Kurkuma stammt aus dem sĂŒdasiatischen Raum und ist hierzulande vor allem als GewĂŒrz bekannt. Jedoch verarbeitet man den âgelben Ingwerâ auch zu Tee, Salben und es lĂ€sst sich mit ihm ein gesundheitsförderndes GetrĂ€nk (Stichwort: âGoldene Milchâ) herstellen.
Zusammenfassung
- đż Kurkuma stammt aus dem suedasiatischen Raum.
- đ Hierzulande vor allem als Gewuerz bekannt.
- đ„ Verarbeitet zu Tee, Salben und Goldener Milch.
- đ„ 100 Gramm Pulver liefern rund 354 Kilokalorien.
- đ°ïž In Asien seit Jahrhunderten genutzt.
In seiner Heimat nutzt man das Superfood schon seit mehreren Jahrhunderten. Eine Mischung aus Glauben und medizinischen Nachweisen, hat Kurkuma so bekannt gemacht. Wir blicken heute auf die Inhaltsstoffe der Wurzel, wie es sich mit der Tagesdosis verhÀlt und welche Wirkungen man Curcuma tatsÀchlich nachsagen kann.
NĂ€hrwerte & Inhaltsstoffe von Kurkuma
Beginnen wollen wir nun mit einer EinschÀtzung von Kurkuma hinsichtlich seiner NÀhrwerte. In 100g gemahlenen Pulver stecken:
| Brennwert/Energie: | 354 kcal |
| Kohlenhydrate: | 65 g |
| – davon Zucker | 3,2 g |
| Fett: | 10 g |
| – davon gesĂ€ttigte FettsĂ€uren: | 3,1 g |
| – einfach & mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren: | 3,9 g |
| EiweiĂ/Protein: | 8,0 g |
| Ballaststoffe: | 21,0 g |
Quelle: Google-Suche nach âKurkuma NĂ€hrwerteâ (https://www.google.de/search?q=Kurkuma+N%C3%A4hrwerte)
Wenn wir die Kurkuma-NĂ€hrwerte betrachten, ergibt sich ein durchaus gesundes Bild. Wobei du meist nur geringe Mengen als Pulver zu dir nehmen wirst.
Vorteile:
- Curkuma besteht zu etwa 21% aus Ballaststoffen. Was deine Darmbakterien freut. Damit bringst du deine Verdauung ordentlich in Schwung. Sie bildet die Basis fĂŒr die optimale Aufnahme der wichtigen Vitalstoffe, welche du aus einer gesunden ErnĂ€hrung ziehen möchtest.
- FĂŒr eine kohlenhydratreiche ErnĂ€hrung eignet sich die Gelbwurzel bestens als ErgĂ€nzung. Zumal nur wenig Zucker enthalten ist.
- Das VerhÀltnis zwischen gesÀttigten und ungesÀttigten FettsÀuren ist in Ordnung. Damit stÀrkst du unter anderem dein Herz-Kreislauf-System.
- FĂŒr die ErnĂ€hrungsstile Low Carb und Low Fat stellt Kurkuma eine sinnvolle ErgĂ€nzung dar.
Nachteile:
- Wegen seiner vielen Kohlenhydrate, wirft der gelbe Ingwer einiges an Kalorien in die Waage. Weil du aber sehr wahrscheinlich nur kleine Mengen zu dir nehmen wirst, lĂ€sst sich darĂŒber hinwegsehen.
Zwischenfazit zu âIst Kurkuma gesund?â: Wir sagen ja, weil du von dem hohen Anteil an Ballaststoffen profitierst. Solange du die Menge gering hĂ€ltst und keine SchĂŒssel voll am Tag vertilgst. Dann wĂŒrden nĂ€mlich die Kalorien mĂ€chtig zu Buche schlagen.
Inhaltsstoffe von Curcuma
Nun kommen wir aber zum Kern der Sache, nĂ€mlich den genauen Inhaltsstoffen der Curcuma-Wurzel bzw. des Pulvers. Die AufschlĂŒsselung erfolgt ebenfalls fĂŒr je 100 Gramm des Superfoods:
| Vitamin B3 (Niacin) | 5.140 ”g |
| Vitamin C | 25.900 ”g |
| Kalium | 2.525 mg |
| Calcium | 182 mg |
| Magnesium | 193 mg |
| Phosphor | 268 mg |
| Eisen | 41.420 ”g |
| Mangan | 10.000 ”g |
| Zink | 4.350 ”g |
Wichtig: Diese Angaben sind keineswegs vollstÀndig. Wir haben lediglich einige der höchsten Konzentrationen herausgesucht, um die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma zu bestÀtigen. Die Werte stammen von der Webseite Naehrwertrechner.de.
Allein hieran lÀsst sich schon erkennen, dass Kurkuma reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist.
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Kurkuma: Wirkungen & Nebenwirkung
Viele Menschen wollen wissen, ob sie sich mit der Superfood-Wurzel gesĂŒnder ernĂ€hren können. Bspw. in Form von Tee oder der goldenen Milch. In der Wurzel steckt ein kleiner Teil Ă€therischer Ăle. Vorteilhaft sind die hohen Mengen an Calcium und Magnesium. Wenn du Kurkuma als ganze Wurzel verwendest, profitiert dein Körper sogar von einer sĂ€ttigenden Wirkung. SchlieĂlich besteht fast die HĂ€lfte der Wurzel aus StĂ€rke.
Doch wie sieht es nun mit der Kurkuma-Wirkung im Detail aus? Und gibt es eventuell auch Nebenwirkungen bzw. Nachteile, welche du bei der Verwendung von Gelbwurz als Superfood beachten solltest?
Welche Wirkung hat Kurkuma?
Wir beginnen mit den positiven Aspekten der Wurzel und dem Pulver, welches sich daraus gewinnen lÀsst. Wie wirkt es sich auf die Gesundheit aus?
Ein Turbo fĂŒr die Verdauung
Mehr als ein FĂŒnftel der Wurzel besteht aus Ballaststoffen. Diese dienen als Futter fĂŒr deine Darmbakterien. Die gelbe Wurzel hilft also dabei deiner Verdauung zu normalisieren. Wenn dies geschieht, kann dein Darm die Vitalstoffe besser verwerten (absorbieren), welche du mit deiner Nahrung aufnimmst.
Ballaststoffe quellen zudem sehr schnell in deinem Magen auf. Damit erhĂ€ltst du eine gesunde und langanhaltende SĂ€ttigung. Zugegeben, dafĂŒr mĂŒsstest du schon die ganze Wurzel essen und nicht nur ein paar Gramm Kurkuma-Pulver. Doch in Kombination mit anderen, ballaststoffreichen Lebensmitteln, solltest du diesen Effekt keinesfalls unterschĂ€tzen.
Curcuminoide wirken antiseptisch
Durch die regelmĂ€Ăige Anwendung von Kurkuma profitierst du ebenso von seiner antiseptischen Wirkung. Was auf die Curcuminoide zurĂŒckzufĂŒhren ist. Sie geben dem Curcuma-Pulver nicht nur seine tolle gelbe Farbe, sondern bekĂ€mpfen auch Keime. Dieser chemischen Verbindung sagt man aber noch weitere Vorteile nach. Sie soll Schmerzen lindern, das Immunsystem anregen und die Gallenfunktion stĂ€rken.
Gelbwurz gegen Vergesslichkeit
Bei Untersuchungen fanden Forscher heraus, dass Bestandteile des Kurkumas die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Hierbei vermutet man einen positiven Effekt im Kampf gegen Vergesslichkeit, Alzheimer und Ă€hnlichen Erkrankungen. HierfĂŒr verweisen die Wissenschaftler auf den hohen Kurkuma-Konsum und die geringe Anzahl an Alzheimerpatienten in Indien.
Curcuma gegen Rheuma
Viele ErnĂ€hrungsberater und Fachleute der Naturheilkunde wissen, dass das Curcumin gegen Schwellungen und EntzĂŒndungen hilft. Weshalb es immer wieder Empfehlungen gibt, Kurkuma auch bei Rheuma einzusetzen. Curcumin unterstĂŒtzt die TĂ€tigkeiten des Immunsystems und der Lymphozyten. Somit besteht eine Chance in der Vorbeugung gegen Krebs, sowie des verlangsamten Wachstums von vorhandenen Tumorzellen.
Antioxidative Wirkung
Der gelbe Farbstoff soll ebenso antioxidativ wirken. Somit sagt Curcumin allen freien Radikalen den Kampf an. Diese fehlerhaften Sauerstoffverbindungen beteiligen sich an einigen Stoffwechselprozessen im Körper. Jedoch stellen sie in einer zu groĂen Dosis eine Gefahr fĂŒr unsere Körperzellen dar. Deshalb muss unser Immunsystem stark genug sein, um ĂŒberschĂŒssige freie Radikale abzufangen. Kurkuma bzw das Curcumin helfen dabei.
Kann ich mit Kurkuma abnehmen?
HierfĂŒr testete man das Curcuma an MĂ€usen, woraufhin eine Hemmung der Angiogenese ermittelt wurde. Es handelt sich dabei um die Entwicklung und das Wachstum von BlutgefĂ€Ăen. Diese verminderte Bildung fĂŒhrte zu der Annahme, dass neues Fettgewebe schlechter mit Blut versorgt wird. Weshalb es teilweise erst gar nicht entstand bzw. fettreiche Nahrung bei den MĂ€usen nicht so stark ansetzte.
Ein anderer Test mit Kurkuma wurde an Ratten durchgefĂŒhrt. Sie erhielten 13 Wochen lang eine kleine Menge an Curcumin und durften sich ansonsten normal ernĂ€hren. Beim Gewichtsvergleich waren die Ratten anschlieĂend 5% leichter. HierfĂŒr hatte man den Mittelwert jenem aus der Vergleichsgruppe gegenĂŒbergestellt.
Curcumin nimmt auch Einfluss auf unsere Hormone und Neurotransmitter. Die komplexe Symbiose im Stoffwechsel wird weiterhin erforscht. Bei den genannten MĂ€usen fand man aber schon heraus, dass deren Blutzuckerspiegel weniger stark schwankte.
Gelbwurz ist also zum Abnehmen geeignet und bringt noch viele weitere Vorteile fĂŒr deine Gesundheit mit sich.
Hilft Kurkuma wÀhrend Schwangerschaft und Stillzeit?
- WÀhrend der Schwangerschaft sollte auf Kurkuma verzichtet werden. Es stimuliert die GebÀrmutter und fördert die Regelblutung. Keine gute Idee, wenn gerade ein Baby in der werdenden Mama heranwÀchst.
- Kurkuma darf wĂ€hrend der Stillzeit als Tee und in der ErnĂ€hrung verwendet werden. Neben Ingwer und KĂŒmmel, wirkt auch dieses GewĂŒrz milchbildend. AuĂerdem kann es bei BlĂ€hungen des Babys helfen, wenn die Inhaltsstoffe des Kurkumas ĂŒber die Muttermilch von ihm aufgenommen werden.
Andere Wirkungen von Safranwurz
Betrachten wir abschlieĂend noch die oben genannten hohen Konzentrationen von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, stellen wir fest:
- Ein Verbund an B-Vitaminen im Kurkuma stÀrkt das Nervensystem und hilft bei der Energiebereitstellung im Körper.
- Das Vitamin C im Kurkuma unterstĂŒtzt unser Immunsystem beim Kampf gegen frei Radikale und Erreger.
- Calcium und Magnesium sorgen fĂŒr starke Knochen und entspannte Muskeln.
- Das hohe Maà an Eisen verbessert die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper.
- Beachtlich sind auch die Mengen an Zink, welches unserem Immunsystem den nötigen RĂŒckhalt bietet.
Welche Nebenwirkungen hat Kurkuma?
Wie eben schon erwĂ€hnt, sollte Kurkuma nicht wĂ€hrend der Schwangerschaft verzehrt werden. Zumindest nicht regelmĂ€Ăig und in gröĂeren Mengen.
Bei der Einnahme von Medikamenten ist vorher ein Arzt zu konsultieren. Dieser sollte sich mit Curcumin auskennen und wie sich dieses auf den menschlichen Stoffwechsel auswirkt.
In einzelnen FĂ€llen stellte man Kurkuma-Nebenwirkungen wie Sodbrennen, Ăbelkeit bis hin zu Brechreiz fest.
Einnahme, Dosierung & Anwendung von Kurkuma
Du hast dich also nun fĂŒr die Verwendung von Kurkuma in deiner ErnĂ€hrung entschieden. Doch wie viel davon ist gut fĂŒr dich? Es folgen ein paar Hinweise zur Kurkuma-Tagesdosis und der richtigen Anwendung.
Wie viel ist gesund?
HierfĂŒr beziehen wir uns auf die empfohlene Tagesdosis der âUniversity of Maryland Medical Centerâ. Vom Pulver darfst du bis zu 3 Gramm am Tag einnehmen. Derselbe Wert gilt fĂŒr die frische, gehackte Wurzel. Bei Konzentraten des Curcumin, bspw. in Form von Kurkuma-Ăl, solltest du die Menge auf maximal 1,8 Gramm pro Tag reduzieren.
Interessant: Im asiatischen Raum, wo die Kurkuma-Wurzel ein wichtiges Lebensmittel symbolisiert, lacht man ĂŒber solch geringe Mengen vermutlich. Da es aber vereinzelt zu Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden kommt, solltest du dich bei der Tagesdosis langsam ans Kurkuma gewöhnen.
Wie verwende ich Safranwurz ?
Du kannst das Kurkuma-Pulver an jedes Essen mischen. Seine intensive gelbliche Farbe passt vor allem zu asiatischen Gerichten wie Curry oder Pfannengerichten mit Reis. Hier solltest du deine eigenen Erfahrungen machen. Kurkuma lÀsst sich auch als gesundes GetrÀnk zubereiten. Weitere Anregungen findest du am Ende des Artikels. Dort haben wir ein paar Kurkuma-Rezepte zusammengefasst.
Wie nehme ich Kurkuma ein?
Safranwurz gibt es bei uns in erster Linie als Pulver zu kaufen. Weiter unten verweisen wir auch auf das Kurkuma-Ăl. Ansonsten gibt es den Wirkstoff Curcumin noch in Tees und Kapseln. Seltener wirst du die Gelegenheit dazu haben, Gilbwurz als ganze Wurzel zu kaufen. Schau dich bei Gelegenheit in FeinkostgeschĂ€ften um.

Wie lagere / bewahre ich Kurkuma auf?
Am besten immer trocken und kĂŒhl aufbewahren. LichtgeschĂŒtzt musst du Kurkuma jedoch nicht lagern.
Wann wirkt Kurkuma?
Dies hĂ€ngt von den einzelnen Inhaltsstoffen ab. Die sĂ€ttigende Wirkung verspĂŒrst du vermutlich zuerst. Danach arbeiten die vielen Ballaststoffe in deinem Darm. Woraufhin die Vitalstoffe besser absorbiert werden können.
Wann soll man Kurkuma essen?
Es gibt fĂŒr Gilbwurz keine Tageszeit um am besten zu wirken. Um seine gesundheitsfördernden Effekte optimal zu nutzen, verteilst du die tĂ€gliche Dosis am besten auf zwei bis drei Portionen.
Kurkuma kaufen
Kurkuma als GewĂŒrz kennt jeder und so mancher verwendet es auch schon beim Kochen. Es jedoch gezielt fĂŒr die Gesundheit einzunehmen, dieser Trend setzt sich erst langsam durch. In den wenigsten FĂ€llen gelangst du kostengĂŒnstig an die frische Wurzel. Wegen den nicht absehbaren Bedingungen, wĂŒrden wir auf einen Import verzichten. In Form von Pulver, Kapseln oder Ăl, ist Kurkuma dagegen sicherer im Versand unterwegs (sofern gut verpackt).
Zum Test kannst du dir Kurkume in kleinen Mengen wie 100g oder 250g kaufen. Das genĂŒgt fĂŒr eine ganze Weile, selbst wenn du die tĂ€gliche Dosis regelmĂ€Ăig ausnutzt. Bei gröĂeren Packungen mit 500g oder 100g Kurkuma, sparst du etwas Geld. Hier musst du einfach deinen persönlichen Bedarf feststellen.
Worauf beim Kauf achten?
Kurkuma als Superfood ist der Industrie bestens bekannt. Versuche dich bei den Herstellern ĂŒber deren Bedingungen zu Anbau und Verarbeitung schlau zu machen. Bei der Pflanze sollten möglichst keine Herbizide und Pestizide zum Einsatz kommen. Bio-QualitĂ€t gilt hier als dein persönlicher Standard. SchlieĂlich soll dein Kurkuma frei von Schadstoffbelastungen sein. Hierauf nimmt auch die LuftqualitĂ€t der Region etwas Einfluss.
Wo Kurkuma kaufen?
Zur Förderung der regionalen Wirtschaft, empfehlen wir dir den Besuch eines FeinkostgeschĂ€fts. Vielleicht kannst du hier spĂ€ter auch gröĂere Mengen an Kurkuma ordern. In den Discountern findest du Kurkuma im GewĂŒrzregal. Allerdings nur in winzigen Mengen, was dich bei konstanter Verwendung zu viel Geld kostet.
NatĂŒrlich vertreiben die Hersteller Kurkuma auch im Netz. Aufgrund von Empfehlungen und Rezensionen, sind folgende Marken einen Blick wert:
- Azafran
- Nature Love
- Achterhof
- Nutravita
- Sonnentor
Kaufe Kurkuma möglichst in seiner reinsten Form. Du kannst es dann immer noch mit anderen Inhaltsstoffen wie Piperin mischen.
Studien zu Kurkuma
- In einer Studie wurde Kurkuma bei vorkommenden Darmpolypen eingesetzt. Deren Anzahl und GröĂe reduzierte sich um etwas die HĂ€lfte. Somit besteht die Möglichkeit, dass das gelbe Pulver krebsvorbeugend wirkt.
- Eine Handvoll anderer Studien, darunter diese hier, wiesen Kurkuma ein antikanzerogenes Potential nach, wenn es um die BekÀmpfung von Prostatakrebs geht.
- Abseits der Krebserkrankungen, hat man auch Versuche mit Kurkuma bei Knochenproblemen gemacht. In dieser Kurkuma-Studie ging es um die erfolgreiche Reduzierung von Knochenschwund.
- Leider erweist sich die BioverfĂŒgbarkeit von Kurkume als sehr gering. Wer jedoch das in Pfeffer enthaltene Piperin dazu verwendet, kann die Wirksamkeit des Curcumin um 2.000% steigern. (siehe hier)
Kurkuma-Ăl
Presst man die Kurkuma-Wurzel aus, so lĂ€sst sich eine kleine Menge Ăl gewinnen. Darin enthalten ist das bereits erwĂ€hnte Curcumin, welches viele positive Wirkungen auf deinen Organismus erzielt. Allerdings ist es starke Geschmackssache, ob du Kurkuma als Pulver oder Ăl bevorzugst. Letzteres ist höher konzentriert, aber als Pulver oder Kapseln erhĂ€ltst du die vollstĂ€ndige Kombination der Vitalstoffe.
Tipp: Auch hier solltest du auf Bio-QualitĂ€t setzen, um ein möglichst hochwertiges Kurkuma-Ăl zu konsumieren.
Kurkume : Anbau und Verarbeitung
In SĂŒd- und SĂŒdostasien beheimatet, wird Kurkuma seit Jahrhunderten angebaut. Die Wurzel schaffte es bereits im Altertum in andere Kontinente. Eine Vermutung erklĂ€rt, dass der Seefahrer Marco Polo die Wurzel im 14. Jahrhundert mitgebracht haben soll. In chinesischen Aufzeichnungen ist schon seit dem 7. Jahrhundert die medizinische Wirkung von Kurkuma festgehalten worden. Ebenso findet die dem Safran Ă€hnliche Frucht groĂen Anklang in Indien. Weshalb man ihn auch gerne als âindischen Safranâ bezeichnet.
Die Pflanze benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit und durchgehend warme bis heiĂe Temperaturen. Deshalb ist ihr Anbau bei uns höchstens in GewĂ€chshĂ€usern möglich. Wenn die Pflanze ihre Reife erreicht hat, erntet man den knollenförmigen Wurzelstock.
Um daraus das gelbliche Pulver gewinnen zu können, entfernt man die groben Fasern. Das âFruchtfleischâ der Wurzel lĂ€sst sich dann trocknen und zermahlen. Neue Setzlinge zieht man aus den verbliebenen WurzelstĂŒcken, weil Kurkuma keine Samen ausbildet.
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HĂ€ufig gestellte Fragen
Woher stammt Kurkuma und wie wird es genutzt?
Kurkuma stammt aus dem suedasiatischen Raum und ist hierzulande vor allem als Gewuerz bekannt. Der gelbe Ingwer wird zudem zu Tee und Salben verarbeitet und dient der Zubereitung der Goldenen Milch.
Welche Naehrwerte hat Kurkuma pro 100 Gramm?
Laut Artikel enthalten 100 g gemahlenes Kurkuma-Pulver 354 kcal, 65 g Kohlenhydrate, 10 g Fett, 8 g Eiweiss und 21 g Ballaststoffe. Meist nimmt man jedoch nur geringe Mengen zu sich.
Ist Kurkuma gesund?
Laut Artikel ja, vor allem wegen des hohen Anteils an Ballaststoffen, der die Verdauung foerdert. Voraussetzung ist, dass man die Menge gering haelt, da sonst die Kalorien stark zu Buche schlagen.


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