Jedoch betonen wir immer wieder, wie wichtig es ist, das Herkunftsland und die Anbaumethoden zu prĂŒfen. Viele Unternehmen wollen an den SuperfrĂŒchten verdienen. Manche von ihnen scheuen dabei kein Risiko, um ihre Gewinnspannen zu maximieren.
Zusammenfassung
- â ïž Forscher fanden Blei in Kurkuma-Proben aus Bangladesch.
- đ§Ș Stanford-Forscher untersuchten importierte Stichproben.
- â ïž Blei ist schon in geringsten Dosen bedenklich fuers Nervensystem.
- đ° Manche Unternehmen maximieren Gewinne ohne Ruecksicht.
- đ° Ergebnisse erschienen im Fachmagazin Environmental Research.
So geschah es jetzt auch beim Kurkuma. Das gelbe GewĂŒrz verleiht Gerichten nicht nur eine krĂ€ftige Farbe. Es gilt als entzĂŒndungshemmend und bietet weitere Vorteile fĂŒr deine Gesundheit. Jedoch sind nun schlechte Neuigkeiten fĂŒr alle Kurkuma Liebhaber veröffentlicht worden.
Blei im Kurkuma
Bangladesch gilt als eine der wichtigsten Bezugsquellen fĂŒr Kurkuma. Forscher der Stanford University fanden nun in Proben einige Spuren von Blei. Das Nervengift kann bereits in geringsten Dosen Ă€uĂerst bedenklich fĂŒr dich sein. So entwickelt sich das Super-GewĂŒrz schnell zu einem Alptraum.

Die Forscher untersuchten einige Stichproben vom importierten Kurkuma. Siehe da: Blei ist drin, obwohl es dort nichts zu suchen hat!
Alle Ergebnisse der Untersuchung erschienen im Fachmagazin âEnvironmental Researchâ. Durch GesprĂ€che mit Bauern und HĂ€ndlern wurden die Forscher eher zufĂ€llig aufmerksam gemacht. Intensive Recherchen förderten ein groĂes Problem zu Tage.
Ursprung in den 1980er Jahren
Damals ĂŒberzog eine schwere Flut groĂe Teile von Bangladesch. Sie fĂŒhrte zu einem Ausbleichen des Kurkumas. Sein leuchtendes Gelb, das vielleicht wichtigste Verkaufsargument, verschwandt. Um dem kĂŒnstlich nachzuhelfen, nutzten die Landwirte Bleichromat. Damals war der Wissenstand ĂŒber die erheblichen Nebenwirkungen wenig bekannt. So hatten die Bauern ihr krĂ€ftiges Gelb wieder zurĂŒck. Jedoch ist der Boden seitdem von Blei durchzogen.
Schlimmer noch, denn dieses Vorgehen wird heute weiterhin angewendet. Mehr als 500 Proben fĂŒhrten die Forscher zu diesem Schluss. Sie untersuchten das GewĂŒrz selbst, seine Pigmente sowie die Erde in Bangladesch. Mit durchschnittlich 690 Mikrogramm Blei pro Gramm Kurkuma, erzielte die Analyse das bis zu 500-fache des erlaubten Grenzwertes.
Blei kann schon in deutlich geringeren Dosen erhebliche SchĂ€den verursachen. Kinder erleiden EntwicklungsschĂ€den im Gehirn. Auch fĂŒr Erwachsene wirkt es als Neurotoxin.
Bis dato eingefĂŒhrte Lebensmittelkontrollen scheinen nur bedingt wirksam zu sein. Dank den Forschern ist es nun hoffentlich möglich, alles verunreinigte Kurkuma aus dem Handel zu nehmen.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Was fanden Forscher in Kurkuma-Proben?
Forscher der Stanford University fanden in Proben von importiertem Kurkuma Spuren von Blei. Das Nervengift kann bereits in geringsten Dosen bedenklich sein. Bangladesch gilt als eine der wichtigsten Bezugsquellen fuer Kurkuma.
Wie gelangte das Blei ins Kurkuma?
Laut Text nutzten Landwirte seit einer Flut in den 1980er Jahren Bleichromat, um das ausgebleichte Gelb kuenstlich zu verstaerken. Der Boden ist seitdem von Blei durchzogen, und dieses Vorgehen wird weiterhin angewendet.
Wie stark war das Kurkuma mit Blei belastet?
Mit durchschnittlich 690 Mikrogramm Blei pro Gramm Kurkuma erzielte die Analyse das bis zu 500-fache des erlaubten Grenzwertes. Blei kann bei Kindern Entwicklungsschaeden im Gehirn verursachen und wirkt auch bei Erwachsenen als Neurotoxin.

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