
Jeder von uns hat schon einmal die Gerste gesehen, wenn sie in voller BlĂŒte auf dem Feld steht. Doch wusstest du, dass man sie schon viel frĂŒher essen kann? Wenn die jungen Triebe gerade einmal 10 bis 15 cm groĂ und noch saftig grĂŒn sind, ist der Verzehr bereits möglich. In diesem Fall spricht man dann vom âGerstengrasâ. Es erinnert halt an eine grĂŒne Wiese und hat noch lĂ€ngst nicht seine Körner ausgebildet.
Gerstengras als Superfood, das ist schon lĂ€ngst kein Geheimtipp mehr. Durch seine Ernte im frĂŒhen Stadium und seine sowieso interessante Zusammensetzung, entsteht ein toller Vitalstoff-Mix. Gerstengras zĂ€hlt zu den reichhaltigsten Lebensmitteln und wird ebenso als Heilmittel eingesetzt.
Wir haben so viele Informationen wie möglich zusammengetragen. Heute stellen wir das Gerstengras in den Fokus. Hinsichtlich seiner Zusammensetzung, positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und welche Studien dies belegen. Auch geben wir Tipps zum Kauf von Gerstengras und wie du es daheim anbauen kannst. Nimm dir also etwas Zeit und viel Spaà beim Lesen!
Wie gesagt, die gesundheitsfördernden Wirkungen von Gerstengras sind gut bekannt. Deshalb ist es keine Schwierigkeit entsprechende Produkte in den Drogerien, Discountern und Apotheken zu finden.
Vielmehr kommt es darauf an, dass du eine möglichst hohe QualitĂ€t und Reinheit kaufst. Wenn du willst, kannst du dich ĂŒber folgende Marken nĂ€her informieren:
- Sevenhills
- Nurafit
- Vita Natura
- NatursForte
- Biosentio
Hierbei handelt es sich um Hersteller, welche uns bspw. durch viele gute Rezensionen bei Amazon aufgefallen sind.
Studien zum Gerstengras
In der Tat gibt es mehr als ein Dutzend fundierter Studien zum Gerstengras. Wir haben uns daraus einen Teil herausgesucht, welcher die oben beschriebenen Wirkungen bekrÀftigen.
- In einer Studie stellte man ein PrĂ€biotikum aus gekeimter Gerste her und versuchte damit âColitis ulcerosaâ zu behandeln. Hierbei handelt es sich um eine chronisch-entzĂŒndliche Darmerkrankung. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12164955
- Zwei weitere Studien zielten ebenfalls auf die Ergebnisse von Gerstengras-PrĂ€paraten in Verbindung mit âColitis ulcerosaâ ab. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12572869, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14532996
- Ebenso testeten Forscher die antioxidative Wirkung von Gerstengrasextrakt und dessen Vitaminen gegenĂŒber freien Radikalen bei Typ-2-Diabetes. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11976562
- In einem Experiment wollten Wissenschaftler die Auswirkungen von Gerstengrasextrakt bei Arteriosklerose erforschen. Zu Testzwecken wendeten sie die GrĂŒnpflanze bei Kaninchen an. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12120756
- Bei der BewÀltigung diabetischer Fettstoffwechselstörung mit Gerstengraspulver, erzielte eine Studie interessante Ergebnisse. http://greenpharmacy.info/index.php/ijgp/article/view/156
- Ob GerstengrasblÀtter eine Àhnliche Wirkung wie Antidepressiva erzielen, testete jemand anderes an MÀuse wÀhrend eines Schwimmtests. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3250035/
- Die im Gerstengras enthaltenen Flavonoide und ihre antioxidative Wirkung, interessierte andere Forscher in Bezug auf verschiedene Fette. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17539660
Damit wĂ€re die Liste noch gar nicht zu Ende. Aber diese Studien genĂŒgen schon, um zu zeigen, wie interessiert die Forschung am Gerstengras ist. In vielen FĂ€llen lieĂ sich eine positive Wirkung bestĂ€tigen.
Anbau & Verarbeitung von Gerstengras
Viele denken, dass die Gerste ein Produkt der hiesigen Natur darstellt. In Wirklichkeit lassen sich ihre UrsprĂŒnge in den Gebieten des östlichen Balkans und des Vorderen Orients finden. In uralten Aufzeichnungen, etwa 15.000 v. Chr., ist schon von diesem Korn die Rede. Verwechselt werden darf man sie nicht mit der Wildgerste (Hordeum vulgare subsp. Spontaneum). Diese baut man im Nahen Osten an.
Unsere Gerste gelangte vor ĂŒber 8.000 Jahren in die Antike. Am Nil wuchs sie besonders gut, ebenso in Mesopotamien. Als Grundnahrungsmittel entwickelte sie sich zum festen Bestandteil vieler Kulturen.
Beim professionellen Anbau werden Tonnen von Gerstengras produziert. Danach erfolgen eine schnellstmögliche Trocknung und die Umwandlung in Pulver. Dieses Pulver lÀsst sich roh oder in Form von Kapseln verkaufen.
Eigener Anbau: Das Gerstengras erntet man noch lange vor der eigentlichen Reife des Getreides. NĂ€mlich dann, wenn die jungen Halme etwa 10 bis 15 cm groĂ sind. Nutze hierfĂŒr ein paar Samen der Gerste und lege sie zunĂ€chst fĂŒr eine Nacht in lauwarmes Wasser. Dadurch quellen sie in einigen Stunden auf und können nun ausgesĂ€t werden. Beachte hierbei, dass kein Samen ĂŒber dem anderen liegt. Wenn sie dicht beieinander stehen, ist dies kein Problem.
Die gequollenen Samen kommen auf feuchte Erde in einen Pflanzkasten, Schale oder Ă€hnlichem. Die Erde muss feucht bleiben, darf aber nicht faulen. Wenn dir dies zu aufwendig erscheint, kannst du es auch mit Gerstengras als âHydrokulturâ probieren. HierfĂŒr benötigst du allerdings ein KeimgerĂ€t zur Grasanzucht. Somit bleibt die gekeimte Gerste frei von Erde und kann bei Bedarf im Gesamten, inkl. Wurzel, verwendet werden.
Fazit zum Superfood Gerstengras
Es ist erstaunlich was in den grĂŒnen Halmen, sowie den gequollenen Keimen steckt. Gerstengras ist das Superfood schlechthin. Dabei kostet es nicht besonders viel. Du kannst es im Essen und zu GetrĂ€nken verarbeitet. Eine eigene Anzucht lĂ€sst sich relativ leicht realisieren. Ansonsten greifst du zum fertigen Gerstengraspulver. Wenn es schonend und schnell genug verarbeitet wurde, gehen dabei kaum Vitalstoffe verloren.
Hier noch einmal die wesentlichen Vorteile von Gerstengras als Nahrungszusatz:
- EnthÀlt viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Natrium
- Reich an B-Vitaminen und Vitamin C
- Selen schĂŒtzt deine Zellen vor Mutationen
- Chlor, Kupfer, Zink, Phosphor, Mangan und Schwefel stÀrken deinen Körper zusÀtzlich
- Mehr als 20 Enzyme stecken im Gerstengras und verhelfen zu einer gesunden Verdauung
- Auch das Wundermittel Chlorophyll ist hier viel enthalten
Ăber die folgenden Inhaltsstoffe solltest du dich mehr informieren, falls nicht schon geschehen:
- Glycin, Histidin, Hydroxyprolin, Leucin, Isoleucin
- Chrom, MolybdÀn und Silizium
- AminosÀuren Alanin, Alpha-AminobuttersÀure
- Bioflavonoide (sekundÀre Pflanzenstoffe),
- Lipide und Ionen, sowie Serotonin und Tryptophan
Denn auch ihre Wirkungsweisen sind hochinteressant zum Nachlesen.
Unsere Artikel zum Thema Gerstengras:
Wirkung und Nebenwirkungen von Gerstengras
Gerstengras – Einnahme, Dosierung & Anwendung
Gerstengras â Inhaltsstoffe und NĂ€hrwerte
Gerstengras â Infos, Kaufberatung und Studien
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Zusammenfassung
- đ± Gerstengras wird jung bei 10 bis 15 cm geerntet.
- đ„ Fruehe Ernte erzeugt einen reichhaltigen Vitalstoff-Mix.
- đ Es zaehlt zu den reichhaltigsten Lebensmitteln ueberhaupt.
- đ Produkte gibt es in Drogerien, Discountern und Apotheken.
- âš Beim Kauf zaehlen hohe Qualitaet und Reinheit.
HĂ€ufig gestellte Fragen
Wann wird Gerste als Gerstengras geerntet?
Von Gerstengras spricht man, wenn die jungen Triebe gerade einmal 10 bis 15 cm groĂ und noch saftig grĂŒn sind; in diesem frĂŒhen Stadium ist der Verzehr bereits möglich.
Welche Marken fĂŒr Gerstengras werden im Text genannt?
Der Text nennt unter anderem die Hersteller Sevenhills, Nurafit, Vita Natura, NatursForte und Biosentio, die etwa durch viele gute Rezensionen bei Amazon aufgefallen sind.
Welche Krankheiten wurden in Studien zum Gerstengras untersucht?
Mehrere Studien befassten sich mit der Behandlung der chronisch-entzĂŒndlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa, und weitere untersuchten die antioxidative Wirkung bei Typ-2-Diabetes.

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