MobilitÀtsverlust im Alltag

Zwei Personen sitzen auf einer Bank und betrachten den herbstlichen Wald mit orange gefÀrbten BlÀttern.

UnfĂ€lle, die zur dauerhaften BeeintrĂ€chtigung fĂŒhren, Krankheiten wie Osteoporose, Parkinson oder Demenz oder einfach das Älterwerden selbst – es gibt viele GrĂŒnde, warum unsere MobilitĂ€t im Alltag eingeschrĂ€nkt wird. Wenn es um Gesundheit und das Altern geht, kann man im bestimmten Rahmen dagegen etwas tun.

Zusammenfassung

  • đŸŠœ UnfĂ€lle, Krankheiten und Alter schrĂ€nken die MobilitĂ€t ein.
  • 🏃 Bewegung, Fitness und ErnĂ€hrung können gegensteuern.
  • 🛗 RollstĂŒhle, Rollatoren und Treppenlifte vergrĂ¶ĂŸern den Radius.
  • đŸ’¶ Krankenkassen bieten ZuschĂŒsse und Fördermöglichkeiten.
  • 🌐 Informationsportale klĂ€ren ĂŒber Systeme und Förderung auf.

Mit Bewegung zum Beispiel, körperliche und mentale Fitness oder durch die richtige ErnĂ€hrung. Wo gar nichts mehr geht, vergrĂ¶ĂŸern in bestimmten FĂ€llen technische Helfer den eigenen Bewegungsradius. Zu ihnen zĂ€hlen zum Beispiel RollstĂŒhle, Rollatoren oder Treppenlifte. Ganz wichtig sind auch Informationsportale im Internet, die ĂŒber die unterschiedlichen Typen und Systeme von Treppenliften sowie ĂŒber ZuschĂŒsse und Fördermöglichkeiten unter anderem durch Krankenkassen Auskunft geben.

Wenn der eigene Radius immer kleiner wird

Ob Krankheit, Behinderung, Gelenkverschleiß oder einfach nur die Last der Jahre: Was tun, wenn es wirklich nicht mehr weiter geht? Wenn die Treppen in den dritten Stock zur Belastungsprobe werden? Oder man das eigene Bad nur noch mit großer MĂŒhe aufsuchen kann, weil es im ersten Obergeschoss liegt und man selbst gerade im Keller zu tun hat? Jeder Gang zu den MĂŒlltonnen muss gut ĂŒberlegt sein. Der Einkauf selbst im nĂ€chstgelegenen Supermarkt gerĂ€t zur Qual und kann immer öfter nur noch mit dem Rollator bewĂ€ltigt werden. Auch der Weg vom Parkplatz ins Theater, Kino oder zu Freunden und Verwandten gerĂ€t zur Mutprobe, von den vielen Arztbesuchen ganz zu schweigen.

Hilfe durch Treppenlifte und Internet

Wenn sie nicht gerade in einem Bungalow leben, haben Eigenheimbesitzer den Vorteil, dass sie sich beim Verlust oder BeeintrĂ€chtigung ihrer MobilitĂ€t jederzeit einen Treppenlift einbauen lassen können. UnabhĂ€ngig davon, ob ihre Treppen ins Obergeschoss rund sind oder ĂŒbers Eck gehen. Ist es einmal soweit, dass die eigene MobilitĂ€t schwindet, ist guter Rat gefragt. Denn bei den vielen Anbietern heute ist man durch die FĂŒlle an Informationen schnell ĂŒberfordert. Es ist nicht leicht, zu entscheiden, welche der vielen Typen, Modelle und Systeme in der jeweiligen Wohnsituation die richtigen sind. Nicht zuletzt sind die oft nicht unerheblichen Kosten ein Thema.

Zum GlĂŒck nutzen heute immer mehr Senioren und andere Betroffene das Internet. Auf Webseiten wie Handicare kann man sich digital beraten lassen. Hier lĂ€sst sich zum Beispiel recherchieren, welche Modelle es gibt und welche Kriterien Treppenlifte erfĂŒllen mĂŒssen. Dort finden sich auch Informationen darĂŒber, wie ein Treppenlifte von der Krankenkasse gefördert werden, das heißt, unter welchen Voraussetzungen die praktischen MobilitĂ€tshelfer bezuschusst werden können. Wer hat einen Anspruch auf einen Zuschuss? In welcher Höhe wird er erteilt? Was muss bei Antragstellung beachtet werden? Nicht zuletzt kann man sich dort anhand einer 3D-Vorschau der eigenen Treppe ein Bild davon machen, wie der Treppenlift spĂ€ter aussehen wird.

Verlust an MobilitĂ€t – Verlust an LebensqualitĂ€t

Lese-Empfehlung: Passend dazu: Cranberry Tabletten Dm BlasenentzĂŒndung
Ein Mann schiebt einen anderen im Rollstuhl an einem GeschÀft mit dem Schild 'Glamour' vorbei.

Je Ă€lter unsere Gesellschaft wird, desto dringender wird das Thema MobilitĂ€tsverlust im Alltag. MobilitĂ€t ist nicht nur die Voraussetzung, um an unserer Gesellschaft und ihren Angeboten aus Kultur, Sport und Freizeit teilzuhaben. Mobil bleiben muss man auch, um als Seniorin oder Senior möglichst bis ins hohe Alter hinein ein selbstbestimmtes Leben fĂŒhren zu können. Ohne die stĂ€ndige Hilfe von Angehörigen, Nachbarn oder Pflegediensten.

Unter selbstbestimmten Leben verstehen die meisten vor allem das Leben in den eigenen vier WÀnden. Umgeben von vertrauten GegenstÀnden und Erinnerungen, im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Dort, wo man sich auskennt. Nicht minder wichtig ist die soziale Anbindung an die Nachbarschaft, das Viertel und die nÀhere Umgebung, in der man lebt. Sie ist so etwas wie ein zweites Zuhause, das wir uns so lange wie möglich bewahren wollen.

Was tun, um so lange wie möglich mobil zu bleiben?

Die gute Nachricht ist: Auch wenn der Bewegungsradius frĂŒher oder spĂ€ter eingeschrĂ€nkt wird, ist man dem Verfall der MobilitĂ€t zum Beispiel durch Alter nicht hilflos ausgeliefert. Neben den technischen Helfern wie Treppenlifte, RollstĂŒhle oder Rollatoren spielt die eigene Fitness eine entscheidende Rolle.

Fakt ist: Wer sein ganzes Leben aktiv war, spĂŒrt die Folgen des Älterwerdens oft spĂ€ter als Menschen, die ihr Leben eher passiv verbracht haben. Zur körperlichen gesellt sich auch die kognitive und mentale Fitness. Man weiß heute, welch großen Einfluss etwa allein schon regelmĂ€ĂŸige SpaziergĂ€nge auf unsere Stimmung und mentale Gesundheit haben. Nicht umsonst wird moderate Bewegung an der frischen Luft als die beste vorbeugende Medizin empfohlen. Laut einer aktuellen Studie wirken SpaziergĂ€nge gegen sage und schreibe 24 unterschiedliche Krankheiten. Schon 180 Minuten Spazierengehen in der Woche beziehungsweise 26 Minuten am Tag helfen zum Beispiel gegen Diabetes Typ 2, Übergewicht, Blutdruckkrankheiten, Osteoporose, Depressionen und sogar verschiedene Krebsarten. Nicht zuletzt sind bewusste ErnĂ€hrung sowie Gewichtskontrolle ein weiterer Baustein einer gesunden Lebensweise, die uns bis ins hohe Alter vor Stillstand bewahrt.

Wer sein Leben also aktiv gestaltet, sich zumindest regelmĂ€ĂŸig moderat bewegt und auf eine ausgewogene ErnĂ€hrung achtet, kann den drohenden MobilitĂ€tsverlust im Alter lange hinauszögern. Aber auch eine EinschrĂ€nkung der Bewegungsfreiheit durch Krankheit, Behinderung oder Unfall kann durch technische Vorrichtungen wie zum Beispiel Treppenlifte gemildert werden. Als ein großer Helfer erweist sich auch das Internet, in dem Betroffene sich ĂŒber die vielen Möglichkeiten des Einbaus und seiner Förderung informieren können.

Credits: Artikelbild (Quelle: 5061-1 pixabay.com / © kliempictures + 5061-2 pixabay.com / © pxby666).

HĂ€ufig gestellte Fragen

Welche Gruende fuer eingeschraenkte Mobilitaet nennt der Text?

Laut Text gibt es viele Gruende, etwa Unfaelle mit dauerhafter Beeintraechtigung, Krankheiten wie Osteoporose, Parkinson oder Demenz oder einfach das Aelterwerden selbst.

Was kann man gegen nachlassende Mobilitaet tun?

Im bestimmten Rahmen kann man laut Text etwas dagegen tun, zum Beispiel mit Bewegung, koerperlicher und mentaler Fitness oder der richtigen Ernaehrung. Wo nichts mehr geht, helfen technische Hilfsmittel.

Welche technischen Helfer werden genannt?

Zu den technischen Helfern zaehlen laut Text Rollstuehle, Rollatoren oder Treppenlifte. Der Text verweist zudem auf Informationsportale, die ueber Typen von Treppenliften sowie Zuschuesse und Foerdermoeglichkeiten Auskunft geben.

MobilitÀtsverlust im Alltag 1
Über Lexicanum Redaktion 5992 Artikel
Die Redaktion von Lexicanum. Wir recherchieren und erklĂ€ren Wissen, Bedeutungen und Alltagsfragen verstĂ€ndlich – von Gesundheit und Garten ĂŒber Online-Dienste bis zu Wissenswertem und praktischen Ratgebern.

1 Kommentar

  1. Ich habe ehrlich gesagt jetzt schon Angst vor dem Älterwerden. Ich bin sportlich sehr aktiv und kann mir kaum vorstellen, dass ich irgendwann meine Beweglichkeit verliere. Trotzdem halte ich es fĂŒr sinnvoll, sich rechtzeitig mit dem Thema zu beschĂ€ftigen. Ich habe mir eine PreisĂŒbersicht (https://homesolutions.tkelevator.com/de-de/preise/) von verschiedenen Treppenliftmodellen angeschaut. Da diese allerdings sehr teuer sind, ist es super, dass man die Möglichkeit hat ZuschĂŒsse von der Krankenkasse zu bekommen. Dass dies ĂŒber Seiten wie Handicare so einfach ist, erleichtert die Sache noch mehr.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*