6 Auto Camping Tipps für Anfänger

6 Auto Camping Tipps für Anfänger
Bild von Siggy Nowak auf Pixabay

Mit dem eigenen Auto irgendwo hin fahren und campen. Die Nächte im Freien verbringen und dabei die Natur genießen. Auto Camping genießt eine zunehmende Aufmerksamkeit. Für den Anfang braucht es wirklich nicht viel. Ausgebaut und optimiert werden kann das besondere Urlaubserlebnis zu jeder Zeit. Nachfolgend gibt es unsere besten Tipps, damit die erste Übernachtung im KW ein voller Erfolg wird.

Tipp #1: Das passende Auto

Autocamping in herkömmlichen Fahrzeugen ist für ein bis maximal zwei Personen möglich. Wobei es bereits in einem Kleinwagen für einen Menschen eng wird. Hier gilt es erst einmal zu messen, wie viel Liegefläche sich ergibt. Also die Rücksitzbank umklappen, die Fahrer- und Beifahrersitz ganz nach vorne schieben und dann den Zollstock anlegen. Fürs Auto Camping eignen sich vor allem Kombiwagen sowie Kleintransporter. Letztere können bei Gefallen später vollständig umgebaut werden. Hier ein Beispiel, wie der Anfang dazu aussehen könnte:

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Tipp #2: Ein Luftbett kaufen

Die ermittelten Maße in Breite und Tiefe helfen sogleich beim nächsten Schritt. Um dem Rücken etwas Gutes zu tun, wird eine Luftmatratze angeschafft. Besser noch ein Luftbett, weil es mehr Höhe zur Unterlage bietet. Doch Vorsicht, denn damit kommt die schlafende Person sogleich näher zum Autohimmel. Zum Luftbett sollte unbedingt noch eine elektrische Pumpe gekauft werden. Mit Stecker für den Zigarettenanzünder. Das spart Muskelkraft, denn in so ein Luftbett geht viel hinein.

Tipp #3: Eine Packliste anlegen

Was braucht es für die erste Übernachtung im eigenen PKW? Hier ist Minimalismus angesagt, denn mit aufgeblasenem Luftbett bleibt nicht mehr viel Platz für andere Dinge. Diese werden in den Fußraum gelegt und ggf. zwischen den beiden Vordersitzen. Auf der Packliste sollten stehen:

  • Essen & Trinken
  • Zahnbürste + Zahnpasta
  • Küchenrolle und/oder Toilettenpapier
  • Kissen
  • Schlafsack
  • Smartphone, Kamera, Ladekabel mit Autoadapter
  • Decken & Frontabdeckung (zum Abdunkeln des Innenraums)
  • Campinglampe

Je nach Platzangebot und Bedarf noch eine Kühlbox. Vielleicht sogar einen Campingkocher. Für eine warme Mahlzeit vor dem Schlafengehen. In lauen Sommernächten könnte sogar eine Hängematte eingepackt werden. Zwei Bäume im passenden Abstand sind schnell gefunden.

Tipp #4: Den ersten Übernachtungsort festlegen

Einer der größten Vorteile vom Auto Camping besteht darin, sehr flexibel zu sein. Deutschland besitzt Dutzende von Campingplätzen. Ebenso ist das Wildcampen vielerorts erlaubt. So oder so sollte darauf geachtet werden, alle seine Sachen (inkl. Müll) wieder vollständig mitzunehmen.

Falls kein Campingplatz in der Nähe ist oder die Stille bevorzugt wird, empfehlen sich abgelegene Feldwege. Auch eine Übernachtung im Wald ist denkbar oder nahe einem Meer bzw. Fluss. Es sollte sich aber um kein Privatgrundstück handeln. Im Wald ist ggf. vorab der Förster zu befragen.

Tipp 5: Vorräte und alles andere packen

Jetzt heißt es alles zusammenpacken was auf der Liste steht. Für den Anfang reicht es den meisten, wenn sie zur Abendzeit starten. So kann in Ruhe noch das Nachtlager aufgeschlagen werden. Später lässt sich das Auto Camping vorab mit einem Ausflug verbinden (Freizeitpark, Schwimmbad o.Ä.).

Es braucht etwas Übung, um alles platzsparend unterzubringen. Erst recht beim späteren Auspacken. Wie bereits erwähnt, bietet sich der Fußraum an. Aber auch Nischen und die Fächer in den Autotüren sind nützlich (für Schlüssel, Handy usw.).

Tipp #6: Erfahrungen sammeln & optimieren

Dann kann es endlich losgehen. Die erste Nacht im Auto wird unter Umständen nicht perfekt sein, aber trotzdem schön. Das Level des optimalen Komforts definiert jeder anders. Manche packen wirklich nur Luftmatratze, Schlafsack und Verpflegung ein. Andere können nicht auf ihr Smartphone verzichten. Schlussendlich heißt es Erfahrungen sammeln, optimieren und Spaß haben. Denn Auto Camping ist das, was man daraus macht.

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